Forum: Wirtschaft
Aus von Trinkhalmen, Plastikbechern und Co.: Was das Plastikverbot der EU bedeutet
picture alliance/dpa

Die EU sagt Plastik den Kampf an: Wegwerfprodukte wie Plastikteller und Trinkhalme sollen künftig verboten werden. Wie sieht die Regelung aus, was ändert sich für den Verbraucher? Ein Überblick.

Seite 5 von 8
markus_wienken 19.12.2018, 18:26
40.

Zitat von Nania
Ich glaube, die Sorge müssen wir uns nicht machen. Es gibt bereits Alternativen zum Plastikstrohhalm in "normalen" Verbrauchsmomenten (damit sind nicht Leute gemeint, die aufgrund von Krankheiten tatsächlich auf knickbare Plastikstrohhalme angewiesen sind (die GIBT es!)) und die Bars, die ich kenne, benutzen zum "Stochern" jetzt schon Schaschlikspieße aus Holz. Da ist Plastik echt nicht notwendig.
Die Schaschlikspieße aus Holz ist das nächste, was auf die Verbotsliste kommt. Was da an ressourcen verschwendet wird. Ähnliche Diskussionen gibt es bereits in Asien was Essstäbchen angeht.
Bleibt also wohl nur noch Metall.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
markus_wienken 19.12.2018, 18:33
41.

Zitat von PSBBM
aus Plastik sollen verboten werden? Hm, da werde ich am Samstag wohl 10.000 Stück auf Vorrat kaufen müssen ?
Ist wohl nicht notwenig, Sie werden Plastikstrohhalme weiterhin - ebenso wie konventionelle Glühlampen - auch nach dem Verbot weiterhin im Internet kaufen können. Nur nicht mehr lokal im Laden. Aber der Trend zum Onlinehandel ist ja eh nicht aufzuhalten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mamfred.poesel 19.12.2018, 18:47
42. Genus vs. Sexus

Zitat von pr8kerl
... über das, was sich für "den Verbraucher" ändert. Männer kennen offenbar immer nur Männer als Lebewesen. Doch meist ist es für Journalisten einfach, geschlechterneutral zu schreiben, wenn man denn will. Es ändert sich auch für Frauen was. Es ändert sich was für "die Dieselfahrer" und "die Steuerzahler". Bitte, geht das künftig? Danke.
In diesem Zusammenhang ist folgender Artikel sehr interessant:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Genus#Genus_und_Sexus_im_Deutschen
"Im Deutschen entspricht das Genus eines personenbezeichnenden Substantivs teilweise dem Sexus der betreffenden Person (z. B. die Frau, der Mann); ... Ist das biologische Geschlecht unbekannt oder nicht wichtig oder soll über eine gemischtgeschlechtliche Gruppe gesprochen werden, so besteht im Deutschen die Möglichkeit, Oberbegriffe in der Form eines Generikums zu benutzen: generisches Maskulinum (der Mensch, der Hund), generisches Femininum (die Person, die Katze) oder generisches Neutrum (das Opfer, das Pferd)."

Würde nun überall von "Verbrauchern" und "Verbraucherinnen" gesprochen, bräuchte man strenggenommen noch eine explizit männliche Form (z.B. "der Verbraucherer"), sonst kann man nicht unterscheiden, ob eine gemischtgeschlechtliche Gruppe gemeint ist oder nicht.

