Forum: Wirtschaft
Arbeitsmarkt: Zahl der Arbeitslosen sinkt auf Jahrestief
DPA

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Oktober um 48.000 auf 2.801.000 gesunken. Das ist ein Rekordtief für 2013. Allerdings ist die Herbstbelebung schwächer als im vergangenen Jahr.

Seite 2 von 11
rca66 30.10.2013, 10:42
10. Hartz IV in der Statistik

Zitat von oannad
Ach die in Maßnahmen stecken, die alten ab 58 Jahre, die Hartz IV Leute lassen wir mal weg, die sind sowieso nicht mehr brauchbar.
Hartz IV Empfänger sind generell in der Arbeitslosenstatistik enthalten. Richtig ist, dass Hartz IV Empfänger über 58, die seit einem Jahr keine Job-Angebot hatten, nicht mehr erfasst werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
garfield53 30.10.2013, 10:45
11. mmmm

Zitat von sysop
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Oktober um 48.000 auf 2.801.000 gesunken. Das ist ein Rekordtief für 2013. Allerdings ist die Herbstbelebung schwächer als im vergangenen Jahr.
Also Alle, laut bekannten Statistiken, welche von der Agentur in irgendwelche (Sinnlosmassnahmen ) Beschäftigungsspiele und Billig-Jobs vermittelt wurden, zählen ja als beschäftigt, im Sinne des Wortes und der Siegesmeldungen.

Nur, Arbeit soll doch zum unabhängigen Leben reichen, wieso immer mehr sinnfreie unbezahlte oder geringstbezahlte Praktika und Billigjobs mit staatlicher "Aufstockung " ( klingt pervers ist auch menschenunwürdig ) und wo werden die Zehntausende versteckt. welche von Siemens und den Konkursverwaltern der Werften freigesetzt werden, ach ja in Selbstbefriedigungsgesellschaften und um die Statistik noch mal zu schönen, die Freisetzung Zehntausender Vor-60ziger in Vorruhestand und unterbezahlte Teilzeitarbeit.
So kann mann jede Statistik aufhübschen.

Und noch was, was mich persönlich an der Alters-Kippe der Frühverrentung nicht mehr so hart trifft, die Millionen junger Menschen in Jobs unter 10,50€, welche, wenn sie überhaupt durchgängig Arbeit haben, am Ende unter dem Hartz4 - Satz in die wohlverdiente Rente gehen, mit 70 oder...?

Lassen wir doch die ganze Farce und kümmern uns Alle darum, das wer arbeiten will und Arbeit hat, auch für seine Leistung und nicht für das Konto seines "Gebers" arbeiten muss.

Und gerade die Leuchttürme unserer Wirtschaft scheffeln mit der Mehrheit ihrer Beschäftigten in Leiharbeit Milliarden, wenn mann nur an unser Flagschiff die Autoindustrie denkt, gross und fett Dank Schnellecke und Schenker und Anderer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mknbmsp 30.10.2013, 10:46
12. Oh wie schön

hat leider nur einen bitteren Beigeschmack, das viele immer noch auf ALG 2 angewiesen sind. Und das ist zum kotzen. Jede Arbeit hat den Wert gerecht bezahlt zu werden, sollte ein Unternehmen das nicht ohne ALG 2 hingekommen hst er falsch Kalkuliert oder will sich selbst die Taschen füllen. Was ja wohl am häufigsten vorkommt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Izmir..Übül 30.10.2013, 10:47
13.

