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Auf einen Blick - Löhne: So verdient Deutschland
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Wieso verdient nur jeder Dritte mehr als den Durchschnittslohn? Und wie hoch muss das Gehalt sein, um zum obersten Prozent zu gehören? Fakten zur Lohngerechtigkeit auf einen Blick - unsere Infografik.

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TipTopTap 04.08.2017, 12:25
40. Deutschland = Reich

Mit Einbezug, was man im Rest der Welt so verdient lässt sich schlussfolgern:
- 100% der deutschen AN gehören zur globalen Mittelschicht.
- 45% der deutschen AN gehören zu den oberen globalen 1%

....jede Statistik hat Ihre eigene Interpretation.

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akerensky 04.08.2017, 12:29
41. Und was dann?

Zitat von post.scriptum
... kommt man nicht umhin zu konstatieren, dass im untersten Einkommensbereich das Arbeiten sich kaum mehr lohnt, wenn die Einkommen dort mit den sozialstaatlichen Leistungen konkurrieren. Angesichts der in Kürze zu wartenden 1 Billion Euro jährlich (!) an Sozialleistungen, die der Steuerzahler zu schultern hat und die noch weiter steigen werden, gehört zwangsläufig ein Umsteuern zur staatlichen Räson, und zwar zu mehr Entlastung für die arbeitenden und steuerzahlenden Menschen.
Und was dann? Wo soll der Staat im Gegenzug Einsparungen machen oder Mehreinnahmen generieren um die Entlastungen gegenzufinanzieren? Konkrete Vorschläge bitte.

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jjcamera 04.08.2017, 12:35
42. Kein Handlungsbedarf

Wenn diese Statistik sowohl die Klofrau in Chemnitz, als auch den DAX-Vorstand in München einfasst, wie es ja scheint, kommt mir die Verteilung der Löhne sehr gerecht vor. Kein Handlungsbedarf.

Einkommensgerechtigkeit hat auch sehr viel damit zu tun, wo in Deutschland man lebt.

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spon-facebook-10000394802 04.08.2017, 12:35
43. Großen Anteil

an dieser Entwicklung in Deutschland (auch für Rentner) haben Schröder und Riester, danach pauschal die etablierten Parteien. Andere lassen sich das nicht gefallen, nur der Deutsche wählt immer wieder die gleichen Leute, die ihnen schaden!

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Georg_Alexander 04.08.2017, 12:39
44. Was nicht zählt

Zitat von orakel200
... Deutschland ..., das 2004 noch der kranke Mann Europas war , mit einer deutlich über dem Schnitt der EU liegenden Arbeitslosenzahl, und heute die niedrigste Arbeitslosenzahlen aller EU-Staaten , zeugt eher von völigem Realitätsverlust.
ist die Anzahl der Köpfe, die in Arbeit sind.
Was auch nicht zählt, ist die Anzahl der Köpfe multipliziert mit dem Durchschnittslohn, die in Arbeit sind.
Was zählt, ist die genaue Analyse der im Artikel vorgestellten Einkommensverteilung, denn diese offenbart erst die Tendenz: Gesamt-'Wohlstand' steigt kontinuierlich bei weiter sich öffnender 'sozialer Schere'. Wenn es stimmt, dass sich die Öffnungsgeschwindigkeit auch noch beschleunigt - gute Nacht!

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Barças Superstar 04.08.2017, 12:40
45.

Zitat von Newspeak
Das Problem ist doch..... Wir sind alle Menschen, wir haben alle dieselbe Zeit zur Verfuegung, und niemand arbeitet so gut, so schnell, so effizient oder ist so wichtig.
Wäre mal eine schöne Aufgabenstellung für einen VWL-Fachmann: "Wie sähe ein Wirtschaftssystem aus, in dem nicht Arbeit sondern Konsum und Vermögen besteuert würde?"

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Bellerophon1 04.08.2017, 12:41
46.

