Forum: Wirtschaft
Arbeitsmarkt: Immer mehr Deutsche brauchen einen Zweitjob
DPA

Der Anteil der Beschäftigten mit Minijob hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Dabei sind es laut Arbeitsagentur nicht nur Schlechtbezahlte, die sich etwas dazuverdienen. Zugenommen hat die Zahl vor allem in reichen Ländern wie Baden-Württemberg.

Seite 14 von 26
dr. tobias fünke 05.10.2012, 14:37
130.

Zitat von kdshp
Hallo, oh ist die umverteilung jetzt auch schon in Baden-Württemberg angekommen! Diese minijobs sind doch geschaffen worden um die löhne (stundenlohn) zu drücken UND das haben wir der SPD zu vedanken. ALLE müssen den Gürtel enger schnallen! G. Schröder SPD Ex-Bundeskanzler
Minijob und Stundenlohn haben nicht unbedingt miteinander zu tun, ist Ihnen klar, oder?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
monty54 05.10.2012, 14:40
131. Ische habbe aber keine Auto.

Zitat von tobiash
Man schaue sich mal an, womit die Nebenjobber nach getanem Nebenjob nach Hause düsen! Dat sind keene Fahrräder!!
Sie sollten die Leute nicht über einen Kamm scheren. Es gibt Leute, die für den Luxus malochen. Andere wiederum um das Nötigste zu haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Steuerzahler0815 05.10.2012, 14:41
132.

Zitat von peterstz
Lebenszeit ist das wichtigste Gut, was wir haben. Findest Du ein Job bei einem Fastfood Laden wertet Dein Leben auf? Außerdem: Wenn Du Kinder hast, ist jede Minute doppelt kostbar. Und Burger wenden statt mit das eigene Kind ins Bett bringen? Ich habs gemacht und ich fands scheiße.
irgendjemnad muss die jobs bei mcdonalds machen und es ist eine schande dass diese menschen den faulenzern das h4 bezahlen müssen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
EricCartman 05.10.2012, 14:42
133. Was ist denn das fürn Käse?

Zitat von Spiegelkritikus
Der Vorschlag der grünen Man sollte stattdessen eine Vorzugsregelung für den prekären Bevölkerungsteil einführen: erst wenn ein Minijob nicht an diesen Personenkreis vergeben werden kann, weil keine oder keine geeigneten Bewerber vorhanden sind, sollte er an Leute vergeben werden dürfen, die im Hauptjob relativ gut verdienen. Zudem sollte die für den AN sozialversicherungs- und steuerfreue Verdienstgrenze deutlich erhöht werden, zum Beispiel auf 600 Euro. Ergänzend sollte die abzugsfreie Hinzuverdienstgrenze für Arbeitslose wesentlich erhöht werden, um Arbeitsanreize zu schaffen.
Gerade für regulär Beschäftigte sind diese Jobs noch vertretbar, alternativ für Schüler und Studenten. Für Alos und sonstige ungelernte Leute sind diese Jobs ein Ticket in die Altersarmut, da man keine Rentenansprüche aufbaut. Die Story über BaWü scheinen hier einige nicht zu verstehen, die Leute arbeiten vermehrt auf dieser Basis, da man hier fein Brutto füt Netto rausbekommt. Bei einen regulären Job muss da schon mehr als das Doppelte Brutto haben um 400 Euro raus zu bekommen, ein Dank auch an die Steuerprogression.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
eggyleggy 05.10.2012, 14:42
134. Jammern?

In England ist es seit langen Gang und Gäbe das man einen 2 t Job hat. Uns geht es doch gut! 30 Tage Urlaub, Gute Löhne, wenn man nicht gerade bei Aldi abgezockt wird, Wenn ich in die Nachbarschaft schaue alle mindestens ein Auto..Was soll dieses Gejammere auf allerhöchstem Niveau?? Schaut euch doch mal in Rest -Europa um und dann relativiert sich die Sache relativ schnell.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Roßtäuscher 05.10.2012, 14:43
135. Allein die Tatsache, die unteren Einkommen genügen nicht zum Auskommen

Zitat von sysop
Der Anteil der Beschäftigten mit Minijob hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Dabei sind es laut Arbeitsagentur nicht nur Schlechtbezahlte, die sich etwas dazuverdienen. Zugenommen hat die Zahl vor allem in reichen Ländern wie Baden-Württemberg.
Daher bemühen sich Teile der Bevölkerung einen Zweit-, sogar Drittjob anzunehmen, zeigt uns was für eine armselige Politik diese Zonen-Kanzlerin veranstaltet. Für wie blöd hält eigentlich dieses Pfeifen-Kabinett den Wähler, wenn sie fest an ihre Wiederwahl glauben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
klaus meucht 05.10.2012, 14:43
136. Versteckte Lohnkürzungen

