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Arbeitsmarkt: Immer mehr Deutsche brauchen einen Zweitjob
DPA

Der Anteil der Beschäftigten mit Minijob hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Dabei sind es laut Arbeitsagentur nicht nur Schlechtbezahlte, die sich etwas dazuverdienen. Zugenommen hat die Zahl vor allem in reichen Ländern wie Baden-Württemberg.

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tobiash 05.10.2012, 13:24
50. Unten darbe...

Zitat von Gluehweintrinker
Richtig: der Reichtum der oberen zehn Prozent der Bevökerung. Oben raffen, unten darben. Man begreift das Problem eben nur dann, wenn man einen Schritt zurückgeht und das Gesamtbild betrachtet. Für jedes Guthaben gibt es eine Schuld, für jeden Reichtum auch eine Armut. So einfach ist das.
.. aus dem Mund eines Deutschen list sich schon recht zynisch. Unseren deutschen Hauskatzen geht es noch immer deutlich besser als dem indischen Handwerker, zumindest was die Ernährung und die medizinische Versorgung angeht.

Man schaue sich mal an, womit die Nebenjobber nach getanem Nebenjob nach Hause düsen! Dat sind keene Fahrräder!!

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goffis1 05.10.2012, 13:25
51. Und doch....

haben alle unsere "Mutti" furchtbar lieb. Kein Mindestlohn, MWSt. für Gast.- und Hotelgewerbe runter, Steuersätze für Reiche schön niedrig lassen...... . Der Normalverdiener zahlt ja.

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future-trunks 05.10.2012, 13:25
52.

Zitat von autocrator
Wundert's? - Die einen sind die "working poor" ... 16 h am tag malochen auf 5 verschiedenen jobs und damit trotzdem gerade so am existenzminimum leben. - Die anderen wollen ihren (abartig luxuriösen) lebensstil sichern und/oder hab en tierische angst vor dem sozialen absturz. Nicht erwähnt wird ......
die müssen aber nnicht arbeiten, weil die arbeit schlechter entlohnt wird, sondern weil der mensch am liebsten alles konumieren will. iphone, flachbildfernseher etc.
heut haben wir auch noch viel mehr sozialstaat als früher. (entgegen der stammtischmeinung) dableibt natürlich für den arbeitenden auch etwas weniger übrig.

p.s. wie wurde eigentlich ermittelt, wer alles einen zweitjob braucht? ich habe z.b. einen zweitjob, brauche den aber nicht unbedingt, sondern will nur einen etwas aufwendiigeren lebenstil führen als ich mir leisten kann. zähle ich trotz des nicht brauchens dennoch mit dazu?

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de-fakto 05.10.2012, 13:25
53. Die bösen Geringqualifizierten liegen allen auf der Tasche

Zitat von tobiash
dann einen höheren Stundenlohn, aber keinen Job mehr haben? Sauber um die Ecke gedacht! Hollande macht es in Frankreich gerde vor: Die zwar schlecht, aber immerhin bezahlte Unterschicht ist einem solchen Rationalisierungs- und Verlagerungsdruck ausgesetzt, dass sie keinerlei Chance hat, wieder in Lohn und Brot zu kommen, sofern sie einmal arbeitslos wurde! Die Anhebung des Mindestlohnes wird dort mittlerweile "Der Kuss Judas´" genannt! Leidtragende sind die gering Qualifizierten und die Jugendlichen. Die bleiben auf der Strecke, während sich die Sozis auf die Schulter klopfen. Mindestlohn gerne, aber bitte nur dort wo er mehr Nutzen bringt als Schaden!
Sie tun ja gerade so als wären Geringqualifizierte komplett überflüssig und fast schon ohne Daseinsberechtigung.
Oder wollen die Vorstände demnächst ihre Büros und Klosetts selber putzen?
Die Logig ist jedenfalls die, je weniger Wertschätzung eine Tätigkeit auf unterster Ebene hat, um so mehr setzt sich das in der Hierachie nach oben fort.

