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Augsburger Roboterhersteller: Kuka-Chef geht nach chinesischer Übernahme
DPA

Als ein chinesischer Konzern die deutsche Hightech-Firma Kuka kaufte, unterstützte Firmenchef Reuter den Deal. Jetzt gibt er seinen Posten vorzeitig ab. Greifen die neuen Eigentümer plötzlich durch?

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sven2016 26.11.2018, 12:30
20. In beiden Fällen

ging der Wunsch zur vorzeitigen Trennung wohl von den deutschen Managern aus.
Die Gelegenheit, kurzfristig Kasse machen zu können und dann anderweitig weiter zu managen mag da eine Rolle gespielt haben.
Nicht nur asiatische Geschäftsleute sind eigennützig.

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matbhmx 26.11.2018, 12:33
21. Reuter hat den Ausverkauf ...

... an die Chinesen fleißig betrieben ... und kassiert jetzt selber fett ab. Die Hauptsache, die eigene Kasse stimmt! Und die Bundesregierung hat dem Ganzen wie üblich tatenlos zugesehen. Wahrscheinlich prüfen die jetzt noch die Übernahme von Kuka und haben noch nicht Mal gemerkt, dass die längst abgeschlossen ist. In spätestens 5 Jahren wird es Kuka in Deutschland nicht mehr geben, Merkel, Altmaier & Co. sei dank!

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missourians 26.11.2018, 12:33
22.

Zitat von MisterD
aber KnowHow kann man nicht einpacken und verschicken wie eine Wolldecke oder Ihr Geschirr... selbst wenn die Chinesen sich alle Daten längst geholt haben, können sie damit eben nur die Roboter nachbauen, die aktuell im Markt sind. Neue entwickeln kann man damit allerdings noch....
...dann werden die Roboter eben in Zukunft in China gebaut und von den 14.000 Arbeitsplätzen in Deutschland bleibt ein kleines Ingenieurbüro für die chinesische Produktion übrig. Ist das besser? Dann wird der Stammsitz noch Steuergünstig irgendwo versetzt...

Dass die Chinesen wissen, wie sie nicht nur Produkte und Kopien nach China transferieren, sondern auch wissen, sieht man in der Automobilindustrie. Hier wurde der BMW Chefentwickler der E-Mobilität "eingekauft", der seine besten und engsten Mitarbeiter gleich mitnahm, und zack war das BMW Know-how, PLUS zukünftiges Know-how in China!
Klar, am einfachsten ist es, bei Problemen und Druck einfach alles schön zu reden, quasi Vogel-Strauß-Politik.

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aussie12 26.11.2018, 12:43
23. die Deutschen und Aktien

Die Deutschen sind bekanntlich wenig in aktien investiert im Gegensatz zu Australien ( wo ich wohne).
ich weiss von meinen eigenen erfahrungen dass Deutsche lieber Lebensversicherungen und sparbuecher haben anstatt Aktien. Kein Wunder also wenn sich die Chinesen guenstig in Deutschland einkaufen. Entweder wir
haben einen Aktienmarkt und der buerger beteiligt sich oder man ueberlaesst das anderen und muss mit den folgen leben. In Australien wird das meiste der sogenannten Rentenversicherung in aktien gesteckt, die hier mit einer Durchschnittsrendite von 9 % in den letzen Jahren liegt. Waehrend in Deutschland laut Spiegel die Rentenversicherung Strafzinsen auf ihr Geld bezahlt. Was fuer ein Witz. Deutschland und seine Buerger glauben nicht an ihr eigenes Kaptialsystem und verlaesst sich lieber auf englische Lebensverischerung etc., Der Umstieg haette schon vor 30 Jahren gemacht werden muessen. Den Tag meiner Auswanderung. Daher kommt es dass der Deutsche im Durchschnitt aermer ist als der Italiener. Die Italiener sitzen bei Sonnenschein in ihrem Haus/Garten - aussen Rohputz und drinnen Mamor und Gold. grund ist natuerlich die Steuer. Der Deutsche bezahlt und bezahlt und von dem was er nach getanener Arbeit uebrig hat faehrt er dann noch nach Italien etc. in Urlaub und haut das Geld auf den Kopp. Jedem das seine. Kuka den Chinesen und wer ist der naechste. Oder kauft schnell die Aktienmehrheit dann koennt ihr das stoppen.

