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Arbeitsmarkt: Zahl der offenen Stellen erreicht Rekordniveau
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Handelsstreit mit den USA, Brexit und Autoindustrie in Aufruhr - kein Wunder, dass die Konjunktur leidet. Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist aber sehr robust.

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max-mustermann 19.02.2019, 13:12
1.

"Zahl der offenen Stellen erreicht Rekordniveau"
Da sich bei den Löhnen und Arbeitsbedingungen in vielen der betroffenen Bereiche bis heute nicht so viel getan hatt kann der angebliche Mangel ja gar nicht so groß sein.

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hpampel 19.02.2019, 13:13
2. Toll

Demnach müssten ja die Löhne steigen, wenn man denn dem üblichen Marktgequatsche unserer Unternehmer glauben schenken darf. Tun sie aber nicht, warum wohl?

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manicmecanic 19.02.2019, 13:20
3. jaja

komisch nur denn als gut qualifizierter Facharbeiter bekommt man trotzdem keinen Job egal ob Teilzeit,stundenweise oder Minijob.Als Fehler reicht es einfach nur 40+ Jahre alt zu sein.Ich gehöre nun schon länger zu der Ausschlußgruppe,habe aber s.o. alles versucht.Die einzige Art wie die ach so flexiblen deutschen Arbeitgeber mich noch beschäftigen würden ist schwarz.Soviel zum Facharbeitermangel.

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Hoberg 19.02.2019, 13:28
4. Löhne steigen nicht?

selten so ein Unsinn gehört. Die Einstiegsgehälter steigen über 10% und der Mindestlohn wird in der Regel
auch bei Ungebildeten um20% überschritten. Der Krankenstand ist auf Rekordwerten .
Nicht überall ist Uckermark.

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Armutsrentner2032 19.02.2019, 13:31
5. Klar...

...wenn das auch so abläuft wie hier in NRW, wo der Fachkräfte / Arbeitermangel immer noch über Zeitarbeit / Personaldienstleistern abgewickelt wird.
Gerade im Logistikbereich oder im Verkaufbereich werden Jobs geschaffen, die zu 99 Prozent nur über Zeitarbeit laufen....zu schlechten Löhnen, schlechten Arbeitsbedinungen und Arbeitsumfeld.
Zitat: Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist aber sehr robust..
Der Arbeitsmarkt ist nur deshalb robust, weil wir suggeriert bekommen, das sozial ist was Arbeit schaft...egal um welchen Preis!
Was für Jobs in den letzten 20 Jahren geschaffen wurden, können wir sehr gut daran erkennen, das immer mehr Menschen in die Altersgrundsicherung fallen bzw. fallen werden.
Ein robuster Arbeitsmarkt muss zwingend mit auskömmlichen Gehaältern und Löhnen anfangen.

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interessierter Laie 19.02.2019, 13:32
6. haben Sie schonmal erlebt...

Zitat von hpampel
Demnach müssten ja die Löhne steigen, wenn man denn dem üblichen Marktgequatsche unserer Unternehmer glauben schenken darf. Tun sie aber nicht, warum wohl?
dass Sie Ihr Mobilfunkprovider anruft und fragt, ob Sie gerne weniger zahlen möchten? Nein?! Warum erwarten Sie, dass Ihr Arbeitgeber fragt, ob er Sie besser bezahlen darf? Auf einem Markt treffen sich Anbieter und Nachfrager und verhandeln den Preis. Der steigt, wenn das Angebot sinkt oder die Nachfrage steigt. Auf ihrer Arbeitsstelle haben sich Angebieter und Nachfrager bereits getroffen und der Preis steht.

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ich2010 19.02.2019, 13:35
7.

Zunächst mal ist das eine gute Nachricht. Es gab schon deutlich schlechtere Zeiten mit weit höheren Arbeitslosenzahlen und wesentlich weniger offenen Stellen.

Interessant zu wissen wäre nun, inwieweit die offenen Stellen auch zu den Arbeitlosen passen. Ich vermute hier gibt es auch Schwerpunkte.

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JungUndFrei 19.02.2019, 13:36
8.

Ich kann die Kritik bezüglich Lohnniveau nicht verstehen. Dort wo es marktwirtschaftliche Bedingungen gibt (die gibt es in der Pflege nicht), steigen auch die Löhne. Allerdings heißt Fachkräftemangel nicht, dass jeder gut ausgebildete gesucht wird, sondern nur bestimmte Berufe. Wenn ich in meiner Umgebung nach Softwareentwickler suche, finde ich viele, sehr viele Stellen, von gut zahlenden Firmen.

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überich 19.02.2019, 13:39
9. Hallo...?

Zitat von Hoberg
selten so ein Unsinn gehört. Die Einstiegsgehälter steigen über 10% und der Mindestlohn wird in der Regel auch bei Ungebildeten um20% überschritten. Der Krankenstand ist auf Rekordwerten . Nicht überall ist Uckermark.
geht es noch pauschaler und undifferenzierter?

Hier ein Beispiel aus dem reichen Süddeutschland und der Altenpflege:

https://www.akmas.de/presse/stiftung-liebenau-begeht-tarifflucht-bischof-muss-kirchliches-tarifniveau-durchsetzen/

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