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Auflage für Hausbauer: EU will E-Auto-Steckdosenpflicht für Neubauten
DPA

Noch fehlt es an Elektroautos. Trotzdem will die EU-Kommission nach SPIEGEL-Informationen, dass demnächst jedes neue Gebäude mit einer Ladestation ausgestattet ist.

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syracusa 15.10.2016, 17:40
250.

Zitat von apfelmännchen
http://www.heise.de/newsticker/meldung/E-Autos-verbrauchen-viel-mehr-Strom-als-angegeben-3081667.html Wie sie dann mit dem E-Karren auf der AB mit 120km/h mit 18,3kWh auskommen wollen, bleibt mir ein Rätsel ;-))
Ihr Link sagt doch ganz deutlich aus, dass der durchschnittliche Verbrauch der E-Autos in den Messungen genau 18,3 kWh/100 km betragen hat.

Jetzt müssten Sie also darlegen, dass der Verbrauch bei 120 km/h auf der Autobahn wesentlich höher als der Durchschnittsverbrauch der E-Autos ist. Wir warten gespannt auf Ihre Erklärung.

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capacity 15.10.2016, 17:40
251.

Zitat von apfelmännchen
Kein E-Karren hat einen Wirkungsgrad von 100%. Lesen sie mal hier die tatsächlichen Verbräuche der E-Karren: http://www.heise.de/newsticker/meldung/E-Autos-verbrauchen-viel-mehr-Strom-als-angegeben-3081667.html Wie sie dann mit dem E-Karren auf der AB mit 120km/h mit 18,3kWh auskommen wollen, bleibt mir ein Rätsel ;-))
'1% der Fahrten waren weiter als 50 km.'
Diese Studie mit völlig veralteten Autos ist leider wenig hilfreich, wenn man sein Wissen über E-Mobilität verbessern will.
Deshalb: Fahren sie die Autos!

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WernerWeb 15.10.2016, 17:41
252.

Zitat von syracusa
Na, da rechnen wir doch lieber nochmals nach. Ein Liter Benzin enthält eine Verbrennungsenthalpie von 9,7 kWh pro Liter. Davon kann das Benzinauto im Mittel 15% für den Vortrieb nutzen, also sogar 1,45 kWh. Ein Liter Superbenzin E5 kostet heute in meiner Stadt 1,359 Euro.Die nutzbare kWh daraus also 94 Cent. Abzüglich aller Steuern kostet der Liter Benzin 55 Cent ((135,9/1,19)-65,45), und geteilt durch die 1,45 kWh ergibt dies 38 Cent. Gut, das wir das nochmals nachgerechnet haben.
sorry, aber ((135,9/1,19)-65,45) ergibt bei mir 48,75ct und nicht 55ct und dies geteilt durch 1,45 ergibt dann 33,6ct.

Und trotzdem noch mal nachrechnen ist auch nicht falsch.

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C. Goldbeck 15.10.2016, 17:43
253.

Zitat von capacity
Könnten sie mir verraten, wie ich in einen i3 in 10 Minuten Strom für 200 km hineinbekommen soll? Das funktioniert übrigens selbst beim Tesla nicht...
Hab noch mal nachgeschaut und muss meine Aussage revidieren. Der Supercharger 120 KW von Tesla braucht laut Herstellerangaben 30 Minuten Ladezeit für 270 km Reichweite, also gerundet 10 Minuten für 100 km. Allerdings flacht der Ladevorgang nachdem der Akku zu 80 % aufgeladen ist deutlich ab. Die letzten 20 % Ladekapazität machen in etwa die Hälfte der Ladezeit aus. Gerundet bedeutet das 270 km x 0,8/15 Minuten also 216 km pro 15 Minuten. Und die deutschen Autobauer hab ich wohl überschätzt, BMW ist mit dem i3 nicht so weit wie die Amerikaner.

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Hosterdebakel 15.10.2016, 17:46
254. Ach?

Zitat von hugo8
Strom aus der Dose kostet heute 25 ct/kWh. Auf 100 km wird das E-Mobil (wie auch heute nur eben nicht gebunden im Fossilen Träger) rund 16 kWh verbrauchen. Macht Treibstoffkosten von 4€ auf 100 km. Wenn ich auf meinem Dach den Strom für 10 ct/kWh erzeuge - und das ist nicht nur realistisch, sondern auch preisstabil für weit über 20 Jahre - kommt man auf 1,60 Euro!! Wer dafür den Invest in eine PV Anlage scheut, ist es selber Schuld.
Wer also - warum auch immer - in einem Mehrfamilienhaus lebt und dort zu Miete wohnt ist also selbst schuld, dass der Vermieter keine PV-Anlage auf das Dach gezimmert hatte?
Mal überlegt warum das so sein könnte?
Zudem gibt es auch Hausbesitzer deren Lage (der Örtlichkeit) so bescheiden ist, dass einfach der Ertrag den eine PV-Anlage bringen würde sich nicht rechnet. Es soll Gebäude geben die liegen im Schatten von Hügeln, Bäumen von anderen Gebäuden.
Oder soll man diese Hindernisse einfach wegsprengen?

