Forum: Wirtschaft
Arbeitsmarkt: Deutschland braucht mehr Zuwanderung
DPA

CSU und CDU streiten erbittert um eine Obergrenze für Flüchtlinge. Der leidige Konflikt verschleiert, dass Deutschland eigentlich viel mehr Immigranten ins Land holen müsste als früher - aus eigenem Interesse.

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heinz_schmitz 08.01.2017, 11:49
400.

Zitat von Bezoar56
Wieder einmal nur leere Phrasen. Industrie 4.0 was ein Quatsch. Seit 50 Jahren wird behauptet, das die Computer die Menschen ersetzen.
Dann vergleichen Sie doch einfach mal einen Industriearbeitsplatz von vor 50 Jahren mit heute! Und? Fällt was auf? Eben! Mechanisierung, Automatisierung, computergesteuerte Prozesse, wohin macn schaut! Ein "Supervisor" als Schichtleiter in einer staub- und schallgeschützen Kabine mit 10 Monitoren - und ansonsten eine fast leere Maschinenhalle, wo vor 50 Jahren 400 Menschen im Schweiße ihres Angesichtes schufteten, und nicht mal die Hälfte an Ausstoß zuwegebrachten..

Sogar in Bereichen, die vor 10 Jahren schon als weitgehend ausoptimiert galten, findet eine weitere Automatisierung statt. In der landwirtschaft etwa sind schon die ersten Traktoren, Sää-, Spritz- und Erntemaschinen im Einsatz, die per GPS gesteuert vollautomatisch das Feld beackern. In weiteren 20 Jahren fahren die auch vollautomatisch aufs Feld und kommen zum Feierabend zur Wartung wieder auf den Hof!

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chardon 08.01.2017, 11:49
401. @# 295 det_onator

Zitat von Det_onator
Hat rein gar nichts mit egoistischem Verzicht zu tun, sondern mit der Finanzierbarkeit und Ernährung einer Familie und Kindern. Wenn mittlerweile über 40 % der deustchen Gesellschaft nicht mehr in der Lage sind durch ihr Einkommen überhaupt Vermögenswerte aufzubauen, um dadurch z. Bsp. ihre eigene Altersversorge abzusichern, wie sollen dann noch Kinder finanziert werden? Denken Sie mal scharf drüber nach!
Ah, ja, Vor der beruehmten Pille sind Kinder gekommen ob gewollt oder nicht. Aber, ach, habs vergessen, damals waren alle reich, hatten grosse Wohnwungen, bzw. Haeuser und konnten sich den Kindersegen bis zu 10, 15 oder noch mehr leisten. Obendrein sind diese Familien 2 bis 3X pro Jahr in den Urlaub gereist, Namibia, USA, Gran Canaria etc. Soll man Ihr Geschreibsel ernst nehmen, oder darf gelacht werden? Ich erlaubs mir - lol. Danke fuer Ihren amuesanten Kommentar.

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Izmir..Übül 08.01.2017, 11:50
402.

Zitat von Bezoar56
Wieder einmal nur leere Phrasen. Industrie 4.0 was ein Quatsch. Seit 50 Jahren wird behauptet, das die Computer die Menschen ersetzen.
Und das tun sie ja auch massenhaft. Oder haben Sie sich in letzter Zeit noch mal vom "Fräulein vom Amt" telefonisch verbinden lassen? Die Frage ist immer nur, ob per saldo für wegrationalisierte Arbeitsplätze im selben Maßstab neue entstehen, wobei selbst das den wegrationalisierten Arbeitskräften zumeist nichts nützt, da ihnen für die neu entstandenen Arbeitsplätze die erforderlichen Qualifikationen fehlen.

Industrie 1.0 war die Einführung der Dampfmaschine, Industrie 2.0 die Elektrifizierung, Industrie 3.0 die Computerisierung einfacher Tätigkeiten wie die der oben erwähnten Telefonistin, und Industrie 4.0 wird auch Bereiche in Büro und Verwaltung erfassen, die sich bislang immun gegen Automatisierung wähnten, weil die dortigen Tätigkeiten vermeintlich unabdingbar menschliche Intelligenz erfordern.

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toskana2 08.01.2017, 11:51
403. schön und gut

Deutschland braucht mehr Zuwanderung!
Dieser Betrachtung stimmen nicht nur die Wirtschaftsbosse zu.
Nicht nur Henrik Müller, der SPIEGEL-Redakteur.
Auch etliche Bürger vertreten diese Ansicht.

Soweit alles schön und gut.
Denkt aber einer von euch allen einmal darüber nach,
wie sich das anfühlt, mit Nachbarn zu wohnen,
die nicht böse sind, keineswegs.
Die aber viel anders sind als man selbst.
Das dürfen sie auch, getrost.

