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Arbeitsmarkt: Zahl offener Stellen in Deutschland so hoch wie lange nicht
DPA

Die Konjunktur sorgt in Deutschland für ein Jobwunder. Den größten Zuwachs an freien Stellen gibt es bei Unternehmensberatern, Werbeagenturen, Architekten, Maklern und IT-Dienstleistern.

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echobravo 29.11.2017, 14:25
1. Stellenbörsen

Ich kann immer noch nicht verstehen, warum die ganzen Leiharbeitslockangebote, wo auf eine Kundenanfrage hin von 5 Unternehmen 10 Stellen geschaltet werden, als jeweils ein freier Arbeitsplatz gezählt wird.

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joomee 29.11.2017, 14:30
2. Ich freue mich

Ich freue mich schon auf die immer gleichen negativen Kommentare die jetzt wieder in Massen kommen - von wegen kein Arbeitnehmer profitiert, alles geschönt usw. ;-)

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g5z2z542gv 29.11.2017, 14:34
3. Bla, der Fachkräftemangel....

Seltsam ist, dass es trotz des angeblichen Mangels an Arbeitnehmern sich viele Firmen schon gar nicht mehr auf Bewerbungen zurückmelden oder die Stelle auf Jahre ausgeschrieben wird (alles selbst erlebt). Oder das Gehalt trotz nachweisbarer Qualifikationen so mager ist, dass man besser gleich zum Amt geht.

Sklaven waren immer schon Mangelware und werden immer gesucht, das war schon im alten Rom so .

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Thunder1977 29.11.2017, 14:51
4. Analyse der Zählweise ...

... würde sich hier mal lohnen. Anstatt solches Pseudo-Jubelgeschrei einfach nachzuplappern, sollten die Zahlen mal kritisch hinterfragt werden. Auf jede wirklich offene Stelle findet man doch 5-6 Angebote von Verleihfirmen, die sich noch nicht mal Mühe geben die Texte abzuändern, sondern eins zu eins zu übernehmen. Teilweise findet man auch lokale Jobangebote von Verleihfirmen, die beim Nachfragen dann ganz woanders gesucht werden oder einfach nur zum Abfischen von Bewerberdaten dienen.
"Die Zahl der angebotenen Jobs in der Informations- und Kommunikationsbranche lag um 25 Prozent über dem Vorjahresniveau" ... na logisch, weil allein das die ganzen Verleihfirmen sind, die immer neue Leute für die Jobrotation z.B. bei Siemens suchen (weil ja die Leute nach 18 Monaten übernommen oder getauscht werden müssen), mehr Jobs gibt's da nicht, es wird nur mehr getauscht ...

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garzo 29.11.2017, 15:00
5. Interessant

Ein immer niederige Arbeitslosenziffer wird Unglaubwürdig, deshalb ist eine andere Masche nötig.
"Zahl offener Stellen in Deutschland so hoch wie lange nicht", mal sehen wie lange das durchhält !!!
Der Bürger wird für Dumm verkauft.

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tschoggo 29.11.2017, 15:08
6. ...Angebote?

... schade ist es, dass die Firmen nicht bereit sind , zu zahlen. Solange man im europäischen Ausland arbeiten kann, und mit Anfang/Mitte 30 ein Gehalt von NETTO 75000 einstreichen kann , während Headhunter aus Deutschland anrufen , und 50000 BRUTTO als super Gehalt verkaufen wollen, wird das nichts. Um ganz ehrlich zu sein, Wettbewerb gilt überall und für jeden, und macht nicht an den Grenzen halt. Ich kann nicht Mercedes fahren, aber nur Dacia bezahlen wollen. Simple as that.

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max-mustermann 29.11.2017, 15:16
7.

"Unternehmensberatern, Werbeagenturen, Architekten, Maklern und IT-Dienstleistern"

Architekten und IT-Dienstleister verstehe ich ja noch aber den Rest braucht wirklich kein Mensch.

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dr.eldontyrell 29.11.2017, 15:20
8. Ich habe tatsächlich

zum 1.1. eine Anstellung in der IT, zu enorm besseren Konditionen als jetzt im Verlagswesen.
Die Stelle stand aber nie in den bekannten Portalen. Netzwerken, ein Bisschen Vitamin B, Initiativbewerbung und viel Lernen nach der Arbeit haben es gebracht.
Aber man kann nicht aus jedem Industriemechaniker einen IT Consultant oder Unternehmensberater machen.
Und grade die Industrie ist durchseucht von ZA-Firmen.
Auch wenn ich jetzt mal auf der Sonnenseite gelandet bin, ich weiß aus langer Erfahrung, das zwar nach Fachkräften gesucht wird, die aber top ausgebildet sind und bitte nichts kosten dürfen.
Möchte man heutzutage auf einen grünen Zweig, muss man sehr genau die Branche analysieren, in die man einsteigen möchte. In 10 Jahren gibt es z.B. kaum noch Tiefbauer, Maurer oder Dachdecker. Die können in 10 Jahren Mondpreise für ein Fundament oder Dach nehmen.

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Bin_der_Neue 29.11.2017, 15:20
9. Schön, aber..

..die Anzahl der "offenen" Stellen sagt wenig aus über die (phantastischen) Wunschvorstellungen der Personalchefs sowie die miserablen Gehälter, die viele im Gegenzug zu zahlen bereit sind. Zudem dürfte eine Vielzahl der Stellen befristet sein, wetten?

BTW: hatten wir hier nicht erst kürzlich ähnliche Diskussion zu nahezu gleichem Thema?

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