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Atomausstieg: Stomkonzerne verweigern Zahlung für Endlager-Projekte
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Im Frühling brachten die Atomkonzerne die Idee einer Stiftung ins Spiel, um ihr Risiko für den Rückbau der Atommeiler zu begrenzen. Jetzt wollen sie offensichtlich nicht einmal mehr die Kosten für die Erforschung der Endlager bezahlen.

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ledron 05.09.2014, 17:12
1. Verstaatlichen!

Und dann können wir uns gerne über den Anteil der Gesellschaft am Atomausstieg unterhalten.

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vantast64 05.09.2014, 17:13
2. Die Manager wußten wohl nichts über die Endlagerproblematik

oder es war ihnen damals wurscht, da sie nicht damit rechneten, zu Lebenszeiten auf diese Problematik zu stoßen. Sie hätten Recht gehabt, wenn sich nicht der Protest von Hausfrauen und Studenten dieses Themas bemächtigt hätten, die das Leben der Zukünftigen gefährdet sahen, im Gegensatz zu den Managern und Juristen, denen die Zukunft zu weit weg war, da sie schon alt waren und keine Kinder hatten. Und das war gut so.

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e33h372 05.09.2014, 17:14
3. kein einziges unternehmen darf ohne eine versicherung

arbeiten.jeder versicherungskonzern zeigt der atom industrie ein vogel wenn sie ihn hätte versichern müssen.somit werden diese dämlich deutschen konzerne bei einem schaden pleite gehen und wir sind wieder mal am A.... jahrzehnte ihre aktionäre glücklich gemacht und jetzt ihre pflich nicht nachkomme.0800 hotline anrufen und nachfragen.wenn alle deutschen dies täten würden die sich bewegen,

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ir² 05.09.2014, 17:27
4.

Von 1977 bis 2010 fielen laut Bundesregierung für Gorleben Kosten in Höhe von 1,559 Milliarden Euro an. Auf Bund und Länder und damit den Steuerzahler entfielen 142 Millionen Euro (9,1 Prozent), der Rest wurde von der Atomindustrie bezahlt.
Und noch immer hat die Politik kein Endlagerkonzept benannt! Dass die Industrie dieses Spielchen nicht mehr mitspielt, ist verständlich. Am Ende haben die Ökos die gesamten Rückstellungen für die "Suche" ausgegeben, um dann über die leeren Kassen zu klagen...

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joki81 05.09.2014, 17:30
5. Pleitestrategie der Konzerne

So sehr die Idee mit dem Endlagerfond schmerzt, da sich die Konzerne somit sämtlicher Risiken und Mehrkosten entledigen, ist es vermutlich immer noch besser als die Alternative ohne Fonds: Die Betreibergesellschaften werden nach und nach ihre profitablen Geschäftsbereichen an Tochterunternehmen veräußern, und die Muttergesellschaften gehen danach in Kürze in Konkurs, womit die gesamte Endlagerung beim Steuerzahler landet. Daher muss man versuchen jetzt schon Geld aus den Konzernen rauszukriegen, während die Kraftwerke noch laufen und damit Geld produzieren.

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Ökofred 05.09.2014, 17:31
6. komisch.....

Wirklich komisch, das ich sogar nicht überrascht bin...

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makuzei 05.09.2014, 17:32
7.

Zitat von ledron
Und dann können wir uns gerne über den Anteil der Gesellschaft am Atomausstieg unterhalten.
Selbstverständliche Forderung.Da die Gesellschaft die Risken trägt,muss sie auch die Profite einstreichen.-

Was die Erforschung der Endlager angeht,hat die Regierung schlechte Karten.-
Nachdem Gorleben für geeignet erklärt wurde,hat mW die Indssutrie die Erforschung bezahlt.-

Niemand kann verlangen,dass die Industrie ENDLOS IMMER NEUE MACKEN DER POLITIK bezahlt -und so werden die Gerichte auch entscheiden.-
Weiteres sehr interessant in Deutschland im Wahn - 2014 [Taschenbuch] amazon

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wo_st 05.09.2014, 17:34
8. Entweder zahlen wir

das Endlager über Steuern oder den Strompreis. Anders geht das nicht!

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t.h.wolff 05.09.2014, 17:34
9.

Zitat von ledron
Und dann können wir uns gerne über den Anteil der Gesellschaft am Atomausstieg unterhalten.
Es lag mir auf der Zunge. Mit den Profiten kann die Bundesrepublik dann sinnvolles tun.

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