Zitat von giostamm11
es ist natürlich klar, dass selbst im billigen Deutschland dies nicht reicht. Es ist peinlich für die deutsche Regierung, dass dieser Niedriglohnsektor missbraucht wird um die eigene Konkurrenzfähigkeit aufrecht zu erhalten. Das ist eine innere ABWERTUNG. Die Löhne sind auf Italienischem Niveau. Früher gab es diese Unterschiede im Vergleich zur Schweiz nicht in diesem Ausmass. Heute entspricht der deutsche Durchschnittslohn exakt 50% des Schweizer Durchschnittslohns und das bei doppelter Abgabenlast in Deutschland. Kein Wunder sind grosse Teile der Bevölkerung unzufrieden. Was erstaunt ist allerdings das Wahlverhalten der Deutschen. In jedem anderen Land hätten solche Bedingungen Regierungswechsel zur Folge. Oder reicht es dem deutschen Wähler dass man ihm sagt er sei Exportweltmeister und schon ist er zufrieden?
Wie kommt man eig. von € 2.990 p.m. brutto auf 18.000 netto im Jahr. Wenn man das durchrechnen lässt (etwa in STK 1), kommt 23.000 Euro netto raus. Und zwar ohne jegliche Freibeträge für Kinder, Fahrtkosten oder sonstwas.

Aber klar, wen interessieren schon 30% Unterschied. Lieber billig hetzen.

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kleinbürger 04.08.2017, 12:42
47. maximum

Zitat von Graphite
die einzige Partei die seit Jahren diese Ungerechtigkeit bekämpfen will und dies auch in Ihrem Parteiprogramm haben sind die Linken, aber die "Kommunisten" kann man ja nicht wählen! also doch weiter wie gehabt und sich abends im Wohnzimmer bei der Tagesschau darüber aufregen!??
so ist es - die kann man nicht wählen, denn sonst würde man in gefahr laufen tatsächlich aus dem sessel aufzustehen, die tagesschau auszuschalten um auf die strasse zu gehen - so wie die leute in venezuela.

ich finde genüßliches meckern bei tagesschau, bier und chips und dann die partei wählen bei der man sicher sein kann - alles bleibt beim alten - ist mehr oder weniger das maximum was eine menschliche gesellschaft an zufriedenheit hervorbringen kann.

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Phil2302 04.08.2017, 12:42
48. Was soll ich sagen

Alle meine Freunde, die mit Vernunft an ihr Studium (=technisches Fach) oder ihre Ausbildung herangegangen sind, verdienen jetzt gut, und das im Alter von 30 Jahren. 2500 netto ist das Minimum, die ersten erreichen mit Steuerklasse 3 auch 4000. Diejenigen, die sehr lange studiert haben, nicht flexibel sind, Germanistik oder Pädagogik studiert haben, oder als Mechaniker keinen Meister machen wollen etc., denen geht es im Schnitt deutlich schlechter. Wie immer gilt auch hier: Jeder ist seines Glückes Schmied. Und es schadet auch nicht, den Kopf einzuschalten, wenn man Geld verdienen möchte. Das darf auch schon in der Schule passieren.

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janos71 04.08.2017, 12:43
49. Exportweltmeister ist ein Märchen der Politik & Medien

Einige schreiben dass D, obwohl Exportweltmeister, viel zu geringe Löhne hat. Die Medien & Politik erzählen den Deutschen gerne das sie Exportweltmeister wären jedoch sollte man diese Zahlen mal relativ pro Einwohner betrachten. Natürlich exportieren 82 Mill. Deutsche mehr als 8 Mill. Schweizer, Österreicher & Co. Werden die Zahlen relativ pro Einwohner betrachtet steht D auf einem ganz anderen Niveau. Da sind die Schweizer, Österreicher, Iren, Belgier, Dänen, ... viel besser. Auch bei den relativen Ausgaben für Forschung & Bildung reiht sich D hinter vielen westeuropäischen Nationen ein. Die Löhne in D sind niedrig weil wir bei weitem nicht so produktiv wie die Schweizer, Skandinavier, Österreicher, Niederländer, Japaner ... sind. Einfach mal den eigenen Haushalt nach deutschen Produkten durchsuchen. Außer den Paar Low-Tech Produkten wie Staubsauger, Mixer, Besteck, ... wird man da nicht viel finden. Alles was höhere Komplexität besitzt kommt von Firmen wie Sony, Samsung, Canon, Nikon, Panasonic, Apple, Microsoft, ...
Die deutsche Automobilindustrie bewegt sich so langsam auch dahin wo die deutsche Unterhaltungsindustrie (Telefunken, Nordmende, Grundig, Leica, ...) vor Jahrzenten verschwunden ist.
Deutschland ist bei weitem nicht so stark wie einem die Politik & Medien gerne erzählen möchten. Geringes Lohnniveau, wenig Innovationskraft und in vielen Bereichen (IT-Hard/Software, Elektronik, Fotofgrafie, Internet...) hat D längst den Anschluss verloren. Deutschland lockt eher gering qualifizierte Arbeitskräfte an so dass sich die Probleme eher verschärfen.

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