Forum: Wirtschaft
Arm gegen Reich: Schlimmer als in Amerika
Bloomberg via Getty Images

Von wegen Wohlstand für alle - das Gefälle zwischen Besserverdienern und Billigarbeitern erreicht im aktuellen Aufschwung einen Rekord. Und das Drama ist: Die Folgen werden bei uns immer weniger aufgefangen.

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hildesheimer2 19.05.2018, 08:01
200. Arm und reich......

Bei derartigen Diskussionen wird stets vergessen, dass die überwiegende Mehrheit weder reich (Millionär) noch arm (Hartz IV) ist. In einer freiheitlichen demokratischen System gibt in der Regel einen großen Mittelbau. In Diktaturen, Partei-Staaten oder ärmeren Ländern gibt es dagegen weniger eine stabilen Mitte. Hier gibt es häufig viele wirklich Arme und eine schwerreiche Oberschicht. Wo wollen wir leben ?

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rkinfo 19.05.2018, 08:13
201. Daher geht die SPD ja unter ...

Unsere Einkommen erreichen nur 2/3 im Vergleich zur Schweiz - Ausnahme nach oben die Wohlhabenden.
Die Mieten explidieren und der soziale Wohnungsbau regte sich erst wieder als die Migranten kamen.
Dabei war "Wohlstand für Alle" mal Erfolgsprodukt für Deutschland.

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Koana 19.05.2018, 08:30
202. Eindimensionales Denken!

Würden all die Menschen die für eine Stunde Lebenszeit weniger als 20 Euro Kaufkraftparität (weltweit) sich Ihrer Objektivierung als schlichte ökonomische Faktoren verweigern, sich ihrer Talente, Fähigkeiten und sozialen Stärke entsinnen, solidarisieren und gegen das Pack der Ausbeuter nicht revoltieren, sondern diese schlicht ignorieren, hätte man vielleicht eines Tages tatsächlich eine menschliche Gesellschaft ohne Krieg und Elend, in der die Mehrheit der Menschen ein glückliches, lebenswertes Dasein empfinden dürften.
Freude an den Kindern, Mitgefühl, Hilfe für die Alten, Gebrechlichen und Kranken, kurz ein funktionierendes Gemeinwesen für alle Menschen.
Da aber jeder nur an die Verteilung des Geldes denkt, nicht an die Verteilung der möglichen Kräfte zum Wohle aller - insbesondere der Biosphäre die es zu bewahren gilt - bleibt es, wie es seit Jahrtausenden läuft - die wenigen Psychopathen hetzen die Menschheit gegen die Welt und gegeneinander, auf dass sie 80 Jahre perversen Hedonismus und perverses Machtempfinden für sich stillen können.
Leider sputen die Massen und ordnen sich diesem Wahnsinn unter.

Die wenigen die es nicht tun, finden hierzulande - noch - ein Paradies, da es hier durchaus möglich ist, wundervoll zu leben,ohne sich dem Pack der Ausbeuter ausliefern zu müssen.
(... und es gibt natürlich noch viele andere Regionen auf diesem Planeten, wo man das leben kann. Leider kein Lebensentwurf, der so viele begeistert, als dass damit eine große arbeitsteilige Gesellschaft auf Dauer entstünde - immer stehen am Ende die Psychopathen als Sieger da, die es bewerkstelligen die Menschen zu entsolidarisieren und sie gegeneinander zu hetzen, zu ihrem Zweck, gegen das Wohl der Menschen im Allgemeinen.)

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frank-xps 19.05.2018, 08:30
203. Umverteilung ist die Religion der Linken

Fragt man Menschen, ob sie dafür oder dagegen sind, dann wird es komisch denn solange man die Frage so stellt das der befragte meint etwas dazuzubekommen dann sind fast alle dafür!
Aber Herr Fricke warum den Blick so verengen? warum nicht weltweit alles gleich verteilen? Ja das ist eine doofe Frage nicht wahr Herr Fricke? denn dann würde auch Ihnen kaum etwas bleiben :-) und sobald man die Frage so stellt das die befragten meinen das sie abgeben müssen, dann sinkt die Zustimmung drastisch.
Aber Der Medienschaffende Fricke kann doch mal mit gutem Beispiel voran gehen.
Spenden ist nicht verboten! Warum spenden sie nicht ihren GINI irgendwas komplett weg? sie müssen auch nicht in der großen Stadt leben, auf dem Land kleines altes Haus ihre Familie wird sicher vor Glück GINI schreien.
Aber Herr Fricke mal ehrlich, Geschrieben haben sie das um sich besser zu fühlen. Was sind sie doch für ein Verbalmoralischer Homo Sapiens.

