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Armut von Alleinerziehenden: "Ich habe mich so sehr geschämt"
Getty Images/ Photothek/ Inga Kjer

Mit 40 wird Jessica Brenner noch mal Mutter - ohne Job, ohne Geld. Zwei Tage nach der Geburt verliert sie ihre Wohnung, aber nicht ihren Mut. Eine Geschichte über Armut und Hoffnung.

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Skeptikus 23.12.2018, 16:00
1. Au weia ...

Weihnachtsphantasien hin, Weihnachtsphantasien her - es ist schon sehr schwer, hier der Protagonistin gegenüber großes Verständnis aufzubringen. Wie in solchen Fällen halt immer: Das Kind, das muss einem leid tun!

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casbavaria 23.12.2018, 16:06
2. Da kann ich nur den Kopf schütteln...

..aber Mitleid bekomme ich da garantiert keines!
Die Frau lässt sich mit fast 40 (!) mit einem 14 Jahre jüngeren Asylbewerber ohne Bleibeperspektive ein, wird prompt auch noch schwanger und verliert dann die Wohnung - sie glaubt doch nicht wirklich an die große Liebe mit diesem Mann?
Sowas nenne ich selbstverschuldetes Schicksal - da kann ich nur fassungslos den Kopf schütteln über soviel Naivität und Unfähigkeit, sein Leben auf die Reihe zu bekommen.
Schlechtes Beispiel, um weihnachtliches Mitgefühl zu bewirken.

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daggi.baehr 23.12.2018, 16:09
3.

auch mein Mitleid hält sich gegenüber der Protagonisten sehr in Grenzen. Sie hat sich durch diverse eigene Fehlentscheidungen selbst in diese Situation gebracht (keine Ausbildung, Schwangerschaften in unsicheren Situationen...).

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chrissikaa 23.12.2018, 16:11
4. @halleluja6

Sie reden vom Christentum und haben nix Besseres zu tun, als auf der Frau rumzuhacken? Als Christ sollten Sie unvoreingenommen Nächstenliebe walten lassen, das wäre das höchste Gebot und ein Zeichen wahrer Größe.
Jesus hätte sie aus dem Tempel geprügelt, mein Lieber!
Frohe Weihnachten
JT

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kunibertus 23.12.2018, 16:17
5. Das Schlüsselproblem

für die gegenwärtige Lage von Frau Brenner dürfte sein, dass sie keine Ausbildung hat. Bevor hier also Mitleid bezeigt wird, sollte erst einmal die Frage beantwortet werden, warum sie nach der Schule - die scheint sie ja abgeschlossen zu haben - keine Ausbildung gemacht hat. Wenn man sich die Ursachen für den Bezug von Unterstützungsleistungen ansieht, steht an erster Stelle Arbeitslosigkeit wegen mangelnder Fachkenntnisse. Wir haben in Deutschland einen Mangel an Fachkräften. Dagegen gibt es kaum noch Beschäftigungen für nicht oder gering Qualifizierte. Diese - wenigen - Arbeitsplätze werden dann auch noch von Personen besetzt, die keine hohen Ansprüche an die Vergütung haben. Es ist übrigens auch mit 41 noch möglich, eine Berufsausbildung zu machen, noch dazu, wenn das Kind einen Kindergartenplatz hat. Den würden sich viele Frauen wünschen, um dann arbeiten zu können. Voraussetzung ist natürlich, dass man es auch will. Aktuell werden z. B. in einer Berliner Tageszeitung Umschulungsmöglichkeiten zur Verwaltungsfachangestellten angeboten. Da ist keine Altersbegrenzung angegeben.

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lapje 23.12.2018, 16:23
6.

Zitat von halleluja6
Zum Kinder kriegen gehören immer zwei. Und Kinder in die Welt zu setzen und sie dann nicht versorgen können, ist verantwortungslos.
Mal Ihre Aussage unabhängig von dem Artikel gesehen: Sie können also die nächsten 2-3 Jahre überblicken, wie das bei Ihnen so mit Arbeit und so wird? Schön, dann dürften Sie zu einem ganz geringen Teil der Bevölkerung gehören. Wenn es danach gehen würde, dürften nur ganz wenige Menschen Kinder bekommen. Würde unserem Staat sicherlich gut tun.

Ach ja, und wenn man dann Hilfe braucht, soll man keine bekommen. Aber das diese Kinder später unseren Staat unterstützen, und damit auch Sie (mit Rente, Aurechthaltung der Infrastrukturen usw), dafür sind sie dann gut genug? Fragen Sie sich mal, wer das später alles zahlen soll, wenn Leute wirklich weniger Kinder bekommen (was ja schon der Fall ist). Hoffentlich kommen genau diese Kinder dann zu Ihnen und machen Ihnen deutlich, dass diese Sie auch nicht unterstützen wollen wenn Sie mal Hilfe benötigen.

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GyrosPita 23.12.2018, 16:24
7.

Zitat von chrissikaa
Sie reden vom Christentum und haben nix Besseres zu tun, als auf der Frau rumzuhacken? Als Christ sollten Sie unvoreingenommen Nächstenliebe walten lassen, das wäre das höchste Gebot und ein Zeichen wahrer Größe. Jesus hätte sie aus dem Tempel geprügelt, mein Lieber! Frohe Weihnachten JT
Ich gehe arbeiten und zahle Steuern und Sozialabgaben damit Gestalten wie die Protagonistin dieses Artikels im Bett bleiben können und sich nicht mal beim b*msen Gedanken machen müssen. Reicht das als Nächstenliebe, oder muß ich solchen *Selbstzensur* auch noch monatlich den zehnten Teil meines Einkommens in die Hand drücken?

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Berlineratze 23.12.2018, 16:27
8. Alle Jute für die Frau, Ihr Kind und ihre kleine Familie!

Und als Atheist staunste Bauklötzer über jene selbsternannten Christen, die über einem schreibend, die die gesamte christliche Lehre, den Kernbereich des Christentums zur Hilfe für die Ausgestoßenen, die Sünder, die Gefallenen, die Notleidenden nicht zu kennen scheinen, die ohne Ansehung von Gründen, Erklärungen oder sonstigen Belehrungen gewährt wird!


Und für die Frau: Stark bleiben (!), auch wenn hier ne Menge irrer Sozialdarwinisten zu Weihnachten das Schlimmste von sich hier auskotzend hinrotzen!

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Ezechiel 23.12.2018, 16:34
9.

Zitat von chrissikaa
Sie reden vom Christentum und haben nix Besseres zu tun, als auf der Frau rumzuhacken? Als Christ sollten Sie unvoreingenommen Nächstenliebe walten lassen, das wäre das höchste Gebot und ein Zeichen wahrer Größe. Jesus hätte sie aus dem Tempel geprügelt, mein Lieber! Frohe Weihnachten JT
Die Nächstenliebe hat in erster Linie das Kind verdient. Die beiden Kinder, die der Vater nach GB mitgenommen hat, hatten hoffentlich mehr Glück. Was die Frau angeht, da fallen mir eher die von Ihnen erwähnten Prügel ein.

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