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Hans-WilhelmBerghoff 26.11.2018, 12:45
24. Deutsche Steuergelder gehen nach China

Ein Großteil der Entwicklung der von KUKA entwickelten oder über Fusionen eingekauften Technologien wurde in ganz erheblichem Maße mit deutschen Steuergeldern gefördert. Das BMBF hat gemäß der für die jeweiligen Förderungen geltenden Förderbestimmungen das Recht, auf diese unerfreuliche Entwicklung des Abgangs von Technologie-Knwo-how an China Einfluß zu nehmen. Ich hoffe, dass das nicht "vergessen" wird. Falls das BMBF Aktenzeichen benötigt, kann ich Hinweise geben, wo diese bei den Projektträgern zu erfragen sind. Eine einfache Suche im eigenen System oder in FöKat (da wird aber nicht jedes Projekt geführt, 90 Projekte mit geschätzt 70 Mio € Fördergeldern habe ich auf die Schnelle gefunden) dürfte aber die Antworten ebenfalls bringen.

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watch15 26.11.2018, 12:45
25. So leid es mir tut ...

aber die 14.000 Angestellten von Kuka sollten sich schon einmal einen neuen Job suchen. Hat denn wirklich jemand daran geglaubt, den Chinesen ginge es bei der Übernahme darum, Arbeitsplätze in unserem Land zu erhalten? Übrigens eine sehr schöne Formulierung :"... die Integration vorantreiben und die Kontrolle auf das operative Geschäft ausweiten.." was heißt ... mit staatlichen Geldern wird Hochtechnologie-Know-How weltweit aufgekauft, nach China transferiert und anschließend wird die übernommene Firma platt gemacht. Ein Trauerspiel und eine Schande, dass unsere Politiker hier tatenlos zusehen.

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rant.biden 26.11.2018, 13:13
26. Scheinheilige Fragen?

Zitat von Chris CNX
Und wenn deutsche Unternehmen ausländische Firmen kaufen ist das anders? Da haben die Deutschen keine eigenen Interessen? Übrigens: deutsche Unternehmen kaufen mehr ausländische Firmen als Chinesen deutsche Firmen kaufen.
Was ist das für eine Frage? Wenn deutsche Unternehmen ausländische Firmen aufkaufen, steckt nicht ein faschistisches System von Milliardärskadern dahinter, das ein Milliardenheer von Lohnsklaven in totalitärer Abhängigkeit hält, um damit die Übermacht über die Welt zu erringen!?

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rant.biden 26.11.2018, 13:18
27. Brauchen wir nicht

Zitat von baba01
greift unsere Regierung ein. Irgendwann muss es doch ein jeder kapieren, dass auch Deutsche Kapitalisten sich ein Dreck darum scheren, ob Arbeitsplätze oder Know How in unserem Land erhalten bleiben. Hauptsache ist, dass von den Mitarbeitern erarbeitete Wissen an den meistbietenden .....
Wie kann die Regierung eingreifen, wenn ich die von mir aufgebaute Firma verscherbele? Das ist mein Eigentum? Außerdem: Was interessieren Sie "Arbeitsplätze", wenn Sie die Erschaffer dieser Arbeitsplätze als "Kapitalisten" beschimpfen? Wenn Sie gegen den "Kapitalismus" sind brauchen Sie weder einen Arbeitsplatz noch Know How.

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lathea 26.11.2018, 13:25
28. Einerseits zählt China noch immer zu den....

......Entwicklungsländern und genießt daraus resultierende Vorteile (z.B. Porto), andererseits ist es ein autokratischer Staat mit einer extrem reichen politischen Führung und deren Vasallen, die ihren Reichtum gerade auch dem Aufkauf westlicher Firmen verdanken. In der EU sollte es mehr marktwirtschaftliche Schutzmechanismen für die eigene Wirtschaft und Arbeiterschaft geben.

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dirkcoe 26.11.2018, 13:30
29. Logisch

China hat auf Dauer kaum Interesse an den Deutschen Werk. Interessant ist ausschließlich die Technologie. Es wird nicht lange dauern, bis in China produziert und bei uns abgewickelt wird.

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