Forum: Wirtschaft
Atomausstieg: Konzerne können sich für 23 Milliarden Euro freikaufen
DPA

Im Poker um die Finanzierung des Atomausstiegs gibt es eine Entscheidung: Die Energiekonzerne können sich nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen für 23,3 Milliarden Euro von allen Risiken freikaufen.

Seite 15 von 38
nick48 27.04.2016, 12:55
140.

Brexit? Eher ein Grund eine Champagnerflasche zu öffnen! Am besten die Briten nehmen noch die anderen Europafeinde wie Polen, Ungarn, Bulgarien, Rumänien (Österreich nicht zu vergessen) mit. Dann kann dank des deutsch-französischen Motors der dringend notwendige Einigungsprozess Europas unbeschwerter weiter gehen.

Beitrag melden
barrakuda64 27.04.2016, 12:55
141. Sowas kommt von sowas

Wenn die größten "Pfeifen" der Republik beieinandersitzen und über Steuergelder entscheiden, zu denen sie nicht das Geringste beitragen. Zunächst waren markige Sprüche zu hören "den Steuerzahler wird das nichts kosten" und "alle Kosten auf die Betreiber", aber es war ja klar, dass je mehr Zeit ins Land geht, die Kosten umso mehr auf die Steuerzahler umgelegt werden, damit die Konzerne fein raus sind und sich die Manager noch dicke, fette Boni sichern können. Wen es wirklich interessiert, der sollte mal recherchieren, was der Abbau vom KKW Greifswald bisher gekostet hat und in die Zukunft projeziert, gekostet haben wird. Dann wird klar, wie billig die Betreiber davongekommen sind. Dem Oberwendehals Gabriel sei dank!

Beitrag melden
ruebenkatze 27.04.2016, 12:55
142. So viel...

...zum Haftungsprinzip. Gilt nur für die Blöden. Wer reich und mächtig genug ist, kauft sich billig frei. Lobbykratie statt Demokratie. Oder besser Kapitaldiktatur. Je früher dieses System kollabiert, desto besser. Hier stimmt langsam gar nichts mehr.

Beitrag melden
andy_mail 27.04.2016, 12:55
143. Es ist doch so einfach:

den Beitrag der Stromkonzerne bezahlten/zahlen die Stromkunden, den des Staates die Steuerzahler. Im Schwabenland sagt man dazu: ghüpft wie gsrungen.

Beitrag melden
thomas89454 27.04.2016, 12:55
144.

es geht hier nur um den Atommüll, wo das geld ab 2050 erst gebraucht wird, für den Rückbau der Atomkraftwerke haften Eon und Co unbegrenzt, da Atomkraft vom Staat auch gewollt war warum sollen die unternehmen das dann komplett allein bezahlen, der rückbau wird mit 50 mrd glaub ich veranschlagt, also insgesamt zig mrd kosten die für die untenehmen anfallen

Beitrag melden
Luftatmer 27.04.2016, 12:55
145. Unglaublich!

Wenn ich als Verbraucher Sondermüll erzeuge (Mineralwolle etc.) dann muss ich für die Entsorgung fast den Kaufpreis erneut zahlen. Folglich sollten die Atomkonzerne, ihre Vorstände und unsere tollen Politiker der letzten 60 Jahre mit Girmen und Privatvermögen für die Entsorgung gerade stehen!

Beitrag melden
wohei-dho 27.04.2016, 12:56
146. Wo sind eigentlich die Milliarden / Billionen geblieben?

Zitat von nein_zur_vds
Schlechter witz, oder...? Nach hunderten Mrd. Subventionen und Billionen Profiten dürfen die nun Tausende Mrd. Kosten für ein Trinkgeld auf den Steuerzahler abschieben...? Selten wurde diese zynische umverteilungspolitik von unten nach oben deutlicher... :(
In den Taschen von einigen wenigen, die es verprassen und/oder wieder reinvestieren in neue betrügerische Geschäftsmodelle in der bewährten Symbiose mit Politik(ern). Und auch dafür sollen die Steuerzahler dann wieder gerade stehen. Das Spiel endet erst, wenn wir NICHT mehr mitspielen...

Beitrag melden
ichliebemuttererde 27.04.2016, 12:56
147. war da was?

wie nannte gabriel sich und seinesgleichen?
pack?
dem ist nichts hinzuzufügen.

Beitrag melden
Bürger Icks 27.04.2016, 12:56
148. ...für 23,3 Milliarden Euro alle Risiken auf den Staat abwälzen...

Genaugenommen also auf den "kleinen Mann", den Steuerzahler. Wie immer.

Offener kann ein System gar nicht zeigen auf welcher Seite es steht, tagtäglich ein neuer Schlag ins Gesicht des Otto Normalbürgers, zu Gunsten des Finanzadels, der Konzerne, des Marktes, des "Wachstums"...

Man kommt kaum noch umhin anzunehmen, das hier künstlich das Volk so auf die Palme gebracht werden soll, das es bald wirklich den Aufstand probt, damit man diesen Aufstand niederschlagen kann, und ein neue Ordnung installieren!

Anders ist das Fehlverhalten, die feindliche Gesinnung gegen das "eigene" Volk, der "Volksvertreter" Deutschlands, der EU, der westlichen Welt doch nicht mehr zu erklären, ausser mir absolutem Wahn!

Aber Wahnsinnige sollte man nicht regieren lassen, ist Gier übrigens ein Anzeichen von Wahn, vielleicht Größenwahn?

Beitrag melden
santoku03 27.04.2016, 12:56
149.

Zitat von Ossifriese
Oder wie? Hat sie nicht gemacht, die Bundesregierung? Wie kommt man dann auf 22 Milliarden für den Fonds, der alles regeln soll?
Steht doch im Artikel. Man hat die dafür vorgesehenen Rückstellungen der Konzerne genommen und 35% draufgeschlagen.

Beitrag melden
Seite 15 von 38
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!