Zitat von brazzo
Wieso auch nicht, wo doch die Wirtschaft so brummt und angesichts des Fachkräftemangels die Löhne explodieren. Um sich dann zusätzlich zum Bentley auch noch die Jacht leisten zu können, nimmt man doch gerne noch einen Zweitjob an...
Die Löhne stagnieren real seit 2 Jahrzehnten, aber viele Leistungen die es früher kostenlos gab, müssen nun privat gezahlt werden. Und dies sind Dinge (wie z.B. Zahnersatz) die in die gemessene Inflationsrate gar nicht eingehen.

Auch die teilweise Umstellung der gesetzliche Rentenversicherung auf eine vom Kapitalmarkt abhängige Rente ist eine versteckte Lohnkürzung. Die Beiträge zur Rentenversicherung haben bis daher Arbeitnehmer und -geber sich geteilt, jetzt wird der Arbeitnehmer angehalten die zukünftigen notwendigen Steigerungen selber auf dem privaten (und sehr viel ineffizienteren Weg) zu zahlen.

Der Mittelschicht geht es im grossen und ganzen in Deutscland noch gut, aber die Ängste vor dem Absturz werden grösser. Es wird nicht für den neuen Bentley mehr gearbeitet, sondern es gut darum das (meist noch gute) Niveau zu halten.

Im Niedriglohnbereich geht es häufig nur mit mehren Jobs. Wenn man sieht wie heutzutage Gebäudereiniger, Wachdienst oder Paketzusteller behandelt werden - das hätte ich mir vor 10 Jahren nicht vorstellen können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Raus_die_Sau 05.10.2012, 14:43
137. Und verstoßen

damit gegen das Arbeitszeitgesetz!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rokokokokotte 05.10.2012, 14:44
138. ...

Zitat von sysop
Der Anteil der Beschäftigten mit Minijob hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Dabei sind es laut Arbeitsagentur nicht nur Schlechtbezahlte, die sich etwas dazuverdienen. Zugenommen hat die Zahl vor allem in reichen Ländern wie Baden-Württemberg.
Mal sehen, ob diese gestressten Zweitjobjobber da noch die Zeit finden um bei der nächsten Bundestagswahl ihrer Ikone "Mutti" - immer noch besoffen von tiefster Dankbarkeit - ihr "mach weiter Merkel" Kreuzchen verpassen.
Schau ich mir das aktuelle (Politiker)Beliebtheitsranking an, so verstehe ich manches aus unserer jüngsten Vergangenheit besser: wie doof, wie grottendoof müssen große Teile diese Nation sein!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cobobka 05.10.2012, 14:45
139.

Zitat von Tomo1970
Ein Zweitjob hat aus meiner Sicht den Vorteil, dass das Leben vielfaeltiger wird und man zusaetzlich etwas besser abgesicher ist. Erst- und Zweitjob sollte sich natuerlich iregdnwie sinnvoll ergaenzen.
Die Menschen, die einen Zweitjob haben, interessieren sich nicht dafür, ob sich da etwas sinnvoll ergänzt. Die sind nicht auf einem Selbstfindungstrip, sondern machen das aus wirtschaftlicher Not. Und wer wegen zwei Jobs nur 5 Stunden zum Schlafen hat und seine Familie so gut wie nie sieht, hat ganz andere Sorgen als sinnvolle Ergänzung. Vor 2 Wochen kam auf ARD oder ZDF eine Doku, die sich dem Thema widmete und 3 Schicksale vorstellte.

Zitat von rainer_daeschler
Reich sein ist teuer, vor allem wenn es das Bundesland ist und nicht man selber. Ein simples Beispiel ist, wenn ein Polizeibeamter im mittleren Dienst in eine Großstadt beordert wird. Er kann sich oft die Miete nicht dort leisten, wo er die Bürger schützen soll. Entweder er wohnt weit draußen und pendelt über eine weite Strecke, oder er hat einen Nebenjob, z.B. bei einer Sicherheitsfirma. Das sind keine Ausnahmeerscheinungen.
Jene Polizisten, die sich einen legalen Zweitjob suchen, sind die absolute Ausnahme. Wenige Idealisten. Die Masse jener, die mehr wollen, organisiert sich ein Zusatzeinkommen auf anderem Weg.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 14 von 26