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Ausfälle und Verspätungen: In Bayern ist der Zugverkehr eingestellt - bundesweiter St
DPA

Die Bahn-Gewerkschaft hat ihre Mitglieder in ganz Deutschland zum Ausstand aufgerufen: Pendler müssen deshalb mit vielen Verspätungen zurechtkommen. In Bayern ist bereits der komplette Zugverkehr eingestellt worden.

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tipto 10.12.2018, 06:58
1. Verständnis?

Nein, am Montagmorgen, wenn Berufspendler und Fernpendler zur Arbeit müssen, da fehlt mir jedes Verständnis. Vielleicht landen Initiatoren oder deren Angehörige mal in einer Notaufnahme oder vorm geschlossenen OP, wenn das Personal auf der Strecke geblieben ist.

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Lagrange 10.12.2018, 07:09
2.

Ich hab echt genug von der ganzen Streikerei und auch 0,0% Verständnis dafür.
Die Gewerkschaften versuchen wirklich mit allen Mitteln die Unternehmen zu erpressen. Hier müssen sich einfach alle Beteiligten besinnen und mit realistischen Forderungen an die Verhandlungen ran gehen.

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dachhase 10.12.2018, 07:28
3.

Ich werde auch Mal zwischen 8 und 12 Uhr keine Ziegel aufs Dach legen. Dann.... passiert gar nichts. Hab eben keine Druckmittel. Dafür kann ich meinen Lohn direkt ohne Gewerkschaft verhandeln und meinen Vertrag befristet abschließen, um keinen Stress zu bekommen, wenn ich Urlaub machen möchte. Dafür bin ich mit meiner Einstellung zur Arbeit in die Vorleistung gegangen und ernte heute die Früchte von mehreren Arbeitgebern. Bin Ü 50, hoch flexibel, nie krank und hab einen dt. (selbst finanzierten) Meisterbrief. Fairerweise muß ich dazu sagen, daß ich keine finanziellen Fremdmittel mehr benötige, mir meine Bonität also egal ist. Früher hatten die Gewerkschaften noch eine weitere wichtige Funktion: sie haben Wahlempfehlungen ausgesprochen. Auch dieser Aufgabe können sie seit Schröder/ Clement nicht mehr nachkommen, nachdem diese beiden die Interessen der Arbeitnehmer verraten haben. Von Visionen wie z.b. bedingungslosem Grundeinkommen habe ich noch nie etwas von ihnen gehört. Ergo? Sie haben ihre Daseinsberechtigung verloren und nehmen uns für 1?/h als Geisel. Wer etwas kann und die notwendige Einstellung zur Arbeit hat, der braucht sie nicht. Und denen, die permanent krank sind und andere die Arbeit machen lassen sollte man die Möglichkeit entziehen, das mit Hilfe der Gewerkschaft auch noch zu legalisieren.

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SasX 10.12.2018, 07:47
4.

Zitat von Lagrange
Ich hab echt genug von der ganzen Streikerei und auch 0,0% Verständnis dafür. Die Gewerkschaften versuchen wirklich mit allen Mitteln die Unternehmen zu erpressen. Hier müssen sich einfach alle Beteiligten besinnen und mit realistischen Forderungen an die Verhandlungen ran gehen.
Ernsthaft? In einer Zeit, in der seit vielen Jahren die Schere immer weiter auseinander geht und wir einen unglaublichen Niedriglohnsektor erhalten haben, "erpressen Gewerkschaften mit allen Mitteln die Unternehmen"?

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Klaatu Barada Nikto 10.12.2018, 07:50
5. Die Bahn lernt dazu

Wie schaffe ich es, die Passagiere schnellstmöglich gegen eine streikende Gewerkschaft aufzubringen? Ich stelle vorauseilend den Fernverkehr einfach mal bundesweit komplett ein. Den Rest erledigen sicherlich dann die BILD und andere Printmedien. Perfide
Man führe sich zu Gemüte, was beispielsweise ein Lokführer nach 20 Dienstjahren so verdient. Da muss mehr als Inflationsausgleich mittels gestaffelter Lohnerhöhung drin sein. Das sind nicht die Bösen, das sind die Unterbezahlten. Die Bahn hat sich in der Vergangenheit bereits rechtswidrig im Umgang mit streikenden Gewerkschaften verhalten und Verhandlungen verweigert, die sie von Rechts wegen hätte führen müssen. Der Zorn der Passagiere muss der DB gelten und nicht den Gewerkschaften aber das lernen wir irgendwann auch noch...

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c.PAF 10.12.2018, 08:08
6.

Den Gewerkschaften geht es nicht nur darum, zu streiken. Was mich nervt ist der Vorsatz, möglichst vielen Pendlern und Bahnreisenden das Leben schwer zu machen.

Daher meinerseits keinerlei Verständnis mehr für diese Bande...

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Mancomb 10.12.2018, 08:09
7. Die Bahn hat fertig

Die Bahn wurde in den letzten Jahrzehnten systematisch kaputtgespart. Was wir aktuell davon sehen - Streiks, Verspätungen, defekte Technik, Preiserhöhungen (das Einzige, was bei der Bahn jedes Jahr pünktlich zu kommen scheint) - sind nur Symptome; die Krankheit selbst ist chronisch und selbst verschuldet, aber auch heilbar.

Die Privatisierung der Bahn war - zumindest in dieser Form - ein Fehler. Zudem kommt ein Wasserkopf an Verwaltung, der sich lieber um Prestigeprojekte kümmert, als dringend notwendige Investitionen in die vielerorts auf Verschleiß fahrenden Züge und das marode Streckennetz zu tätigen.

Wenn ich den Eindruck hätte, dass die Bahn zukunftsorientiert arbeiten würde und zumindest das Instandhalten des Netzes als Priorität ansehen würde, wären die Mondpreise wenigstens einigermaßen gerechtfertigt. Aber bei DEN Preisen und DEM Service bleibe ich doch (gezwungenermaßen) beim Auto.

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Braveheart Jr. 10.12.2018, 08:19
8. Es ist immer das Gleiche ...

... die betroffene Firma steckt so einen Streik doch locker weg. Und "König Kunde" darf den Mist ausbaden. Gibt es keine intelligentere Streikmethode als den Zugverkehr einzustellen? Wie wäre es mit: Fahrkartenautomatenblockade, Rechenzentrumsbesetzung, oder Telefonanlagenabschaltung ... oder einfach nur die Zentralheizung im Deutsche-Bahn-Bullshit-Bunker aushebeln, so daß die MitarbeiterInnen "kältefrei" kriegen? Anstatt immer nur auf hilflosen Dritten rumzuhacken!

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aktiverbeobachter 10.12.2018, 08:24
9. Sozialterroristen

Mir fehlen die Worte. es ist wirklich unglaublich mit welcher Selbstverständlichkeit hier Menschen ohne Rücksicht auf ihre Mitmenschen einfach zur Durchsetzung ihrer individuellen Interessen andere Unschuldige schädigen. Leider typisch für unsere Zeiten : Egoismus und Ignoranz und Gleichgültigkeit sind für viele bestimmende Werte.

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