Forum: Wirtschaft
ARD-Börsensendung: Fernsehen für die Parallelgesellschaft
ARD

Es heißt ja, ARD und ZDF würden zu viel für Minderheiten senden und zu wenig für normale Bürger. Genau! Wer, außer ein paar finanziell Auffälligen, braucht zur besten Sendezeit den Börsenbericht? Ab ins Nachtprogramm!

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bonus 06.04.2018, 14:43
180. Wie der Artikel wohl aussehen würde,

wenn z.B. das Manager Magazin die Börsensendung vor der Tagesschau produzieren würde? Hmm....

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alfred_leobold_seelburg 06.04.2018, 14:44
181. Diese Sendung ist Comedy pur!

Wie da immer pseudorationale Erklärungen gesucht werden für kleinste Zufallsphänomene - als wenn es irgendeine Erklärung dafür gäbe, daß "der DAX" um 0,37 "Punkte" "nachgibt".

Und das alles mit einem tiefernsten Gesicht, das sonst nur der sogenannte "ARD-Adelsexperte" aufsetzt, wenn Prinzessin Diana gestorben ist oder ein schwedisches Prinzeßchen Schwangerschaftsbeschwerden hat.

Doch, doch, das ist dadurch eine der wertvollsten Sendungen dieser Zeit, sie zeigt uns jeden Tag, wie dumm wir Menschen von denen, die "die Märkte", Reinkarnation des goldenen Kalbs, darstellen, gehalten werden. Und daß die mit ihrer Einschätzung womöglich richtig liegen ...

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maxmotzke 06.04.2018, 14:48
182. Nichts verstanden

Es geht in der knappen Zeit vor der Tagesschau natürlich um mehr als nur um Aktienkurse. Es geht um kurzzeitige Einflüsse auf unser Volkswirtschaft, die sich in den Kursen spiegelt.Es geht um ein Thema bei dem zu viele gerne mitreden, ohne es zu verstehen oder sich wissen darüber aneignen zu wollen, es geht um das Thema Wirtschaft. Die Dax Werte sind um diese Zeit schon nicht mehr im Xetra handelbar, wer täglich auf seine Aktien schaut, der sieht um diese Zeit nicht hin.

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tomatosoup 06.04.2018, 14:49
183. Setzen, sechs!

Anstatt für die Aktie zu werben, verzapfen Sie Sozialneid. Das ist ausgesprochen unklug, man könnte auch sagen „Volksverdummung“. Denn Aktien sind schlechthin die Geldanlage für jeden, sie sind auf lange Sicht immer weiter gestiegen, von einem Allzeithoch zum nächsten. Dass die Aktienkurse auch mal eine zeitlang fallen, ändert am langfristigen Erfolg nichts.

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ruhepuls 06.04.2018, 14:50
184. Problem der Vermittlung....

Zitat von jpinfact
Stimmt sehr wohl. Für den Normal ist das ein "hätte ich doch damals"-Markt in den nie eingestiegen wird. Der Aktienmarkt ist sowieso zu einem superschnellen Zuckermarkt verkommen. Hören wir doch Anja mal aufmerksam zu: Heute ist das passiert und da hat sich auf die Kurse sofort ausgewirkt. Da ist nichts langfristiges zu erkennen, nur schnelles Zocken.
Nun, auch die Börsennachrichten leben nun mal von der "Sensationslust". Ohne ständige Erfolgs- oder Hiobsbotschaften würde sich das doch niemand anschauen. Und, dass die Vermutungen der Börsianer (und ihrer Berichterstatter) über die Ursachen dieser oder jener Kursbewegung mehr mit Kaffeesatzlesen als mit Wahrheiten zu tun haben, ist auch keine neue Erkenntnis. Und ebensowenig ist es eine neue Weisheit, dass die Kurse eben schwanken. Na und?

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Wassup 06.04.2018, 14:50
185. Nachrichten über den verarmenden Sparbuch-Michel

Vielleicht sollte man kurz vor der Tagesschau über die schlechten Renditen üblicher Sparformen der Deutschen sprechen. Gerade die Aktienmuffel verlieren viel Geld.
Aktien bieten über einen langen Anlegezeitraum stets bessere Renditen als:
- die deutsche Rentenversicherung
- das Sparbuch
- Aktienfonds - die Gebühren machen die Fondsmanager reich, gleichzeitig wird der Anleger entmündigt, er kann nicht mehr auf den Hauptversammlungen abstimmen!
- Lebensversicherungen (egal ob Fonds oder Rentenbasiert)
- Rürup Renten (egal ob Fonds oder Rentenbasiert)
- Riester Renten (egal ob Fonds oder Rentenbasiert)

Rot Grün schaffte die Freibeträge fürs Aktiensparen ab - und förderte steuerlich Versicherungspolicen, die in erster Linie Versicherungskonzerne reich machen.
Gleichzeitig inflationiert die Euro-Rettungspolitik die Spareinlagen der Deutschen.

So bleiben die Armen in Deutschland - arm!

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andneu 06.04.2018, 14:51
186. "Börse vor acht" ist die ....

"Bild"-Zeitung für Wirtschaftsinteressierte.

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dr.eldontyrell 06.04.2018, 14:52
187. Wer hat, dem wird gegeben

Unter 5-10k EU braucht man laut Rat der Experten nicht ins Börsengeschäft einsteigen. Auch sollte das Geld nicht verplant oder benötigt sein (also Spielgeld).
50% der Bürger leben von der Hand in den Mund, weitere 20% haben Auto, Haus, Möbel auf Pump gekauft und sind de Facto pleite, haben also keinen Cent Spielgeld.
Wer natürlich pro Monat ein paar Hunderter oder Tausender übrig hat, der kann sein Geld weiter vermehren.
Sind halt nur nicht so viele....

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ruhepuls 06.04.2018, 14:53
188. Kaum Quote?

Zitat von matti99
abschaffen, Leute, die sich für Aktienkurse interessieren haben andere (bessere) Möglichkeiten. Aber drei tägliche Minuten über Kultur: Ausstellungseröffnung ausserhalb der Einwohnerzentren, Schauspielpremieren, Polit-Themendiskussion, etc. - interessiert sicherlich auch nur eine Minderheit, aber könnte auf reale Ereignisse, und mögliches reales Erleben hinweisen.
Hm, was denken Sie, wie viele Leute sich das anschauen würden? Allerhöchstens noch wenn es sich dabei um Lokalnachrichten handeln würde.

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djxm 06.04.2018, 14:55
189.

100% Zustimmung! Weg damit. Privatanleger haben eh keine Möglichkeit, an die notwendigen Informationen zu kommen, um über eine Investitionsentscheidung in einen Einzelwert zu befinden. Dafür hat Warren Buffett eigene Mitarbeiter, die eine
Firma vor Ort unter die Lupe nehmen, bevor investiert wird.
Tagesaktuell geht es sowieso nur ums Zocken - und das machen Computer inzwischen schneller und besser als Menschen - speziell die mit der schnellsten Anbindung an die Börsensysteme.

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