Forum: Wirtschaft
Arbeitsmarkt: Zahl der Arbeitslosen sinkt auf Jahrestief
DPA

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Oktober um 48.000 auf 2.801.000 gesunken. Das ist ein Rekordtief für 2013. Allerdings ist die Herbstbelebung schwächer als im vergangenen Jahr.

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naklar? 30.10.2013, 15:49
90. Es kommt auch nicht darauf an in Beschäftigung zu sein ...

... für ein westliches Land sollte die Menschlichkeit neben dem Unfallschutz ganz oben stehen. Nur dies vermissen gerade diejenigen, welche in Leih- und Zeitarbeit wie Sklaven gehalten werden. Da sollte zumindest gelten: gleicher Urlaub und Bezahlung wie für die Festangestellten des Kunden der Leihbude. Nur die Betroffenen haben noch keine Lobby. Dies ändert sich vielleicht bei der nächsten Armuts-Rentnergeneration --- welche die CDU_SPD-Stammwählerschaft dann ersetzen wird.
Oder gehen Sie auch aus Angst Ihren Arbeitsplatz zu verlieren täglich in einen Betrieb mit Asbestbelastung (ohne Schutzanzug) ... schon geschehen in unserem Vorzeige-Bundesland.

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Tobsen666 30.10.2013, 15:59
91. Vergebene Liebesmüh

Zitat von fitzcarraldo66
Wenn ich sage: "die meisten Ausländer sind faul und wollen nur unsere Sozialkassen plündern", dann bin ich natürlich kein Rassist, ich hab ja nicht gesagt alle wären faul. Die mag es nicht nur geben, die gibt es, und dank Merkelcher Klientelpolitik wird es die in Zukunft noch viel häufiger geben. Ihnen kann man nur wünschen, dass ihr Arbeitgeber.....!
Es bringt nichts mit Ihnen zu diskutieren. Äpfel-Birnen Vergleiche bringen niemanden weiter, noch dazu wenn sie hinken.
Tut mir leid für Sie, wenn Sie ihren Job verloren haben oder sonstiges erleiden mussten.

Tut mir auch leid für die von Ihnen angesprochenen Fälle, die jedoch sicherlich nicht die Mehrheit darstellen.

Schuld abwälzen ist immer einfacher als die Probleme anzugehen.

Meine Meinung zu diesem Thema ändert sich nicht, so sehr Sie auch versuchen mich und meine Meinung zu diskreditieren und mir Pech für meine Zukunft wünschen.
Sollte es Ihnen hiernach jedoch besser gehen hat es ja wenigstens ein bisschen was gebracht.
Schöne Zeit noch, mir ist meine, für eine Diskussion mit Ihnen und in diesem Stil definitiv zu schade.

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Anstossgebender 30.10.2013, 16:02
92. Das freut mich ja für Sie.

Zitat von giorgio2012
die Herrschenden? Über 40% der Wahlberechtigten ? Wo sind denn die Unternehmen, die sich so vehalten, wie Sie es beschreiben ? Wilde Behauptungen aufstellen, liest sich immer gut, hat aber mit der Realität wenig zun tun. Aber mein Kommentar liegt vielleicht daran, dass mein AG seit Jahren fleißig Vollzeitmitarbeiter einstellt in nicht unerheblichen Maße. Und auch mit ziemlich guten Gehältern.
Dass es aber einige wenige wohltuende Ausnahmen gibt, sollte allerdings den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus nicht verstellen. Weenn es Millionen Arbeitnehmer gibt, die trotz Vollzeitarbeit aufstocken müssen, dann sollte das zu denken geben - auch wenn man nicht selbst betroffen ist. Leider aber ist es gerade in Deutschland wohl weitverbreitet: Erst kommt das Fressen, dann die Moral.

Sagt Ihnen ein Unternehmer.

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chrome_koran 30.10.2013, 16:11
93.

Zitat von Anstossgebender
Genau. Man muss Deutschland nämlich nur mit den Verhältnissen in Bangladesh oder Somalia vergleichen, nicht wahr?
Wenn Sie meinen, solch abstruse Vergleiche ziehen zu müssen: bitte, es ist ein freies Land hier.

