Forum: Wirtschaft
Aufklärung des Abgasskandals: Fondsgesellschaft fordert Rücktritt von VW-Chef Müller
AFP

Nur wenige Wochen nach seinem Amtsantritt gibt es Rücktrittsforderungen gegen VW-Chef Müller. Einer der größten Investoren des Konzerns will einen externen Manager - und kritisiert das Krisenmanagement der Spitze.

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softice 13.11.2015, 11:54
40. Wieso 100 Tage ...

bei jemandem wie Herrn Müller der den Konzern schon 40 Jahre detailliert kennt? Jetzt sind 2 Monate um... Planlos... Kulturwandel? Nach wie vor keine Empathie für Kunden oder Mitarbeiter. Keiner hat daran gedacht wie es den Mitarbeitern geht, die sich jetzt zu Denunzianten machen. Die Schuldigen suchen? Wieso sich nicht auf die Ursachen konzertieren?

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w.diverso 13.11.2015, 12:18
41.

Auch wenn es eigenartig ist, dass ein Herr Pötsch, der bei der Weitergabe von relevanten Daten für die Aktien von VW eindeutig versagt hat, und er daher nicht als Vorsitzender des Aufsichtsrates geeignet ist, wie kann ein Investor der anscheinend nur Vorzugsaktien hält, da großartige Forderungen stellen. Ob Herr Müller von der Manipulationen gewusst hat, können nur interne Untersuchungen klären. Herrn Müller kann man aber vorwerfen, dass die internen Untersuchungen bis jetzt nur sehr schleppend anlaufen. Was mit Substanz hat man bis jetzt ja noch nicht gehört.

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roughneckgermany 13.11.2015, 13:31
42.

@circular: Ich habe damit einen unabhängigen Manager gedacht, dem es ums Aufräumen geht. Also das, was auch ein Insolvenzverwalter im Auftrag macht.
Für die gesamte Zuliefererindustrie? Finde ich sehr schwarz gemalt. Schließlich könnte man akut in die E-Mobilitat einsteigen und sich ebenfalls am Ausbau der Infrastruktur beteiligen. Die Motorenhersteller werden deswegen ja nicht pleite gehen. Ein E-Mobil hat ja trotzdem dieselbe Technik, wie ein Verbrenner. Wenn man sich alternativ noch für Brennstoffzelle als Angebot entscheidet, fällt auch die Auspuffanlage nicht komplett weg. Wobei das ja grundsätzlich nur einfache Rohre sind.
Die Industrie wird sich schon anpassen und das überleben.
Hab jetzt die Tage noch einen Artikel über das regionale Grubensterben gelesen. Was war die Panik vorher groß. Aber die Menschen haben sich beruflich verändert und es ging weiter bergauf.

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roughneckgermany 13.11.2015, 13:32
43.

Ich vergaß noch: Nur keine Zukunftsangst, denn die Zukunft kommt automatisch. Wir werden uns schon anpassen. Das zieht sich durch das ganze Leben.

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raber 13.11.2015, 15:07
44. Fondsgesellschaft hat vöolig recht

Die Forderungen auf beide Trennungen sind völlig nachvollziehbar. Eigentlich hätten die Hauptaktionäre dies schon von Anfang an fordern müssen oder besser noch die Ernennung verhindern. Tatsächlich hatten viele Foristen es schon von Anfang an gefordert. Es ist zu offensichtlich, dass ein sauberer Neuanfang mit diesen Herren einfach nicht machbar ist. Ob sie in ihrer vorheriger Funktion mit dem Riesenbetrug etwas zu tun haben steht auf einem anderen Blatt geschrieben.

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mariendistel 13.11.2015, 15:45
45. Hoffentlich kein Ablösegeld für diesen Herrn

Ich hoffe, Herr Müller bekommt jetzt kein Geld für seine kurzfristige Dienstleistung. Sonst wird es teuer, wenn alle paar Wochen ein Neuer antritt.
Alternativvorschlag: Eine VW-Putzkraft an die Spitze berufen, die kann auch nicht mehr falsch machen als die üblichen Spitzenleute. Und dann würde das Geld wenigstens einmal in anderen Kreisen zirkulieren.
(Der 2. Absatz ist halb ironisch gemeint.)

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yvowald@freenet.de 13.11.2015, 16:27
46. Vergesellschaftung von Volkswagen

Die Forderung nach einem Rückzug des früheren Porsche-Vorstands Müller scheint berechtigt.
Es dürfte sehr unwahrscheinlich sein, dass dieser Herr Müller von den jahre-, möglicherweise jahrzehntelangen Tricksereien beim Volkswagen-Konzern nicht gewusst haben soll.
Auch bei den neueren Porsche-Modellen stimmen die gemessenen Abgaswerte bekanntlich nicht mit den "amtlichen Vorgaben" überein.
An die Konzernspitze bei Volkswagen gehören deshalb unabhängige, sachkundige und durchsetzungsfähige Leitende Angestellte, die sich ausschließlich an Recht und Gesetz orientieren und nicht etwa an dubiosen Vorgaben eines Herrn Pièch oder eines Herrn Porsche.
Wenn dies alles nicht fruchtet, bleibt schließlich noch die Vergesellschaftung von Volkswagen, damit das Unternehmen wieder in die richtige Spur kommt.

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mittelstandsfreund 13.11.2015, 17:21
47. Blackbox Abgase

Mit technischen Mitteln ist es völlig unproblematisch, die permanenten Abgaswerte in einer plombierten "Blackbox" zu erfassen, zu speichern, und nur bei der Abgas-Sonderuntersuchung (ASU) auslesen zu lassen. Jeden Mist können Hersteller zu statistischen Zwecken speichern und abrufen. Aber das werden die Lobbyisten der Automobilindustrie zu verhindern wissen nach dem Motto: Was gehen uns die nachfolgende Generationen an, wir werden nur am "shareholder-value" gemessen, und auch danach vergütet. Solange Lobbyisten Politiker beherrschen, reduzieren sie diese zu reinen Statisten.

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upalatus 14.11.2015, 11:23
48.

Wenn das abgebildete unbeholfen-unsouveräne Gesicht einem aktuellem Schnappschuß entstammt, schaut die Sache echt mies aus.

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