Forum: Wirtschaft
Ausbeutungsvorwürfe: Amazon-Chef kündigt weitere Konsequenzen an
dapd

Kartellamts-Ermittlungen, fragwürdige Arbeitsbedingungen, rabiate Wachtrupps: Erstmals nimmt der Geschäftsführer von Amazon Deutschland Stellung zu den Vorwürfen gegen das Online-Versandhaus - und zeigt sich im Interview betroffen.

Seite 11 von 14
emobil 22.02.2013, 08:45
100. Parvenü

Zitat von citizen_k
Nur möglich in Deutschland.
Sie sind offensichtlich nur sehr schlecht über die Lage von Leih- und Wanderarbeitern weltweit informiert.
Zitat von
Zu verdanken den rot-grünen Parvenüs und ihrer Agenda 2010. Wer will, dass es so bleibt soll Steinbrück wählen.
Und bei einer schwarz-gelben Regierung wäre bzw. ist das dann anders bzw. besser?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Thaeve 22.02.2013, 09:01
101.

Zitat von testthewest
"Das sagt sich so leicht. Ihre Marktmacht ist doch viel zu groß, als dass Händler es sich leisten könnten, nicht bei Amazon präsent zu sein. " Und? Amazon möchte eben nicht, dass seine Marktstellung von Händlern ausgenutzt wird, um überhöhte Preise zu verlangen. Wenn ein Händler ein Produkt an Ort xy für Preis z anbieten kann, dann darf er bei Amazon eben auch nicht mehr als z verlangen. Den genauen Preis gibt dem Händler niemand vor, Absprachen zwischen verschiedenen Händlern werden seitens Amazon auch nicht forciert, also wo genau ist das kartelrechtliche Problem? (Vor allem wenn man bedenkt, dass das Kartellrecht dazu da ist, den Kunden vor überhöhten Preisen durch absprachen zu schützen)
Dann sehen sie das Problem nicht, oder wollen es nicht sehen.
Ich wills mal anhand eines fiktiven Fallbeispieles erklären:
Ich bin ein Händler und vertreibe eine Ware über verschiedene Online-Kanäle.
Ich habe einen kalkulierten VK-Preis von € x.
Aud diesen schlage ich jetzt natürlich die verschiedenen Vertriebskosten der unterschiedlichen Vertriebskanäle auf.
Wenn Onlinehändler Y jetzt da also €0,10 günstiger wäre als Amazon, könnte ich meine Ware dort €,010 günstiger anbieten - aber das darf ich nicht.
Für mich macht das wettbewerbsrechtlich keinen Unterschied, richtig.

Aber so verhindert Amazon Wettbewerb zwischen den verschiedenen Onlineanbietern und die haben kaum eine Chance gegen die Reichweite des Platzhirsches über den Preis im Wettbewerb zu punkten!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
DJ Doena 22.02.2013, 09:11
102.

Medienmagazin pro: Kommentar[action]=detail&news[id]=6337

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Irene56 22.02.2013, 09:22
104. unter anderem

Zitat von donicc
Könnten Sie da mal eine Quelle nenne? Es interesiert mich nämlich, was Sie genau meinen!
im "Focus". Ein Interwiev mit der spanischen Arbeitnehmerin. Und auch selbst kann man zu der Unterbringung in "Hütten" recherchieren. Urlaubsbungalows ausgelegt für 7- 8 Personen, die in der Saison, ganz ohne jede Beanstandung der Urlauber, vermietet werden. Gleiches gilt wohl auch für den "dunklen Keller" im Hotel, der als Speisesaal diente.
Im übrigen ist Leiharbeiter keine Erfindung von amazon, sondern eine beabsichtigte "zukunftsweise Arbeitsmarktpolitik" von Rot/Gründ siehe Agenda 2010.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
isvielleichtanders 22.02.2013, 09:31
105. Bezahlung bereits ÜBER dem Tarif?

