Forum: Wirtschaft
Ausblick 2015: Was vom Gelde übrig bleibt
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Mehr Rente, mehr Hartz IV, mehr Mindestlohn: Auf die Deutschen kommt 2015 einiges an sozialen Wohltaten zu. Doch die große Entlastung bleibt aus. Die wichtigsten Änderungen bei Steuern und Sozialversicherung im Überblick.

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alterkaufmann 30.12.2014, 08:29
1. Mehr Rente

ist doch wohl ein Witz. Erst wird sie mal weniger. Die Senkung des Beitragsatzes zu GKV hat zur Folge, dass die Kassen den Beitragsatz zwar nicht senken, aber der Anteil des Arbeitgebers (bei Rentnern die Rentenversicherung) sinkt und der Anteil des Rentners steigt.

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Fettnäpfchen 30.12.2014, 08:38
2. Ich bin überwältigt von den

Über eine Erhöhung der Hartz-IV-Bezüge von € 8,00 wurde - wir erinnern uns - monatelang sehr hart gerungen. Es ist ein menschenunwürdiger Almosen dabei herausgekommen.

Der Mindestlohn hat zu viele Ausnahmen und wird in Etappen realisiert. Von "flächendeckend" kann keine Rede sein, zumal es Schlupflöcher gibt, die die Wirtschaft ausnutzt.

Im Hauruckverfahren hat sich die große Koalition quasi als erste 'Amtshandlung' nach der Bundestagswahl und Bildung der GroKo im Februar 2014 die Abgeordneten-Diäten um ca. 10% (ca. € 800 bis € 900) erhöht.

Das ist leider die schamlose, bundesdeutsche Realität.

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carolian 30.12.2014, 08:44
3. Mehr Rente? Was soll denn der Unsinn?

Die gesetzliche Rente ist seit 2000 wegen der Rentenformel von Rot-Grün um 30 % in der Kaufkraft gesunken. Der heutige Durchschnittsrentner ist mit 860 Euro monatlich netto bereits auf dem Niveau der Sozialhilfeempfänger in Grossstädten, deren hohen Mieten von den anderen Bürgern bezahlt werden.
Ebenso, wie die Kaufkraft der Arbeitnehmer (also der Wertschöpfer) in der Bundesrepublik seit 1980 -nach Berechnungen von Wirtschaftsforschungsinstituten- gesunken sind. Das Ausland beschwert sich schon über die exzessive Lohndumpingpolitik der deutschen Regierungen in deren Kampf gegen die Bevölkerung. In diesem Land herrscht schon längst wieder Armut und der Spiegel macht noch die Propaganda der Regierung: "Uns jeht et jut". 1960 war mit dem nivellierten Mittelstand die Armut in Deutschland (auch DDR) beseitigt. Heute gibt es wieder Suppenküchen!

Heute verweigert man den Alten die Solidarität der Gemeinschaft. Einer Wohlstandsgesellschaft, die sie aufgebaut haben. Die Politkaste drückt die Arbeitnehmer in den Löhnen, dass es nur so an allen Ecken und Enden zu krachen anfängt. Und Ihr macht hier auf Friede, Freude, Eierkuchen.

"Was will denn das Volk. Soll doch die virtuellen Eierkuchen des Spiegel schlucken".

Deutschland löst sich auf. Es gibt keine Gemeinschaft mehr, keine Solidarität. Nur noch Phrasen statt Brot.


* "Festlegung des Existenzminimums 2012 durch die Bundesregierung: Existenzminimum liegt ab 2012 bei 7896 Euro." 860 Euro x 12 ergeben 10.320. Der Durchschnittsrentner ist gerade noch ca. 200 Euro im Monat von der definierten offiziellen Armutsgrenze der Bundesregierung entfernt. Nach einem Leben der Schufterei und der Bezahlung seiner "Solidar"beiträge.

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smillenium 30.12.2014, 08:48
4. Rentner wieder betrogen

Die gesenkten Krankenkassenbeiträge betrügen die Rentner. Die KK erheben meist Zusatzbeiträge in Höhe der Beitragssenkung (0,9%). Diese sind nun aber komplett vom Rentner zu bezahlen. Der ehemalig höhere Kassenbeitrag wäre zu 50% von der Rentenkasse übernommen worden.

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ugt 30.12.2014, 08:50
5. um Himmelswillen

Da kann Schäuble doch gleich wieder mehr saugen. Hoch mit der KFZ Steuer, mehr Steuern aus Sprit, Sonderabgaben zur Unterstützung derunterbezahlten Beamten und Anhebung der DDR Steuer.

Wir müssen doch die "Unbestechlichkeit" unser Politiker bewahren. Wie es die CDU / CSU schon bewiesen haben.

Mein Gott warum zäunt keiner Berlin ein und erklärt es zum Gefängnis?

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Machmal Hin 30.12.2014, 08:58
6. Antwort: 10 EUR weniger für den Durchschnittsverdiener

Wer bei der TK ist und das durchschnittliche Einkommen von 2900 Brutto im Monat hat wird mit 10 EUR mehr belastet, wohin gegen der Arbeitgeber mi 13 EUR entlastet wird. Dies geschieht allein durch die Umstellung af Zusatzbeiträge. In nicht all zu ferner Zukunft wird der gesamte Krankenkassenbeitrag aus dem "Zusatzbeitrag" bestehen, somit wird der Arbeitnehmer belastet und der Arbeitgeber entlastet. Schließlich haben Arbeitgeber diese Politik ja auch schon per Parteispende bezahlt!

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GSYBE 30.12.2014, 08:59
7. Soziale Wohltaten???

"Mehr Rente, mehr Hartz IV, mehr Mindestlohn...".

Was hat das denn mit `sozialen Wohltaten´ zu tun?
Wer schreibt so einen Stuss?
Es handelt sich um elementarste Aufgaben einer funktionierenden Gesellschaft.

Allerdings...wenn ich dem Schreiberling einmal konsquent folge, so komme ich zu dem Schluss, dass er von einer (bis 2015) nicht funktionierenden Gesellschaft schreibt.

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kimmberlie67 30.12.2014, 09:04
8. Renten fallen im Osten höher aus

Im Westen nichts Neues.

Aber Ärgerlich.

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experiencedsailor 30.12.2014, 09:08
9. Der Punkt ist für mich nicht

hundert EURO mehr oder weniger im Jahr.
Die Punkte sind:
1) Der Verdienst eines normalen Arbeitnehmers mit Mindestlohn/LEichtlohngruppe reicht in den Ballungsgebieten vielleicht zum Überleben aber nicht zum Leben.
2) Effektiv werden alle Entlastungen durch höhere Beiträge an anderer Stelle wegkompensiert.Was nützt mir eine höherer steuerlicher Freibetrag, der von einer Anhöhung der Beitragsbemessungsgrenzen aufgefressen wird.
3) Ein Reallohnsteigerung der arbeitenden Bevölkerung fand in den letzten 30 Jahren nicht statt.
4)Dafür geht die Einommensschere auseinander:
Vorstandsgehälter betragen mittlerweile das hundertfache des durchschnittlichen Einkommens, ohne daß diese Angestellten ein vergleichbares unternehmerisches Risiko tragen.
5) Steuergelder werden nach wie vor skandalös in absurden bzw, inkompetent durchgeführten Infrastrukturprojekten versenkt: Elbphilharmonie, BER, S21 usw., usw.
Allein soviel zum Thema Politikverdrossenheit.

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