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Aufklärung des Abgasskandals: Fondsgesellschaft fordert Rücktritt von VW-Chef Müller
AFP

Nur wenige Wochen nach seinem Amtsantritt gibt es Rücktrittsforderungen gegen VW-Chef Müller. Einer der größten Investoren des Konzerns will einen externen Manager - und kritisiert das Krisenmanagement der Spitze.

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dd1962 13.11.2015, 07:27
1. Nachvollziehbar

Die Forderung nach der Ablösung von Herrn Müller ist nachvollziehbar. Ein echter Neuanfang bei VW ist nur mit einem Management möglich, dass eben nicht aus den Reihen des VW Konzerns kommt. Mich Überraschung, dass es erst jetzt zum Thema wird und nicht schon beim Rücktritt von Winterkorn.

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quark2@mailinator.com 13.11.2015, 07:30
2.

Was geht ab ? Wenn da jemand was zu fordern hat, dann die Familien Piech & Porsche und Niedersachsen. Die Spitzenposition an jemanden von außerhalb zu vergeben ... super Idee, wo dieses Riesengeschäft selbst für lebenslange Insider eine Herausforderung sein dürfte. Nun haben sie von den Topleuten schon die Hälfte verloren und der Investor beschädigt nun einen weiteren wichtigen Mann dort. Alles, was man so schaffen kann ist, die Aktie noch schlechter zu reden. Ausgerechnet in so einer Lage muß man ja nun wirklich alle Resourcen aktivieren, die man hat. Jemand von außen müßte ja erstmal Peilung bekommen ... aber wie gesagt, es gibt außer den 3 o.g. niemanden, der sowas durchsetzen könnte.

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naeggha 13.11.2015, 07:40
3. absolut richtig!

ich wundere mich allerdings, dass diese Nachricht 3 Wochen zu spät kommt! Der Spiegel deckt zwar den Fifa Skandal auf, aber hier hat der Journalismus bisher versagt! Wie soll Müller denn alles aufdecken? Er hat jahrelang die gleichen Teile verbaut, er müsste sich ja zunächst selbst anklagen. Sagen wird er das offiziell nie, weil er vermutlich genauso verantwortlich sein könnte wie seine Vorgänger. Herr Diess wäre der, meiner Meinung nach, richtige Mann für den Job! Der Kerl ist professionell und auch ein Mann für die Zukunft.

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wll 13.11.2015, 07:40
4. Kein Titel

"Union Investment ist die Fondsgesellschaft der Volks- und Raiffeisenbanken und gehört nach Angaben der "Financial Times" zu den 15 größten Investoren bei den VW-Vorzugsaktien"

Dumm nur, dass die Vorzugsaktien kein Stimmrecht in der Hauptversammlung haben. Interessanter wäre deren Besitz an stimmberechtigten Stammaktien. Wenn Union Investment da nichts oder nur wenig vorzuweisen hat, haben sie effektiv nichts zu melden...

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roughneckgermany 13.11.2015, 07:42
5.

Seltsam, dass wir Foristen das bereits vor Wochen als ein Problem erachtet haben. Man kann nur hoffen, dass Pötsch und Müller gehen. Einen externen Manager, ähnlich einem Insolvenzverwalter, kann man nur begrüßen.

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mielforte 13.11.2015, 07:45
6. Eine Festung kann man nur einnehmen

durch permanenten Dauerbeschuss, um deren Verteidiger zu zermürben. Das war schon immer so. Hab vor Jahren davor gewarnt aber da haben sich die VW-Leute noch Doktortitelchen umhängen müssen, um ihren Blick auf das Wesentliche zu verstellen.

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GueMue 13.11.2015, 07:55
7. Scheich hat Recht, es braucht Neuanfang

VW ist intern korrupt und hat lange schon peinliche Affaeren eher ausgesessen als angegangen. Ein Neuanfang koennte Netz des Korrupten zerschneiden. Ein Verfahren gegen die Fuehrung scheint es nicht zu geben. Hoffe auf Amerika, dass Winterkorn und seine Konsorten zur Rechenschaft gezogen werden

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mailo 13.11.2015, 07:55
8.

Wenn ich das schon wieder hore -"drastische Maßnahmen".
"Drastische Maßnahmen" oder "radikale Umstrukturierung" (ohne Kenntnis von der Sache) sind genau das, was eine Firma nicht gebrauchen kann. Ebenfalls sind es die (Un-)Tugenden verschiedener Consulting Firmen, die trotz tels krachender Misserfolge immer wieder ins Boot geholt werden.

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marcnu, 13.11.2015, 08:04
9. Die schleppende Aufklärung ist ein Skandal.

Und durch das Besetzen von Vorstand und Aufsichtsratchef mit Personen aus den eigene Reihen ist natürlich für das Image völlig im Eimer.

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