Forum: Wirtschaft
Arm und Reich: 58.000 Euro jährlich aufs Sparkonto - einige wenige können das
DPA

Die Kluft zwischen Arm und Reich wird tiefer: Das zeigen Zahlen zu den Sparquoten. Spitzenverdiener legen im Schnitt 58.000 Euro pro Jahr zurück, die Haushalte mit den niedrigsten Einkommen verschulden sich.

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allchecker 25.10.2016, 12:41
1. Glauben

Sie das interessiert die Regierung? Tut doch alles damit die Schere weiter auseinander geht! Wo bleibt die Entlastung der Mittelschicht, kalte Progression abschaffen usw. Alles nur Lippenbekenntnisse vor der Wahl - was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!!

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tart 25.10.2016, 12:45
2. und darus folgt..

untere Einkommen entlasten ist gut für die Konjunktur.

+Mindestlohn auf 12 Euro

Ist ganz einfach

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Crom 25.10.2016, 12:46
3.

Gewerkschaftsnah, aha und das Leute mit mehr Geld auch mehr Sparen können, ist ja wohl eine Binsenweisheit.

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jetbundle 25.10.2016, 12:47
4. Ursache und Wirkung

Es mag sein dass die Sparquote der Geringverdiener sinkt. Das ist aber nicht unbedingt dass diese nicht die Möglichkeit zum Sparen haben. Vielmehr wollen sie nicht sparen und erfüllen sich Konsumwünsche auf Pump, unter anderem auch angestiftet durch die Niedrigzinspolitik der EZB.

Natürlich in ein anderer Effekt dass die steigenden Wohnkosten besonders stark Geringverdiener belasten. Dagegen braucht man aber nicht mehr Umverteilung sondern eine Planungspolitik die Wohnungsbau ermöglicht um den Wohnungsmarkt zu entspannen.

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kevinschmied704 25.10.2016, 12:48
5. wo ist das püroblem?

die fakten liegen auf der Hand, gebt uns endlich die 12euro/std., von mir aus auch als Mindestlohn !!
oder sollen wir uns bis zum geht nicht mehr verschulden?

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diplpig 25.10.2016, 12:53
6. Absolute Lohnsteigerungen und nicht prozentuale Steigerungen

könnten den Trend der Einkommensschere wenigstens bremensen. Für den Geringverdiener sind auch 4% Lohnsteigerung absolut gesehen weniger als 1% für den Besserverdiener.

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Mister Stone 25.10.2016, 12:53
7. Besserverdiener sind bessere Menschen

Während Besserverdiener in Deutschland hohe Ersparnisse bilden, behält die untere Einkommenshälfte gar kein Geld übrig, um es zur Seite zu legen.

Frau von der Leyen (als Familienministerin) hatte doch in einer Talkshow genialerweise empfohlen, dass die, welche eine geringe Rentenaussicht und zu wenig Geld zur privaten Vorsorge haben, mehr Geld zurücklegen sollten sollten, um diesen Mangel auszugleichen. Auch dieser tendeziöse Artikel suggeriert, dass die "untere Einkommenshälfte" zwar genügend Geld hätte, aber kein Geld übrig behalten würde, um es zur Seite zu legen. Weil sie alles verpulvern? Zuviel Saus und Braus? Die sollten sich mal ein Beispiel an den Besserverdienern nehmen.

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Le Commissaire 25.10.2016, 12:57
8.

Die entscheidende Frage ist doch, warum Haushalte wenig sparen oder sich gar verschulden. Weil es nicht anders geht, um Miete und Lebensmittle zu bezahlen (wer gibt dann aber einen Kredit?) oder weil es ein Smart-TV, ein neues Handy, ein Pay-TV-Abo, eine Spielkonsole und ständig neue Klamotten sein müssen?

Ich besitze weder ein Auto, noch ein Smartphone, habe kein Smart-TV, kaufe mir alle zwei bis drei Jahre ein neues paar Schuhe, lasse meine Pullis für wenig Geld in der Schneiderei reparieren -- und kann daher prima sparen. Fehlende Selbstkontrolle scheint mir heutzutage das entscheidende Problem zu sein.

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Xavier 25.10.2016, 12:58
9. Den Spagat hält auf Dauer keine Gesellschaft aus.

Das dieser Spagat die Gesellschaft spaltet, ist doch offensichtlich.

Und um die Spaltung zu kaschieren, werden Ablenkungsmanöver wie "Willkommenskultur" und ständige Politgipfel ohne wirklichen Inhalt veranstaltet. Oder Ceta und TTIP.

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