Allerdings, die Konflikte und Verstehensprobleme,
die dabei unausweichlich dabei entstehen,
werden nicht dadurch gelöst,
dass man diesen Menschen mit einer Flasche Wein,
voll des guten Willens,
einen oder mehrere Besuche abstattet.

Andersherum gefragt:
Wie viele Menschen mit ausländischem Hintergrund
leben schon bei uns?

Oder wohnen die meisten von uns
in noblen Wohnvierteln von Bad Godesberg?!
Wo die, über das Thema nachsinnen und schreiben,
auch wohnen?

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Mathesar 08.01.2017, 11:51
404. Eines ist klar....

...unkontrollierte, massenhafte Zuwanderung von überwiegend unqualifizierten und langfristig nicht integrierbaren Personen in die Sozialsysteme verschärft das Problem noch zusätzlich. Wir brauchen ein Einwanderungsgesetz mit Punktesystem, mit dem denjenigen, die nützlich für unsere Gesellschaft sind eine Chnace auf Einanderung erhalten. Wirtschaftsmigranten, die hier keine Chance haben müssen schnellstmöglich abgeschoben werden.

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xelox123 08.01.2017, 11:51
405.

Es gibt eine hohe Korrelation zwischen der beruflichen Tätigkeit einer Person und der geistigen Begabung. So arbeiten manche Menschen als Wissenschaftler, Unternehmer, usw.. und andere bei der Müllabfuhr, Türsteher, Fließbandarbeiter usw.... Man mag nun denken, diese einfachen Arbeiten fallen immer mehr weg. Aber es enstehen auch neue derartige Jobs im digitalen Raum.

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Nobody X 08.01.2017, 11:51
406. Mal eine bescheidene Frage:

Wie passt das denn zu einem kürzlichen Beitrag, dass zukünftig immer weniger Arbeitskräfte gebraucht werden? Kann es sein, dass sich Politik und Wirtschaft immer weiter in Widersprüche verwickeln? Zum Thema Zuwanderung und Arbeitskräftemangel wird anscheinend immer mehr Unsinn veröffentlicht - neuerdings unter dem Deckmantel, dass der Bürger angeblich an "komplexen Abwägungen" teilhaben soll.

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niemalsnicht 08.01.2017, 11:51
407. Okay ....

.... da hab ich wieder nur wieder den Anfang gelesen. Im Rest kommt es ja dann doch klarer hervor.

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hotgorn 08.01.2017, 11:53
408.

Zitat von 123456789abc
sind seit Jahrzehnten (bzw schon Jahrhunderten, aber das war schon dark past) erfolgreiche Zuwanderungsländer (und das nicht wegen der Grenzverletzer im Süden), aber weder Afghanistan oder Syrien oder Nordafrika spielen dabei eine wichtige Rolle. Also was soll die Pseudoanalysise aus der Sicht eines Faches, wo nur relevant ist, was in $ ausdrückbar ist. Wie sagte ein recht erfolgreiche Ökonomieprofessor zu mir: Ökonomischer Fortschritt entsteht dadurch, dass man ständig jemanden ersetzt durch eine andere, billigere Arbeitskraft ersetzt. Ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte, ob solcher Naivität.
Ausländer ist ungleich billige Arbeitskraft gerade wenn es um qualifizierte Zuwanderung geht. Ansonsten ist das mit der Lohnzurückhaltung ein Problem der unverschämten Jobcenter und nicht der Ausländer. Wusste nicht das ein ständiger Austausch zwischen Kanadiern und Amerikanern stattfindet. Die "Grenzverletzer" des Süden werden im Norden ja gebraucht da Trump die Fabriken lieber in den USA will als in Mexico und per Twitter Dekret und Subventionen regiert.

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ralf.winkler 08.01.2017, 11:54
409. Intelligente Einwanderungspolitik

Ja wir brauchen eine gewisse Zuwanderung, aber es müssen auch die "Richtigen" kommen. Laut eine Studie des "BAMF" sind von den Asylbewerbern, die zwischen 2008 und 2012 kamen nur 1/3 im erwerbsfähigen Alter auch erwerbstätig ( Gesamtbevölkerung liegt die Quote bei 75 %). Wo auch immer die Gründe dafür im Einzelnen liegen mögen, so schaffen wir das nicht unsere Sozialsysteme zukunftsfähig zu machen. Die mögen zwar überwiegend jung sei, die da kommen, wenn sie aber mehrheitlich arbeitslos sind und bleiben, dann verschärfen wir mit einer solchen Art der Zuwanderung nicht nurunser demographisches Problem, sondern produzieren nur die frustrierten Bombenleger von Morgen. Erstmal sollte uns die Integration der Neuen gelingen, bevor wir über noch mehr Zuwanderung diskutieren sollten.

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