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Flauschie 19.05.2018, 08:41
204. Es ist völlig egal wie gross die Unterschiede sind

Wichtig ist alleine, dass es allen besser geht. Und sofern es keiner gesehen haben sollte - der Wohlstand waechst.

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Mister Stone 19.05.2018, 08:47
205.

Von wegen Wohlstand für alle - das Gefälle zwischen Besserverdienern und Billigarbeitern erreicht im aktuellen Aufschwung einen Rekord. Und das Drama ist: Die Folgen werden bei uns immer weniger aufgefangen.

Von wem auch sollten sie aufgefangen werden? Die Folgen wurden doch massiv und bewusst gerade von denen verursacht, die sie zurücknehmen könnten. Die Regierungen der letzten 16 Jahre wollten genau das, was sich derzeit abspielt. Reiche werden reicher, prekär Beschäftigte werden ärmer. Und die Wähler in Deutschland - allen voran die SPD-Mitglieder (die hätten es verhindern können, wenn sie denn gewollt hätten) - haben entschieden, dass es auch in Zukunft genau so weitergeht: neoliberal, kapitalistisch. Also wer sollte etwas dafür tun wollen, dass die Elends-Folgen aufgefangen werden?

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Koana 19.05.2018, 08:48
206. Super Denke....

Zitat von schwarzeliste
macht Herr Fricke. Der größte: in Deutschland gibt es eine breite Mittelschicht, die vielleicht so um die 2500-3000€ Netto im Monat verdient. Das ist absolut ausreichend für ein komfortables Leben. Mit welcher Berechtigung sollte an diese Bevölkerungsgruppe etwas umverteilt werden? Umverteilung ist für die Bedürftigen da, nicht für die, denen es eh schon gut geht. An die Bedürftigen könnte man vielleicht mehr umverteilen. Das würde aber nichts ändern an der Schere zwischen der Mittelschicht und der Oberschicht. Man kann die Oberschicht stärker besteuern, das geht aber auch nicht unbegrenzt, irgendwann führt es zur Abwanderung der Vermögen. Man darf auch nicht vergessen, dass Deutschland beim Gini-Koeffizienten vergleichsweise gut dasteht. Viel krasser ist der Unterschied z. B. In China und Russland
... man nehme immer den worst case, schon steht man mit dem middle case wunderbar da.
Den möglichen best case vergessen wir mal ist ja utopisch.
(Der worst case jedoch der Maßstab an dem wir uns messen.)

Sorry, wer so tickt, der rennt von einem Krieg zum nächsten, nebenbei verwüstet er permanent seine Umwelt und am Ende hat sichs erledigt, dieses etwas verunglückte Wesen.
(Na ja, was juckt schon den Spaßbürger, das Elend der Anderen, vor allem das Elend jener, die vielleicht irgendwann in ferner Zukunft leben müssen - er hat ja nur ein paar Jahrzehnte, in denen er so richtig erfolgreich wüten und sich seine Wünsche erfüllen kann.
Wünsche nach materiellem Irrsinn, den das Marketing ihm vom Kindesalter an ins Hirn drückt...... - ein dickes SUV ist viel schöner, als ein Spaziergang in intakter Natur - das Glück jener, die diesem Wahn nicht anhängen, sind in der Tat all die Verlierer, die sich unfreiwillig mit ihren Löchern und ihrer Sklavenarbeitswelt abfinden müssen, zum Glück schaffen es nur ein paar Prozent (gemessen an der Erdbevölkerung - würden alle Menschen wie die Deutschkonsumenten wüten, wäre die Ökonomie und die Ökologie in wenigen Wochen am Ende.....) ins Konsumentenkriegervolk - wo die Fußtruppen schon jeder eine stinkende Blechbüchse nutze und jeder Konsumsoldat neidisch auf die Besitztümer der Offiziere glotzt, sich dorthin träumt und meist im Konsumkampf dafür verheitz wird, dass er so gläubig den falschen Götzen folgte. - tja, lakonisch bleibt zu konstatieren, verdient hat es letztlich jeder, wenn er in der Gosse landet - zumindest jeder der einen gesunden Körper und einen gesunden Geist hatte, als er dem Kindesalter entwuchs - den spätestens da, sollte jeder erkennen, wie destruktiv unsere Gesellschaft ist, spätestens dann gilt es, sich dem zu verweigern.
Kein Mensch braucht 1000 Euro im Monat!