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Hosterdebakel 15.10.2016, 17:49
255. Dann

Zitat von karl-felix
hängt direkt mit der höheren Effizienz der Elektromotoren und den steigenden Spritpreisen und fallenden Strompreisen zusammen . So weit hat man in Ihrer Schule wohl noch nicht gedacht, dass dere Energiepreis ein politischer Preis ist. Haben Sie schon einmal überlegt, wieviel an Energie( auch Strom ) benötigt wird, bis 1 Liter Sprit in Ihrem Tank ist und dann n mit einem Wirkungsgrad von vielleicht einem Drittel vor sich hinwerkelt und wärmt?
rechnen Sie auch noch einmal nach, wieviel Energie nötig bis 1 Kw Strom bei Ihnen an der Steckdose bereitsteht.
Soviel besser sieht es mit der Bilanz dann auch unter dem Strich nicht aus.

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syracusa 15.10.2016, 17:50
256.

Zitat von sikasuu
Weil das Stromnetz in der letzten Masche (Niederspannungsbereich) ,auch als 240/400V bekannt, für diese "zusätzlichen Lasten" weder im Ballungsraum noch in der Fläche ausgelegt ist
Das deutsche Stromnetz ist Ihrer Aussage zufolge derzeit also nicht zur Bewältigung der Jahreshöchstlast von 85 GW ausgelegt? Das wird die Verantwortlichen in den EVUs aber schockieren ...

Nun. Es ist eine triviale Tatsache, dass das deutsche Stromnetz diese 85 GW über alle Spannungsebenen hinweg problemlos und ohne alle Störungen bis zu den Endverbrauchern bringen kann. Und es ist auch eine Tatsache, dass das deutsche Stromnetz selbst dann noch über ausreichend Regelenergie verfügt, um den spontanen Ausfall von 2 Großkraftwerken oder von Teilnetzen bewältigen zu können.

Der Strombedarf durch die Elektromobilität würde selbst ohne alle Regulierungs- und Markteingriffe während der Zeiten der Jahreshöchstlast um höchstens 10 GW steigen. Sollte das auf irgend einer Spannungsebene nicht mehr beherrschbar sein - was ja dann schon Jahre im voraus bekannt ist - dann kann man durch einfache Marktregulierungen während der wenigen Stunden im Jahr, in denen die Jahreshöchstlast auftritt, das Laden der E-Autos einschränken oder durch andere Maßnahmen kompensieren.

Zu allen anderen Zeiten (also 99,99% der Zeit) liegt die Netzlast dann auch einschließlich der Ladeleistung der E-Autos unter der Jahreshöchstlast und ist somit absolut sicher beherrschbar.

Das sind Fakten, mein Lieber. Sie sollten Ihre ideologische Brille mal abnehmen und sich diesen Fakten stellen.

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WernerWeb 15.10.2016, 17:51
257.

Zitat von syracusa
Ein Milchmädchen! Welch seltener Fund in diesem Thread! Wenn die aus Benzin nutzbare kWh abzgl aller Steuern 38 Cent kostet, und die aus Steckdosenstrom nutzbare kWh abzgl aller Steuern 22 Cent, was wird dann wohl der Preisunterschied sein, wenn wir beide Energiearten mit der gleichen Steuer belegen, damit der Staat unverändert gleich hohe Einnahmen hat? Tja, schwierige Frage für ein Milchmädchen, nicht wahr?
Das sie ein großer Rechner sind haben sie ja mit ihrem letzten Kommentar (siehe #254) bewiesen.

Wie hoch wären denn ihrer Meinung nach die Stomkosten für ein kWh Autostrom wenn bei vollständiger Umstellung auf E-Mobilität die weggefallene Energiesteuer auf Mineralöl auf die Stromkosten der E-Autos umgelegt würde.

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karl-felix 15.10.2016, 17:52
258. Ich

Zitat von WernerWeb
Zur Not können sie sich auch eine Anhängerkupplung an ihren Wagen montieren lassen und dann kaufen sich einen Generatoranhänger!
denke bei 8 Milliarden Menschen löst das Auto kein Problem sondern ist das Auto ein Problem , egal wie es betrieben wird. Selbst als passionierter Zweiradfahrer sehe ich die motorisierte individuelle Mobilität sehr kritisch .
Denn egal womit wir ein Fahrzeug antreiben : Es gibt kein umweltfreundliches Auto ,Natur und Platz wird verschwendet , es werden weiterhin Millionen Menschen verletzt und mehr getötete als durch die Kriege der Menschheit. Syrien ist schlimm,. motorisierter Individualverkehr ist schlimmer.

Auf der Autobahn alle LKW auf ein Fliessband, die PKW auf ein anderes, können die Leute sich vergnügen . Manch einer wird dann schon sagen : Da bin ich mit der Bahn bei Tempo 250 doppelt so schnell, nehm ich die. Rund um mich rum sehe ich immer mehr junge Leute , die nicht wie wir in Studentenzeiten ein Auto wollen sondern fragen warum? wozu ? Ohne bin ich schneller. 16 km ist bei uns die Durchschnittgeschwindigkeit der Autofahrers im Stadtverkehr. Das schliesst nicht aus dass gestern einer mit 143 in der Tempo 30 Zone geblitzt wurde, der sich nicht überholen lassen wollte. Irre.

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