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bigsur1 05.10.2012, 13:26
54. Wasser predigen und Wein trinken

Kompliment an die "Arbeitsmarktexpertin der Grünen Frau Pothmer". Sie sollte zunächst vor Ihrer eigenen Tür kehren. Als Landtagsabgeornete NDS hat sie eine "Aufwandsentschädigung" von 6430 EUR erhaten. Seit 2005 sitzt sie ja im Bundestag : Vergütungsentschädingung hier in 2012 7960 EUR im Monat 4029 EUR Kostenpauschale. Rentenversicherungsbeiträge muß sie hier nicht bezahlen. Und diese "reizende" Dame beschwert sich bei 400 EUR Jobs darüber das die "Versichertengemeinschaft" unter fehlenden Beiträgen leidet. Sie gehört selbst der Versichertengemeinschaft nicht an weil weder Sie noch Lobbyisten aus den Politischen Reihen Gesetze machen das alle Bürger gleich behandelt werden. Egal ob Politiker, Selbständiger, Beamter, Angestellter. Es müssten alle die gleichen Verpflichtungen, als auch die gleichen Ansprüche an unsere "Versichertengemeinschaft" haben. Um dies zu erreichen wäre eine Grünen-Politikerin im besonderen zuständig. Eine Frechheit von Ihr die oben erwähnten Formulierungen überhaupt in den Mund zu nehmen.

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abominog 05.10.2012, 13:29
55. Mir ist mal ein Millionär begegnet

der abends nach Feierabend mit seinem Mercedes-Kombi Leergut eingesammelt hat. Seitdem kann mich nichts mehr erschüttern, lol! Übrigens kein Scherz, ist wirklich so!

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darth955 05.10.2012, 13:30
56. Immer mehr Deutsche, brauchen immer mehr

Also, was da Schumacher verdient, wäre doch ein guter Ansatz für den flächendeckenden Mindestlohn.

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LebensKunst 05.10.2012, 13:30
57. Auf hohen Niveau leiden

Zitat von frontmann22
Man denke zum Beispiel an Daimler, die momentan Probleme mit den Schichtplänen haben, weil nächstes Jahr neue Modelle rauskommen und deshalb momentan eher Kurzarbeit angesagt ist. Gleichzeitig liest man, dass M. Schumacher 20 Millionen im Jahr verdient hat. Bei der Formel-1 wird das Geld.....
viele Arbeiter/innen der Automobilindustrie. Sie erhalten meist mind. 13 Monatsgehälter, Betriebsrenten und satte Gewinnbeteiligungen.
Wie gut muss es erst den Millionen von Beschäftigten in prekären Arbeitsverhätnissen gehen?

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chefkoch1 05.10.2012, 13:30
58. .....

Zitat von sysop
Der Anteil der Beschäftigten mit Minijob hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Dabei sind es laut Arbeitsagentur nicht nur Schlechtbezahlte, die sich etwas dazuverdienen. Zugenommen hat die Zahl vor allem in reichen Ländern wie Baden-Württemberg.
Hat doch schon Tradition, dass wir alle Trends aus den USA übernehmen.
Mit ihren Drittjobs- um selbst damit mehr schlecht als reht über die Runden zu kommen - sind sie uns allerdings schon weit voraus.

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produster 05.10.2012, 13:30
59. Putsch gegen unsere Gesellschaft

Der Neoliberalismus ist keine Wirtschaftsidiologie, sondern ein Herrschaftssystem. Der Euro ist das dazu passende Machtinstrument. Ziel ist es, Verhältnisse wie in den USA zu schaffen: Abschaffung sozialer Leistungen, Verarmung einer breiten Masse durch Lohndumping und prekäre Arbeitsverhältnisse, Konzentration immer größeren Reichtums bei immer weniger Vermögenden. So einfach ist das. Wir sind auf dem besten Weg, Herr Lammers hat diesen Weg in seiner Rede zum 03.10. noch einmal deutlich beschworen. Diese Entwicklung kennt keine Gnade, und ich sehe nicht einen, wirklich nicht einen Politiker oder eine ernst zu nehmende Partei, die diesen Putsch gegen unsere Gesellschaft stoppen könnte.

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