Allerdings sollte auch kein Mensch akzeptieren, dass sich einige 100.000 oder gar Millionen pro Monat aus dem Leistungstopf der Menschheit stehlen - die sich zu Tode rackert, um diesem Spielgeld Gegenleistungen zu bieten.

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Koana 19.05.2018, 09:02
207. ... und wieder....

Zitat von Flauschie
Wichtig ist alleine, dass es allen besser geht. Und sofern es keiner gesehen haben sollte - der Wohlstand waechst.
der Vergleich der Vorhölle mit der Hölle. Parasiten die ihre Lebensgrundlage zu Tode fressen überleben nur, so sie ein neues Opfer finden - tja, die intelligenten Menschen sind dazu wohl zu blöd, sie werden es nicht schaffen auf einen Exoplaneten - und falls doch, geht dort wohl das Spiel weiter, allerdings möchte ich nie zu denen gehören, die im Elend existieren, damit einige wenige ihren Spaß haben.
Mein Wohlstand schwindet, mit jeder neuen Lärmstraße, jedem neuen Monstertruck, jedem neuen gerodetem Wald, neuen Monokultur, neuem stinkendem Massenfleischproduktionsbetrieb, jeder neuen Villa die mir die Landschaft raubt, blick in in den Himmel - sehe ich die Düsenflieger, die dröhnend den Irrsinn eures Wohlstands verkünden, drinn sitzend, die tollen modernen Menschen, die glauben es geschafft zu haben.

Was habt Ihr geschafft?

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Sotho 19.05.2018, 09:13
208. Ignorante?

Zitat von vorsicht
Weshalb benutzt Hr. Fricke den Konjunktiv, wenn er das Auseinandriften zwischen Arm und Reich beschreibt? Es ist doch schon seit langem eine Tatsache und nur Ignorante haben oder wollen es nicht zur Kenntnis nehmen, weil es sie "noch" nicht betrifft. Noch immer habe ich im Ohr (Agenda 2010), was die Politiker tönten "Keine Verhältnisse wie in den USA", nun haben wir sie, diese Verhältnisse.
Sprechen wir einmal von Arroganz. Andere als Ignoranten zu bezeichnen ist schon sehr überheblich. So braucht man sich gar keine Mühe mehr machen, sich mit Argumenten der "Ignorenten" auseinanderzusetzen.
Solche Statistiken haben immer den großen Nachteil, dass sie nur einen Teil der Wahrheit berücksichtigen. Nur Einkommen gegen Einkomnmen zu rechnen wird der Sache kaum gerecht.
Wie sieht es hier wie dort mit den Sozialleistungen aus?
Sind die vergleichbar? Gibt es in den USA für die unteren Einkommensschichten eine vergleichbare Krankenversicherung?
Lesen Sie "Working poor". Auch heute noch sind die beschriebenen Zustände in den USA mit denen hier kaum zu vergleichen.
Sicher, gerecht ist unser System nicht. Aber jeder Vergleich hinkt. Solche Statistiken sind doch sehr oberflächlich.

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Sotho 19.05.2018, 09:28
209. Lächerlich

Zitat von macb
etwas aus ihrem Leben zu machen.Das beginnt schon in der Schule.Wer hier zu faul war, etwas zu lernen oder lieber anderen Interessen frönte, ist selbst schuld, wenn er/sie es mangels gutem Abschluss, dann nur zum Mechaniker oder Friseuse gebracht hat.Warum dieses Klientel dann mit staatlichen Mitteln auf das Niveau der Fleißigen gebracht werden muss, ist für mich nicht nachvollziehbar und unter den Begriff Sozialromantik zu subsumieren!
Wenn man Ihren Unsinn Glauben schenkt, dann muss man nur fleißig genug sein um ein Einstein werden zu können.
Nur zum Mechaniker... So eine Arroganz ist widerlich. Wer faul ist, etwas zu lernen, der wird wohl kaum eine vernünftige Lehre anfangen können. Das ist sehr offensichtlich, dass Sie von der Wirklichkeit absolut keine Ahnung haben. Mit einem Hauptschulabschluss hat man heute immer noch schlechte Aussichten auf einen guten Ausbildungsplatz. Dem Einen fliegt es zu, wofür der Andere schwer arbeiten (pauken) muss. Vieleicht verstehen Sie das? Ich glaube kaum. Bildung ist auch eine Frage des Geldes. Immer noch. Nicht hauptsächlich, aber auch.
Ich bin kein Mechaniker, aber ich weiß zumindest, dass dieser Beruf nicht nur aus reiner Handarbeit besteht.
Weltfremd wie Sie sind, können Sie das aber nicht wissen

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