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Atomsubventionen: Britisches AKW könnte deutschen Öko-Strom verteuern
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In England soll ein neues Atomkraftwerk entstehen: Gebaut von Chinesen und Franzosen, gefördert mit Milliarden britischer Steuergelder - und mit Erlaubnis der EU-Kommission. Ein deutscher Ökostrom-Anbieter will nun klagen.

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soulbrother 04.03.2015, 11:25
120.

Zitat von christian-h
Nunja, wenn Sie zu den direkten Kosten der EE Stromanlagen noch die Kosten für Backup/Speicher und Trassenausbau hinzurechnen, dann ist das auch nicht günstiger, im Gegenteil es wird eher noch teurer.
Gut, dass das AKW kein Backup benötigt, weil es NIE ausfällt und auch keine Trassen benötigt, denn der AKW-Strom kann über W-LAN übertragen werden.

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j.diarc 04.03.2015, 11:30
121.

Zitat von Kampfdenker
Pu kann ebenso in AKW verfeuert werden - und zu dem Rest - lesen sie einfach meine früheren posts hier - das wäre den......
Erzählen sie das den Erben von Tschernobyl oder
der japanische Bevölkerung.

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krassmann 04.03.2015, 11:31
122. Nachdenken

Zitat von Styx
Ach, wenn man Solaranlagen auf Dächern fördert ist alles in Ordnung. Wenn andere Länder das selbe für "weniger alternative" Energiequellen machen, dann ist es aber haram.
Solaranlagen auf Dächern fördert dezentrale Stromerzeugung und damit Unabhängigkeit von Konzernen und Mega-Stromtrassen. Nuklearkraftwerke erzeugen Müll, der leider die Gesellschaft sehr teuer zu stehen kommt - das ist nicht nachhaltig.

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archi47 04.03.2015, 11:32
123. Na ja,

Zitat von knuty
Dann müsste man neue konventionelle Kraftwerke bauen. Und die würden den Strom noch teurer produzieren.
die Briten haben zwar mehr Nebel, was Fotovoltaik weniger rentabel macht, aber doch Wind und Gezeiten, usw., um auf die teuerste und gefährlichste Form der Energieerzeugung nicht mehr angewiesen zu sein. Und nur weil Jemand in der EU, die andernorts schon viel Schaden für den Steuerzahler angerichtet hat, mit Steuergeldsubvention winkt, solche Anlagen zum Risiko der Bevölkerung zu bauen?
Ich weiß nicht, ob die britischen Wähler das dann nicht doch begreifen und unterbinden werden.

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nataliamunich 04.03.2015, 11:32
124. Es ist doch ein Unterschied,

ob Ökostrom, der wohl zukunftsweisend ist, subventioniert wird, oder einer gefährlichen Energiequelle hinterher geworfen wird, welche zu allem Überfluss auch noch Müll für die Ewigkeit produziert.

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comptur 04.03.2015, 11:39
125.

Na das ist ja herrlich. Der Vertreiber von hochsubventioniertem Ökostrom will gegen Stromsubventionen in GB klagen.

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knuty 04.03.2015, 11:41
126.

Zitat von archi47
die Briten haben zwar mehr Nebel, was Fotovoltaik weniger rentabel macht, aber doch Wind und Gezeiten, usw., um auf die teuerste und gefährlichste Form der Energieerzeugung nicht mehr angewiesen zu sein. Und nur weil Jemand in der EU, die andernorts schon viel Schaden für den Steuerzahler angerichtet hat, mit Steuergeldsubvention winkt, solche Anlagen zum Risiko der Bevölkerung zu bauen? Ich weiß nicht, ob die britischen Wähler das dann nicht doch begreifen und unterbinden werden.
Die vorhandenen AKW in UK kommen in den nächsten zehn bis 15 Jahren an ihre Altersgrenze.
Und wenn in UK keine neuen AKW gebaut würden, bräuchte man auch keine Aufarbeitungs- und Anreicherungsanlagen wie Sellafield mehr und man müsste sie nur für die britischen Atomwaffen betreiben.

Das wäre nicht nur erheblich teurer, sondern die Akzeptanz in der Bevölkerung wäre kaum gegeben.

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infoseek 04.03.2015, 11:41
127. Addiert sich

Gegenüber den 80 Milliarden Pfund (ca.105 Milliarden Euro) Steuergeld, die die britische Regierung allein für das provisorische Abdichten und die Aufwisch-Kolonne in der offenbar reichlich verrotteten WAA Sellafield zur Verfügung stellen musste, erscheint die Subvention für das neue AKW fast wie ein Schnäppchen.

Hübsch auch, dass diese Arbeiten zunächst an eine private Firma vergeben wurden. Die ist nun auf ganzer Linie gescheitert und der Job wurde verstaatlicht.

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knuty 04.03.2015, 11:43
128.

Zitat von christian-h
Nunja, wenn Sie zu den direkten Kosten der EE Stromanlagen noch die Kosten für Backup/Speicher und Trassenausbau hinzurechnen, dann ist das auch nicht günstiger, im Gegenteil es wird eher noch teurer.
Backup-Kosten entstehen auch bei konv. KW.
Neue Stromtrassen und eine Modernisierung der vorhandenen wären auch ohne EE fällig.

In der Gemeinde meiner Eltern wird in den nächsten zwei Jahren eine neue Trafostation von Westnetz für 1,6 Mill Euro gebaut.
Westnetz, eine Tochter von RWE, sagt, das wäre wegen der EE nötig, damit EE-Strom besser verteilt werden kann. Die beiden alten Trafos sollen allerdings nicht ausgetauscht werden.

Die Station ist fast 70 Jahre alt und hat immer mehr Ausfälle. Erst vor ein paar Wochen war die Gemeinde sieben Stunden lang ohne Strom. Das Problem: Es gibt keine Ersatzteile mehr.

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comptur 04.03.2015, 11:45
129.

Zitat von nataliamunich
ob Ökostrom, der wohl zukunftsweisend ist, subventioniert wird, oder einer gefährlichen Energiequelle hinterher geworfen wird, welche zu allem Überfluss auch noch Müll für die Ewigkeit produziert.
Gibt es in Zukunft immer Sonne und Wind

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