Zitat von sysop
Die Bundesregierung hofft derweil auf einen kräftigen Aufschwung im kommenden Jahr.
Und ich hoffe jede Woche darauf, den Lotto-Jackpot zu knacken, obwohl ich weiß, wie unwahrscheinlich das ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
eule100 30.10.2013, 10:50
14. Seit 14 Monaten

steigt die Arbeitslosenzahl gegenüber dem Vorjahresmonat. Da gibt es nichts zum Jubeln!!! Aber das muss man ja nicht schreiben. Da könnten ja die Deutschen Michel aus ihrem Tiefschlaf aufwachen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
naseweiser 30.10.2013, 10:53
15. Gestern noch ...

ein Schuss Defaitismus (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/kfw-umfrage-deutscher-mittelstand-waechst-langsamer-a-930610.html) ,
heute zum Ausgleich Jubelarie .
Und laßt uns alle zusammen mit der Bundesregierung beten für den"kräftigen Aufschwung in 2014" !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Schatziputzi 30.10.2013, 10:53
16. Gleich geht es wieder los ...

... und es werden sich Leute zu Wort melden, denen es tatsächlich gut geht und die geschönten Statistiken schön reden werden...

Es ist halt so, wir sollen beim Euro nicht mehr an DM denken und die heutigen Statistken nicht mehr mit denen von vor 20 Jahren vergleichen. Gut, so kann man seine Welt auch zurecht basteln. ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
salzindersuppe 30.10.2013, 11:02
17. Augen zu und durch

Zitat von peter.stein
gleich geht es wieder los: Statistik geschönt, überall nur Leiharbeit und Aufstocker, prekäre Arbeitsverhältnisse sind die Regel und nicht die Ausnahme usw. [...] es geht sicherlich nicht allen gut, aber im Vergleich zu anderen Ländern, geht es uns in Deutschland doch verdammt gut.
Und das zu Recht. 12 Millionen Menschen, die entweder Arbeitslos sind, in Maßnahmen stecken, oder im Niedriglohnsektor. 12 Millionen Menschen, die sich und ihre Familien von ihren Einkünften nicht versorgen können. Diese Wirtschaftssystem führt zwangsläufig dazu, dass es einer kleinen Gruppe immer besser und einer großen Gruppe immer schlechter geht. Und der Wohlstand, den ein Teil der deutschen Bevölkerung erleben darf, ist auf dem riesigen Niedriglohnsektor im (östlichen) Ausland und zunehmend auch hier im Inland aufgebaut. Dieser gigantische Niedriglohnsektor finanziert den Reichtum weniger. Das ist bittere Tatsache, da können sie ihre Augen zukneifen und absprechend daherreden, wie sie wollen.

Sie mögen sich gut dabei fühlen, wenn es Ihnen gut geht - zum Preis, dass es vielen anderen dafür schlecht geht. Ich kann mir sogar vorstellen, dass Sie einer aus der Fraktion sind, der immer noch glaubt, dass es jeder schaffen kann, wenn er sich nur anstrengt. Man muss den H4-Empfängern nur in den Arsch treten, damit sie aus dem Quark kommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RenegadeOtis 30.10.2013, 11:07
18.

Zitat von eule100
Seit 14 Monaten steigt die Arbeitslosenzahl gegenüber dem Vorjahresmonat. Da gibt es nichts zum Jubeln!!! Aber das muss man ja nicht schreiben. Da könnten ja die Deutschen Michel aus ihrem Tiefschlaf aufwachen.
Genau, niemand erwähnt die schreckliche negative Steigung der Arbeitslosenzahlen!

• Arbeitslosenquote in Deutschland bis 2013 | Statistik

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RenegadeOtis 30.10.2013, 11:09
19.

Zitat von salzindersuppe
Und das zu Recht. 12 Millionen Menschen, die entweder Arbeitslos sind, in Maßnahmen stecken, oder im Niedriglohnsektor. 12 Millionen Menschen, die sich und ihre Familien von ihren Einkünften nicht versorgen können. Diese Wirtschaftssystem führt zwangsläufig dazu, dass es einer kleinen Gruppe immer besser und einer großen Gruppe immer schlechter geht.
Ich störe nur ungern, aber haben Sie 12 von 82 Millionen gerade als "große Gruppe" im Vergleich zu 60 Millionen bezeichnet?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 11