Wer dagegen mit offenen Augen durchs Europa wandelt, merkt schnell, dass wir in Deutschland die zwar noch nicht einsame, jedoch eine recht kleine Spitze markieren, was die soziale Sicherheit angeht. Zusammen mit jenen wenigen Ländern können wir stolz, und zwar wie Oskar, auf diese Errungenschaften sein, und alles dafür tun, dass uns dieses System möglichst lange erhalten bleibt.

In wie vielen EU-Ländern gibt es denn sonst eine zeitlich de facto unlimitierte staatliche Unterstützung arbeitsloser Erwerbsfähiger, die auch noch zu einem zwar recht bescheidenen, dennoch menschenwürdigen Leben langt? Die große Mehrheit der Europäer bekommt nämlich höchstensein paar Monate lang von dem jeweiligen Staat etwas Geld zum Überleben, danach musst du alleine zusehen, wie du weiterkommst. So sieht die europäische Realität aus, die wir auf unserer Insel der Glückseligen vor lauter Gejammer auf hohem Niveau nicht merken (wollen?).

Wenn es denn uns allen so schlimm geschieht: nennen Sie einen, nur einen, plausiblen Grund, warum ausgerechnet "Wirtschaftsflüchtlinge" (für mich der heiße Kandidat zum Unwort des Jahrzehnts) gerade Deutschland als Ziel wählen. Ich bin gespannt auf Ihre Antwort.

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giorgio2012 30.10.2013, 16:33
94. Sehe ich etwas anders,

Zitat von Anstossgebender
Dass es aber einige wenige wohltuende Ausnahmen gibt, sollte allerdings den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus nicht verstellen. Weenn es Millionen Arbeitnehmer gibt, die trotz Vollzeitarbeit aufstocken müssen, dann sollte das zu denken geben - auch wenn man nicht selbst betroffen ist. Leider aber ist es gerade in Deutschland wohl weitverbreitet: Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Sagt Ihnen ein Unternehmer.
aber das wiederum mag daran liegen, dass ich diverse Firmen kenne, die genauso handeln. Keiner (??) bestreitet, dass es viele negative Ausnahmen gibt, aber diejenigen, die bei jeder Meldung a) natürlich erst einmal die Zahlen bestreiten (zumindestens , wenn sie einen leicht positiven Einschlag haben ) b ) ganz andere Zahlen bereit haben ( 15 Millionen z.B.) und diese als die einzige und wahrhaftige Weisheit verkaufen wollen c) im Zweifel alles auf die blöden Wähler schieben, die nicht -wie sie selbst - die richtigen politischen Erleuchtungen haben , gehen mir gehörig auf den Keks . Und übrigens, vielen Dank , dass Sie mir zum Schluss mit dem (Brecht?) Zitat noch richtig einen mitgeben. Da ich mich kenne, ziehe ich mir diesenSchuh allerdings nicht an.

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Crom 30.10.2013, 16:36
95.

Zitat von Anstossgebender
Weenn es Millionen Arbeitnehmer gibt, die trotz Vollzeitarbeit aufstocken müssen, dann sollte das zu denken geben - auch wenn man nicht selbst betroffen ist. Leider aber ist es gerade in Deutschland wohl weitverbreitet: Erst kommt das Fressen, dann die Moral.
Es sind nicht Millionen. Die meisten Aufstocker arbeiten Teilzeit.

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giorgio2012 30.10.2013, 16:43
96. Ob nun

Zitat von naklar?
... für ein westliches Land sollte die Menschlichkeit neben dem Unfallschutz ganz oben stehen. Nur dies vermissen gerade diejenigen, welche in Leih- und Zeitarbeit wie Sklaven gehalten werden. Da sollte zumindest gelten: gleicher Urlaub und Bezahlung wie für die Festangestellten des Kunden der Leihbude. Nur die Betroffenen haben noch keine Lobby. Dies ändert sich vielleicht bei der nächsten Armuts-Rentnergeneration --- welche die CDU_SPD-Stammwählerschaft dann ersetzen wird. Oder gehen Sie auch aus Angst Ihren Arbeitsplatz zu verlieren täglich in einen Betrieb mit Asbestbelastung (ohne Schutzanzug) ... schon geschehen in unserem Vorzeige-Bundesland.
wirklich MA ohne Sicherheitskleidung in einen asbestbelasteten Bereich geschickt werden, weis ich nicht, wäre aber ein schöner Fall für eine Anzeige bei der Gewerbeaufsicht. Leih- und Zeitarbeiter (sind übrigens 2 Begriffe für dieselbe Sache) wie Sklaven ? Halte ich für ein Gerücht. Auch diese werden durch Gewerkschaften vertreten, die Löhne, Arbeitsbedingungen etc. aushandeln ( kommen Sie mir jetzt nicht mit schwarzen Schafen ).