Was machen wir z.B. mit "das Opfer" und "die Person"? Brauchen wir zusätzlich "die Opferin" und "der Opferer" und "die Personin" und "der Personer"?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kuhndi 19.12.2018, 18:47
43. Der Unterschied ist:

Zitat von Bala Clava
Wusste ich's doch, Deutschland liegt am Mittelmeer. Mallorca ist unsere Kolonie. Ich habe absichtsvoll von Deutschland geschrieben, wie's in Spanien mit den 2,5-L-Plastikflaschen für Wasser zugeht, weiß ich aus eigener Anschauung (ich wohne tw. da). Die sind seltsamerweise weder verboten noch bepfandet.
Das Pfand dient nur der Disziplinierung der menschen. Ein Deutscher läuft meilenweit um 6 cent Pfand zu retten, dem Spanier sind die 6 cent sch. egal, wenns ihm stinkt wirft er die Flasche mit oder ohne Pfand weg. In der schweiz haben wir gar kein Pfand, ein Schweizer entsorgt die Flasche korrekt, mit oder ohne Pfand. Aber man darf ja nicht mehr national denken, auch wenns wahr ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Haarfoen 19.12.2018, 18:49
44. Fingerfood?

Zitat von markus_wienken
Die Schaschlikspieße aus Holz ist das nächste, was auf die Verbotsliste kommt. Was da an ressourcen verschwendet wird. Ähnliche Diskussionen gibt es bereits in Asien was Essstäbchen angeht. Bleibt also wohl nur noch Metall.
2 Fritten als Stäbchen und die Currywurst tut es auch ohne Plastikgabel oder Zahnstocher. Danach Finger auf der Rückseite der Krawatte oder am Rücken vom Nachbarn abputzen. Statistisch waschen sich die wenigsten Mitbürger nach der Toilette oder vor dem Essen die Hände, das Argument "Hygiene" ist also zu vernachlässigen. Man kann auch äthiopisch mit Brotfladen sauber die Hauptspeise "abbaggern". Ich freue mich auf eine neue Imbisskultur - ohne Plastik.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
flaffi 19.12.2018, 18:51
45. Total bekloppt

Da werden gleichzeitig Vorschriften erlassen, dass bei der Fußpflege eine Plastikfolie plötzlich Pflicht sein soll und gleichzeitig wird diese Folie verboten. Ich würde sagen, Logik! ade! EU ist da.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mamfred.poesel 19.12.2018, 18:53
46. Eigene Behältnisse

Zitat von hemschbäscher
Wenn es dann noch durchführbare Regelungen gäbe, bei denen Bäcker, Metzger und Gemüseläden ohne den Wirtschaftskontrolldienst fürchten zu müssen die Waren in vom Kunden mitgebrachte Taschen oder Behälter statt Papier- und vor allem Plastiktüten zu verpacken, wäre das ebenfalls sehr begrüßenswert.
Nach den Hygienebestimmungen ist es möglich, dass z.B. der Metzger das Fleisch nach dem Auswiegen über die Theke hinaus in das mitgebrachte Behältnis gibt. Wichtig dabei ist, dass das "dreckige" Behältnis nicht über die Theke hinein in den Hygienebereich wandert. Funktioniert nach eigener Erfahrung sehr gut und erspart einem zuhause das lästige Aus- und Umpacken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
widower+2 19.12.2018, 18:56
47. Ähm, was?

Zitat von mrmwallace
Warum die Lösung dann ein Produktverbot sein soll, ist mir ein Rätsel. Wie sehen außerdem die plastikfreien Alternativen aus? Schachlikspieße in die Ohren?
Fragen Sie mal einen Ohrenarzt Ihres Vertrauens nach der Sinnhaftigkeit von Wattestäbchen im Ohr. Sie werden sich wundern! Außerdem sind Sie mit dem Schaschlikspieß doch auf der richtigen Fährte. Wattestäbchen lassen sich problemlos aus Holz herstellen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mamfred.poesel 19.12.2018, 18:56
48. "und" statt "oder"

Zitat von Bala Clava
... Die Lösung liegt nicht im Tütenbann von REWE oder Edeka. Sie wäre in ganz anderen Teilen der Welt zu suchen. ...
Es muss schlicht BEIDES getan werden. Die beiden Lösungen schließen sich nicht aus!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Anandamid 19.12.2018, 19:00
49. Ein klassisches Schein- und Boulevardthema

Nur weil sich irgendwelche Karibik-Anrainer nicht beherrschen können...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 8