Amazon brüstet sich damit, der größte Online-HÄNDLER zu sein, nicht der größte Logistiker. Wenn also ein Lohnvergleich mit anderen Unternehmen herangezogen wird, dann doch bitte mit dem des Einzel- und Versandhandels. Jeder kennt Logistikunternehmen, denn Hermes, DHL, UPS usw. haben sehen sie fast täglich in Ihrer Straße, liebe Leser. Zu behaupten, dass man der Logistik angehöre, um einen niedrigeren Lohn zahlen zu müssen, ist ein weiterer Betrug am Kunden. Media-Markt, Saturn und wie sie alle heißen, bezahlen ihre Angestellten auch nicht nach Logistik-Tarif, wenn diese im Lager Ware annehmen oder einlagern. Das ist in meinen Augen eine Wettbewerbsverzerrung um den Gewinn auf Kosten der Arbeiter und des Einzelhandels auf das absolute Maximum zu treiben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sonntags 22.02.2013, 09:32
106. Wenig überzeugendes Interview

Bestätigt mich in der Kündigung meines Kundenkontos beim Amazon

Beitrag melden Antworten / Zitieren
isvielleichtanders 22.02.2013, 09:33
107. Bezahlung bereits ÜBER dem Tarif?

Amazon brüstet sich damit, der größte Online-HÄNDLER zu sein, nicht der größte Logistiker. Wenn also ein Lohnvergleich mit anderen Unternehmen herangezogen wird, dann doch bitte mit dem des Einzel- und Versandhandels. Jeder kennt Logistikunternehmen, denn Hermes, DHL, UPS usw. haben sehen sie fast täglich in Ihrer Straße, liebe Leser. Zu behaupten, dass man der Logistik angehöre, um einen niedrigeren Lohn zahlen zu müssen, ist ein weiterer Betrug am Kunden. Media-Markt, Saturn und wie sie alle heißen, bezahlen ihre Angestellten auch nicht nach Logistik-Tarif, wenn diese im Lager Ware annehmen oder einlagern. Das ist in meinen Augen eine Wettbewerbsverzerrung um den Gewinn auf Kosten der Arbeiter und des Einzelhandels auf das absolute Maximum zu treiben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
outsider-realist 22.02.2013, 09:37
108.

Zitat von axel h.
Ich versteh Leute, die sich aufregen. Andererseits hab ich hier auch viele gute Argumente gelesen, die man Amazon zugute halten kann. Was mich entsetzlich nervt, ist aber die Reaktion von Amazon auf die Vorwürfe. Wer dem Deutschland-Chef glaubt, dass er von den Dingen, die sein Unternehmen am ehesten angreifbar machen können nichts wusste, muss schon reichlich naiv sein. Mit der Reaktion erklärt er uns doch alle zu Trotteln! Ich mein, unabhängig von Amazon, wann hat das eigentlich aufgehört , dass Leute RÜCKGRAT zeigen und VERANTWORTUNG übernehmen für ihr Tun? Wenn er verklausuliert sowas geäußert hätte wie "Leute, sorry ist halt Kapitalismus und die Sitten in der Branche sind halt rauh, wir habens vielleicht etwas übertrieben und werden uns bemühen das in Zukunft besser zu machen" wäre das wesentlich glaubwürdiger und würde, frei nach Oli Kahn, eins beweisen: der Mann hat wenigstens Eier.
Wasnutzt die Glaubwürdigkeit, wenn sich dann doch nichts ändert?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
xuxa-b 22.02.2013, 09:44
109. Schlechte Zahlungsmoral

Mir als Kleinverleger werden seitens Amazon neben der miesen Rabattkonditionen -50% und zusätzlich -5% für Lagergebühren ständig neue Hürden bei der Zahlung ausstehender Rechnungnen aufoktroyiert. Andauernd werden neue Ausreden gefunden, die Rechnungsanschriften von München nach Großbritannien verlegt. Mailverkehr läuft ins Leere. Sie bekommen niemanden ans Telefon. Haben sie mal versucht eine Telefonnummer von Amazon in Deutschland oder sonstwo zu erreichen? Eher bekommen sie eine Audienz beim Papst. Kurz. Amazon bezahlt seine Rechnung nicht. Inzwischen habe ich von diesem Unternehmen die Nase gestrichen voll. Gerne würde ich den Laden verklagen!!!
Ich werde jetzt auf meiner Internetseite den Vorgang publik machen und reinschreiben, dass amazon seine Rechnung nicht bezahlt und behauprtet die Rechnungen nicht bekommen zu haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 11 von 14