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Atomrückstellungen: Energiekonzernen fehlen 30 Milliarden Euro
REUTERS

Die Rückstellungen der Energiekonzerne für den Atomausstieg werden nicht reichen: Nach SPIEGEL-Informationen fehlt für die Endlagerung des Atommülls eine gewaltige Summe.

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Nonvaio01 14.09.2015, 17:45
1. kein problem

der steuerzahler wird schon richten, hier ein paar subventionen, da ein paar preiserhoehungen und fertig...

der deutsche hat damit kein problem, es wird hinter vorgehaltener hand ge,ackert, aber sonst auch nichts.

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farbraum 14.09.2015, 17:49
2.

Wie war das mit dem billigen Atomstrom? Alle die sowas behauptet haben sollten sich in Grund und Boden schämen. Die Atomkraft war eine der fatalsten Fehlentscheidungen unserer Energiepolitik und wird uns noch sehr lange sehr viel Geld kosten. Außer wir schaffen es den ganzen Müll günstig in andere Staaten zu verkaufen, die damit dann ihr Land verstrahlen.

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lynx999 14.09.2015, 17:50
3. Und schon wieder

... erleben wir die Vergesellschaftung der Risiken und Altlasten bei der Nutzung der Atomkraft.

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syracusa 14.09.2015, 17:50
4. Fonds? Ja, aber nur so:

Fonds? Ja, aber nur so: die gesamten Aktiva der Energieversorger samt deren laufende Geschäfte werden dem öffentlich-rechtlichen Fonds übereignet. Die Aktionäre gehen leer aus.

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chrissie 14.09.2015, 17:50
5. naja, die Energiekonzerne sind ja bestimmt systemrelevant

und die Entsorgung ist zu wichtig, für die fehlenden Gelder kommt dann die Allgemeinheit auf...

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spadden 14.09.2015, 17:51
6. Was ist daran neu?

1982 hat ein Dozent zu uns gesagt: Die können soviele Kernkraftwerke bauen wie sie wollen aber für jedes neu Gebaute müssen sie eins entsorgen. Wie recht hatte dieser Mann. Jetzt winden sich die ehemals Riesen und wälzen die Last auf die Bürger ab.

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TS_Alien 14.09.2015, 17:51
7.

Mich würde es nicht wundern, wenn am Zahltag noch viel weniger Rücklagen vorhanden wären. Papier ist geduldig, Rücklagen auf dem Papier sind es noch mehr.

Vermutlich reichen die 39 Milliarden, sollten sie vorhanden sein, noch nicht einmal für den Rückbau der AKWs. Es gibt kaum Erfahrungen, wie teuer ein Rückbau der AKWs tatsächlich ist, er zieht sich über Jahrzehnte bzw. Jahrhunderte. Und die Endlagerung über Millionen Jahre kann ebenfalls wesentlich teurer werden als geschätzt.

AKW-Strom ist somit insgesamt gesehen nicht billig. Sauber und sicher ist er auch nicht. Und dennoch haben einige Menschen damit irrsinnig viel Geld verdient. Das liegt aber nur daran, dass die wahren Kosten in die ferne Zukunft geschoben werden konnten. Gedeckt von den Politikern.

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antelatis 14.09.2015, 17:52
8. Echt?

"Sie fürchten, dass die ohnehin schon angeschlagenen Stromkonzerne in weitere Schwierigkeiten geraten und möglicherweise irgendwann nicht mehr zahlungsfähig sind."

Wie kann es sein, dass Unternehmen, bei denen die Verantwortlichen jeden Tag reicher und reicher werden, so mies dastehen? Da haben sich wohl ganz ganz viele Leute viel zu hohe Gehälter gezahlt, oder wie kann man das sonst erklären?

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lizenz 14.09.2015, 17:52
9. Das überrascht nicht

Warum sollte es anders als bei den Banken laufen?
Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.

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