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Arbeitsmarkt: Zahl der offenen Stellen erreicht Rekordniveau
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Handelsstreit mit den USA, Brexit und Autoindustrie in Aufruhr - kein Wunder, dass die Konjunktur leidet. Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist aber sehr robust.

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schnubbeldu 19.02.2019, 14:54
40. Dank Trump ...

... werden wir das Problem des Fachkräftemangels in den Griff bekommen. Ist doch super! Hauptsache unsere Wirtschaft läuft rund und die Steuereinnahmen in der BRD sprudeln. Sowas nennt man auch "Investion in die Binnenwirtschaft".

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christian-h 19.02.2019, 14:59
41. Angabe

Zitat von e-ding
1)Naja, auch hier ist eher entscheidend, wie Ihre berufliche Laufbahn, die Ausbildung und Ihre Erfahrung aussieht. 2)Gerade im IT-Bereich, können Sie sich, auch wenn Sie auf Lohnarbeit angewiesen sind, die Jobs fast schon aussuchen und der Gehaltsspielraum ist groß.
1) Im Normalfall sollte das so sein, nur ist dieses eben auch abhängig vom AG. Und da spielt eben auch die Menge an Mitbewerbern eine Rolle. Schauen Sie sich doch die Branchen an, wo der sog. "Fachkräftemangel" herrscht (Gesundheitsbranche, Einzelhandel, Logistik, Gastronomie...). Da spielt dieses fast keine Rolle.

2) Nunja, nur besteht eine Gesellschaft nicht nur aus "IT"lern. Und selbst in der IT haben Sie große Unterschiede, je nach Fachgebiet.
Wieviele von den >43mio Beschäftigten sind denn in der "IT" tätig?

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ochnösodochnicht 19.02.2019, 15:21
42. Mal ei konstruktiver Vorschlag:

Für die ausgeschriebene Stelle muss schonmal die Lohnsteuer und Sozialversicherung pauschal abgeführt werden. Die gezahlten Steuern und Abgaben gibt es dann bei Besetzung zurück oder wird verrechnet.

Dann ist ganz schnell Schluss mit diesem Windbeutel oder es zeigt sich, wie richtig die Statistik ist.

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unaufgeregter 19.02.2019, 15:34
43. Hauptsache billig

Dass die Zahl der offenen Stellen groß ist, glaube ich gerne. Fragt sich nur, wie diese Stellen bezahlt werden, ob sie unbefristet sind oder evtl. bei einer Leiharbeitsfirma. Fragen über Fragen.

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unaufgeregter 19.02.2019, 15:37
44. Fraglicher Arbeitsfetisch

Zitat von max-mustermann
"Zahl der offenen Stellen erreicht Rekordniveau" Da sich bei den Löhnen und Arbeitsbedingungen in vielen der betroffenen Bereiche bis heute nicht so viel getan hatt kann der angebliche Mangel ja gar nicht so groß sein.
Ja, bei solchen Überschriften tritt dem Deutschen eine Träne der Rührung in die Augen. Arbeit ist das Leben. Dass damit ein höherer Konsum, mehr Umweltverschmutzung und weniger freie Zeit (Eigenzeit!) verbunden sind, wird negiert. Die Lebenszeit ist wertvoll und sollte so teuer wie möglich verkauft werden, wenn es denn sein muss.

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unaufgeregter 19.02.2019, 15:39
45. Praxistipp

Zitat von interessierter Laie
dass Sie Ihr Mobilfunkprovider anruft und fragt, ob Sie gerne weniger zahlen möchten? Nein?! Warum erwarten Sie, dass Ihr Arbeitgeber fragt, ob er Sie besser bezahlen darf? Auf einem Markt treffen sich Anbieter und Nachfrager und verhandeln den Preis. Der steigt, wenn das Angebot sinkt oder die Nachfrage steigt. Auf ihrer Arbeitsstelle haben sich Angebieter und Nachfrager bereits getroffen und der Preis steht.
Oder man senkt unauffällig das eigene Leistungsniveau. Damit lässt sich eine Stagnation des eigenen Einkommens prima kompensieren.

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fatherted98 19.02.2019, 15:52
46. Einfach...

....mal in die Portale der Stellensuchmaschinen reinschauen....da tut sich fast gar nichts....und auf den Webseiten der großen Firmen werden 30 Jährige Wollmilchschweine mit 20 Jahren Auslandserfahrung gesucht die mit einer Hand jonglieren und der anderen eine Flugzeug landen können.....alles nur eine große Blase.

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Olli Ökonom 19.02.2019, 16:16
47.

Zitat von manicmecanic
komisch nur denn als gut qualifizierter Facharbeiter bekommt man trotzdem keinen Job egal ob Teilzeit,stundenweise oder Minijob.Als Fehler reicht es einfach nur 40+ Jahre alt zu sein.Ich gehöre nun schon länger zu der Ausschlußgruppe,habe aber s.o. alles versucht.Die einzige Art wie die ach so flexiblen deutschen Arbeitgeber mich noch beschäftigen würden ist schwarz.Soviel zum Facharbeitermangel.
Vielleicht sind auch Ihre Ansprüche zu gross?!
Oder Sie sind zu unflexibel?
Wer weiss. Das kann Ihnen hier keiner beantworten. Es ist aber nicht Schuld der Arbeitgeber. Vielleicht reden Sie mal mit einem Fachkundigen?

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interessierter Laie 19.02.2019, 16:17
48. das ist doch aber bei Produkten das gleiche...

Zitat von christian-h
Das ist erstmal so richtig, nur trifft dieses auf den sog. Arbeitsmarkt nicht zu. Denn wenn Sie nicht gerade arbeiten weil Ihnen langweilig ist, sondern auf das Einkommen angewiesen sind, sind Sie als AN schonmal in der schlechteren Verhandlungsposition. Desweiteren kommt es dann auch noch auf die Menge der Mitbewerber an und wie dringend der AG einen neuen MA benötigt. Ansonsten müsste man sich schon fragen welchen Grund es gäbe Arbeit zu kleinem Preis zu erledigen wie es mehr wie 20% aller Beschäftigten machen.
denn Sie konsumieren doch auch nicht zum Spaß, sondern weil sie sonst verhungern, verdursten, erfrieren... Aber nirgends wird der Preis einfach so zu ihren Gunsten angepasst. Nur schauen die Deutschen gerade bei Gehältern viel zu selten auf Preis und Leistung und Verhandeln tun sie sowieso nicht gerne. Der Grund für geringe Löhne liegt u.a. hier. Kein Unternehmen zahlt mehr für eine Ressource, solange ihn der Lieferant dafür noch brav beliefert. Machen Sie doch mal eine Umfrage in ihrem Bekanntenkreis, wie oft Produktangebote gesucht werden und wie oft Jobangebote. (Dem Kollegen aus dem Gesundheitswesen muss ich allerdings Recht geben. Nur ist dieser Bereich kein wirklich freier Markt.)

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segundo 19.02.2019, 16:39
49. Und die Gehälter

Steigen weiterhin nicht

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