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Augsburger Roboterhersteller: Kuka-Chef geht nach chinesischer Übernahme
DPA

Als ein chinesischer Konzern die deutsche Hightech-Firma Kuka kaufte, unterstützte Firmenchef Reuter den Deal. Jetzt gibt er seinen Posten vorzeitig ab. Greifen die neuen Eigentümer plötzlich durch?

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protonendichte 26.11.2018, 10:38
1. I wonder Wanda

Seltsam, sollte doch eigentlich jedem, der auch nur einen Funken Verstand hat, klar sein. Die Chinesen wollen ganz bestimmt nicht durch ihr Investement eine deutsche Firma oder unser Land unterstützen, einziges Ziel ist der Erwerb von Know How, um danach im eigenen Land deutlich billliger zu produzieren. Gleichzeitig wird eine hervorragende deutsche Firma mittelgristig zu Grunde gerichtet und die Arbeitnehmer dem Arbeitsmarkt zurückgegeben.

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aklexa 26.11.2018, 10:41
2. ganz schön naiv

verscherbeln, kasse machen und sich dann verdünnisieren - was sind das für manager?

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jupiter_jones 26.11.2018, 10:52
3. 95% der Anteile...

95% der Anteile? Na dann kein Wunder dass sich die chinesen einmischen (zumal sie auch ein gewisses Risiko tragen). Dieses Beispiel sollte allen Deutschen Managern zu denken geben! Solche “Uebernahmen” sollten tunlichst vermieden werden!

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ofelas 26.11.2018, 11:15
4. Gleiche Regeln fuer alle

Kein chinesisches Unternehmen darf mehr al 49% eines deutschen Unternehmens besitzen, Schluesselindustrien müssen geschützt werden.
Aber für unsere Politiker ist VW (in China) wichtiger, da hochbezahlte sichere Posten winken

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Chris CNX 26.11.2018, 11:18
5. @protonendichte

Und wenn deutsche Unternehmen ausländische Firmen kaufen ist das anders? Da haben die Deutschen keine eigenen Interessen? Übrigens: deutsche Unternehmen kaufen mehr ausländische Firmen als Chinesen deutsche Firmen kaufen.

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chewbakka 26.11.2018, 11:18
6.

Ach nee - wie kann es sein, daß China nicht das süße Schmusekätzchen ist?
Die Chinesische Führung betreibt ja keinen massiv expansionistischen Kurs, ist keinesfalls der 150% ige Überwachungsstaat, der NSA, GHCQ, Staasi und Konsorten wie Sandkastenkinder aussehen lässt und rüstet auch nicht massiv auf. Das sind doch alles bloß böswillige Behauptungen vom Rest der Welt.

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frenchie3 26.11.2018, 11:21
7. @2 Wieso naiv?

Clever. Wenn Gesetze den Ausverkauf zulassen?

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ayberger 26.11.2018, 11:22
8. Die sind noch hier?

Haben die nicht längst schon alles Know-How verpackt und nach China transferiert und bauen dort nun viel billiger? Wir sind das"reichste Land derErde", wie ich gerade in einer DLF-Diskussion ("Kontrovers" ) höre, da können wir uns den Verlust einer so kleinen Firma doch elegant erlauben - und dann bitte das bedingungslose Grundeinkommen sofort einführen ...

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baba01 26.11.2018, 11:33
9. Wann endlich

greift unsere Regierung ein. Irgendwann muss es doch ein jeder kapieren, dass auch Deutsche Kapitalisten sich ein Dreck darum scheren, ob Arbeitsplätze oder Know How in unserem Land erhalten bleiben. Hauptsache ist, dass von den Mitarbeitern erarbeitete Wissen an den meistbietenden verscherbelt werden kann um sich dann aus dem Staub zu machen! Was schert es einen Kapitalisten ala` Reuter oder Quandt oder von Fink`s, oder, oder...ob es die Chinesen oder andere Heuschrecken sind, die morgen die Bude zumachen. Wollen wir wirklich erst amerikanische Verhältnisse.. ?

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