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heineborel 30.10.2013, 17:00
97.

Zitat von Anstossgebender
Ich finde es schade, dass ein Großteil der Menschen immer nur auf die gerade veröffentlichte Statistik abstellt, statt diverse Statistiken im Kontext zu betrachten. Natürlich kann man sich Statistiken entsprechend hinrechnen, erst recht, wenn sie einzeln und mit großem zeitlichen Abstand .....
Was Sie vorschlagen ist absolut sinnvoll, verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Nur leider sind die meisten Foristen hier nicht mal in der Lage EINE EINZIGE Statistik zu lesen und zu verstehen. Das ist genau was ich kritisiere. Da werden eben doch falsche Zahlen (oder eben Fantasiezahlen) in den Raum geworfen, anstatt sich mal 30 Minuten hinzusetzen um die Zahlen zu verstehen.

Ich will gar nicht wissen was dabei rauskommt, wenn diese Leute Informationen aus verschiedenen Statistiken kombinieren...

Die Arbeitslosenstatistik trifft eine Aussage über den Arbeitsmarkt, genauer über die Zahl der Arbeitslosen, der Unterbeschäftigten, der Menschen in ABM wie 1€-Jobs, Aufstocker usw.

Es ist vollkommen in Ordnung, wenn man sich dagegen streubt, den Arbeitsmarkt auf eine einzige Zahl (die Arbeitslosenquote) reduzieren zu wollen. Aber die Informationen sind ja nicht versteckt, das kostet 4 Klicks dann hat man den Monatsbericht der Arge (ca. 100 Seiten stark) und findet dann die verschiedensten Informationen. Die Leute hier schauen da aber gar nicht erst rein, sondern fabulieren sich lieber einen Quark zusammen dass zumindest mir die Haare zu Berge stehen. Das habe ich kritisiert, und nichts anderes!

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Gebr.Engels 30.10.2013, 19:18
98. Es bewarheitet sich immer wieder

-so traurig es auch ist, aber:
Glaube niemals einer Statistik die du nicht selber gefälscht hast.

Ich war auch einige Zeit Arbeitslos, zum Glück aber bisher höchstens so um die 3 Monate (wegen Eigenbemühung, nicht auf Nachweis von der Agentur f. Arbeit).

Beim letzten mal wurde ich vom Arbeitvermittler aber an eine private Arbeitsvermittlung verwiesen, die war genau so schlecht wie die AfA.

Erst später habe ich erfahren das Leute die an eine private Arbeitsvermittlg. weitergereicht werden in der Arbeitslosenstatistik ncht mitgerechnet werden -toller Spaß was?

Es gibt tausenderlei Umstände die zu einem solchen Ergebnis führen -beschiss siehe oben.

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adrianralle 30.10.2013, 19:35
99.

Zitat von chrome_koran
In wie vielen EU-Ländern gibt es denn sonst eine zeitlich de facto unlimitierte staatliche Unterstützung arbeitsloser Erwerbsfähiger, die auch noch zu einem zwar recht bescheidenen, dennoch menschenwürdigen Leben langt?
Warum wollen Sie uns mit EU-Ländern vergleichen? Wäre es nicht besser uns mit uns in der Vergangenheit zu vergleichen? Da gab es z.B. auch schon diese Art der Unterstützung. Kann man eigentlich sagen, dass Deutschland auf dem richtigen Weg ist, wenn es Deutschland besser geht als anderen EU Ländern? Ich denke nicht. Auch vor dem Hintergrund, dass wir doch eine Gemeinschaft sein sollen in Europa. Warum nicht alle Länder solche ein Sozialsystem einführen frag ich mich allerdings. In Deutschland hat es offensichtlich nicht die Wirtschaft geschwächt. Man könnte fast sagen "Je höher die staatliche Unterstützung für die Armen ist, desto besser geht es einem Land." Das macht auch irgendwie Sinn, denn diese Leute geben ihr Geld eher aus als Leute, die mehr haben.

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