Forum: Wirtschaft
Audis Probleme: Zu teuer, zu schwach, zu lahm
Mark RALSTON /AFP

Mit technischer Avantgarde hatte sich Audi zum Primus im VW-Konzern emporgearbeitet. Jetzt ist der Autobauer ein Problemfall. Der Weg zurück wird schwer.

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gerd_hn 26.11.2019, 19:15
1.

Hätte nicht gedacht, dass der jahrelange Betrug des Kunden sich so heftig auswirkt. Es gibt doch noch Gerechtigkeit.

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bernd80b 26.11.2019, 19:18
2. Vielleicht

sollte Audi mal abrücken von seinen Kinderautos und Autos bauen, in die man ohne Verrenkungen und ohne sich den Kopf anzuhauen einsteigen kann.

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hrboedefeld 26.11.2019, 19:22
3. unfassbar

VW steht trotz Skandal und langweiligen Autos in denen nicht mal die Automatik funktioniert super da und die Tochter Audi, die eigentlich alles besser macht obwohl sie die gleichen Bauteile benutzen müssen (Schaltung funktioniert, Sensoren und Assistenten funktionieren...), ausgerechnet die schmieren ab.
Mir ein Rätsel...

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fruitfox 26.11.2019, 19:23
4. A6

Den A6 haben früher viele Kollegen gefahren. Das aktuelle Modell will allerdings kaum jemand haben. Dem Auto fehlt von außen jegliche Eleganz und von innen können sich die Leute nicht mit den Touchscreens bzw. dem Bedienkonzept anfreunden.

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Cerennos 26.11.2019, 19:33
5. Krise?

Audi,ist nicht der Einzige Autobauer,wo Täglich Tausende Autos Produziert. Das der Markt irgendwann mal Gesättigt ist,dürfte ja wohl dem Dümmsten Klar Sein.Die Halden sind Voll, und Schummeleien mit Tageszulassungen,sind Ausgereizt,Logische Folge, Produktion Runterfahren Leute Entlassen.Nur Nach den Ganzen Skandalen (,sei es Steuerkettenlängung( vor allem VW)etc und Dieselskandal,werde ich die Kundschaft,die die Manager,mit dem Kauf dieser Mistkarren Weiter Unterstützt Nie Verstehen! Mit einer Megaabfindung.kann ich der Normalen Belegschaft schön in den Hintern Treten.VW -Audi-Porsche etc sind schon lange nicht Mehr das Gelbe vom Ei!

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Oberleerer 26.11.2019, 19:38
6.

Zitat von hrboedefeld
die Tochter Audi, die eigentlich alles besser macht obwohl sie die gleichen Bauteile benutzen müssen (Schaltung funktioniert, Sensoren und Assistenten funktionieren...), ausgerechnet die schmieren ab. Mir ein Rätsel...
Die Premium-Marken verkaufen auch immer ein Lebensgefühl. Wer Audi fuhr, war auf der Überholspur und dank des gefälligen, agressiven Designs konnte man das auch zeigen.

Das Problem sind die Verbrenner. Dieselskandal und CO2-Skandal sind das Eine. Die andere Sache ist die Komplexität. Jeder, der mal unter den Plastedeckel schaut, der bewußt die Maschine versteckt, erkennt sofort, daß dieses System ausgereizt und am Ende ist. Ohne Fachabitur kann man hier nicht mal mehr eine Zündkerze wechseln. Kabel, Unterdruckschläuche, Rohre, Turbolader, AGR-Kram ... alles wie Kraut und Rüben in jede freie Ecke gestopft, Jahrzehnte entfernt von den aufgeräumten Motorräumen, die man gerne untersucht und bestaunt hat.

Wer jetzt hip sein will, fährt elektrisch.

Audi hat noch Chancen. So ist die Ergonomie beim Tesla grauenvoll. Für den Wischer muß ich in ein Untermenü auf den Touchscreen und selbst das Handschuhfach geht nur mit Computer zu öffnen.
BMW hat den Elektrovorsprung verspielt und die aktuellen überdimensional aufgedunsenen Nieren schrecken jeden Kunden ab. Von Mercedes hört man garnichts mehr.

Aber ob also BMW-Duessmann da was wuppt, wo die doch dort die letzten Jahre gegen Elektro gearbeitet haben? Außerdem braucht man Akkus, Akkus, Akkus. Die Reichweite vom eTron ist ein Witz. Und Akkus gibt es leider auf dem Weltmarkt für Jahre nicht mehr.

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steffan.maiier 26.11.2019, 19:38
7.

Nie wieder Audi. Mein A3, Bj. 2009, neu ab Werk hat vom ersten Monat an nur Probleme gemacht. Mal nur die grösseren Sachen: 500 km, Getriebe kaputt (Garantie), 12t km Radio/Soundsystem kaputt, ab 24t km merklich steigender Ölverbrauch 1l auf 800 km, 78t km Motorschaden - bis auf das Getriebe keine Garantiefälle und keinen Pfennig kulanzhalber übernommen. Audi kann von mir aus gerne untergehen, solchen überteuerten Schrott braucht niemand.

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aggro_aggro 26.11.2019, 19:38
8. Zukunftsentscheidungen

Ein Autohersteller, den es 2030 oder 2040 noch geben soll, muss in Elektro investieren.
Natürlich ist es riskant das zu 100% zu tun, weil man zu früh dran sein könnte. Aber wenn eine Mischform nicht effizient genug ist, wird es auf dem umkämpften Markt sehr eng und mit 100% Verbrenner können nur Spartenhersteller überleben.
Audi war immer Favourit auf die Technikführerschaft in der Elektrozukunft, hat sogar in SciFi-Filmen mitgespielt. Wenn sie jetzt zwangsweise einen Umbruch machen müssen, dann sollten sie versuchen als erster Massenhersteller voll elektrisch zu werden.
Gerade Mittelklasse-Limousinen sind noch unterrepräsentiert, wobei ein elektrischer A1 oder A3 sich auch verkaufen würde.

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quark4@mailinator.com 26.11.2019, 19:39
9.

So langsam werden die wirklich dramatischen Folgen des Dieselskandals sichtbar. Nicht das verlorene Image, nicht die betroffenen Autobesitzer, sondern die in die USA weggeurteilten Milliarden, die geknebelten und rausgekegelten Führungskräfte, die nicht realisierten Gewinne mit den Vormodellen, die gebundenen Entwicklungsingenieure, die statt neue Modelle eben Krisenrettung betreiben mußten ... und an all diesem Elend sind keinesfalls nur die Konzerne schuld, sondern auch deutsche Politiker, die sich mit Umweltschutzfedern schmücken wollten, ohne darüber nachzudenken, was sie damit letztlich der Industrie antun. Es ist leicht irgendwelche CO2-Grammzahlen zu erfinden und auf Papier zu schreiben. Aber wenn man sich dann auf absurde Flottenverbräuche festnageln läßt, wohl wissend, daß DE große Autos baut, während Frankreich und Italien eher kleinere Autos bauen ... ja super. Am Ende hat man dann Entwicklungsrückstände und nicht das Geld für die eMobile usw. Ganz klasse gemacht, alle zusammen. Dumm nur, daß die Verantwortlichen am Ende alle nicht wirklich betroffen sind, sondern die tausenden entlassenen MA und jeder Bäcker in der Region. Das alles ist auch eine Folge dieser tollen Merkelpolitik.

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