Forum: Wirtschaft
Ausländische Arbeitskräfte: Wen Polen ins Land lässt - und wen nicht
REUTERS

Polen braucht dringend Arbeitskräfte - und wirbt sie in aller Welt an. Nur nicht in muslimisch geprägten Ländern.

Seite 1 von 11
ser4t 04.08.2018, 22:36
1. Ein besserer Weg

Der kulturellen Identität und der inneren Sicherheit eines Landes ist es wenig hilfreich, möglichst hohe Anerkennungsquoten von Flüchtlingen aus kulturfernen Ländern zu erzielen.
Ungarn, Polen, Schweden und viele andere Länder haben zuvörderst die Sicherheit ihrer Bürger im Blick.
Diese Priorisierung ist in Deutschland aus dem Blick geraten. Hohe Zeit zur Umkehr.

Beitrag melden
hoeffertobias 04.08.2018, 22:36
2. Schlau...

einfach schlau!

Beitrag melden
aurichter 04.08.2018, 22:37
3. Diskussionswürdig

Den Polen wird selbst in EU Ländern die Tür gezeigt, sie beschweren sich vielfach über Diskriminierung und was macht die Regierung, zeigt der Menschheit was Rassismus ist und wie man als christliches, erzkatholisches "EU Vorzeigeland" mit PISGesetzen Menschen beurteilt. Not und Elend sind für diese Menschen des katholisch geprägten Landes kein Grund anderen Menschen zu helfen. Soetwas wird von der EU noch gepimpert ohne Ende. Evtll kommt ja noch die Zeit, wo Muslime mit einem Zeichen auf dem Ärmel in dem EU Land herumlaufen müssen. Die EU verhält sich diesen Verweigerern wie Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei etc viel zu nachsichtig, da sollte wesentlich mehr Druck aufgebaut werden. Aber diese Drückeberger scheinen die EU Richtlinien sehr gut zu unterlaufen und die Schwachstellen nur für diese Ablehnungshaltung zu nutzen. DA haben diese Länder eine gewisse Vorreiterrolle.

Beitrag melden
Pränki 04.08.2018, 22:40
4. Arbeitskräfte von den Philippinen sind mehr als das

Ich bin weit herum gekommen. Polen ist da nicht anders als zum Beispiel Katar oder die Emirate. Auch die stellen vornehmlich Arbeitsmigranten aus den Philippinen ein. Auf jedem Schiff (ob deutscher oder internationaler Markt) arbeiten Menschen aus den Philippinen, auch im Offiziersstatus. Hier sollte man deutlich das positive herausstellen anstatt auf Polen einzuhämmern: Man kann sich auf die Philippinos verlassen, nicht nur während der Arbeit. Es sind einfach wundervolle Menschen. Dazu kommt, dass in dem asiatischen Land Englisch weit verbreitet ist.

Beitrag melden
samothrake.von.nike 04.08.2018, 22:43
6. Breslau

Breslau boomt tatsächlich. Da ich selbst Familie dort habe und 1-2 mal pro Jahr hinfahre, habe ich die Entwicklung über Jahrzehnte mitverfolgen können. Zig globale Konzerne haben dort an der A4 ihre Standorte und Forschungszentren. Die Stadt ist hoch technologisiert. Das hat allerdings nichts mit dem Pis Regime zu tun. Die Technik Sparte dort ist weitaus länger ein "hoffen Champion". Die meisten digitalen Effekte in Hollywood Blockbustern werden von polnischen Fachkräften entwickelt. Im Rennen von Dakar startet jetzt ein rein elektrisches Motorrad, das von Studenten der Breslauer Politechnika entwickelt wurde.

Ukrainische "Flüchtlinge" gibt es tatsächlich unzählige. Das habe ich selbst in den Innenstädten mitbekommen. Der Verweis auf fehlenden Asylstatus ist etwas kurz gegriffen in dem Artikel. Viele Ukrainer sind zunächst aufgrund von Visen eingreift, viele sich sofort um Jobs bemüht und sich dadurch eine Aufenthaltserlaubnis geholt, ohne ein offizielles Asylverfahren durchzulaufen. Es sind vor allem viele junge Leute, die nun als Kellner oder ähnliches arbeiten. Die Integration klappt aufgrund der sprachlichen und kulturellen Nähe recht gut, das kann man nicht leugnen. Wobei Menschen aus Lemberg ein "ukrainisch" sprechen, dass ich es als fast polnisch teils gut verstehe, hingegen von der Krim oder Odessa das "ukrainisch" fast reines russisch ist und ich nichts verstehe. Wie immer ist alles sehr differenziert zu betrachten, der Artikel ist immerhin ein erfrischender Versuch hierzu. Wenn auch vieles Erlangte der aufstrebenden Mittelschicht mit der aktuellen Politik nieder geredet wird. Das ist sehr schade.

Beitrag melden
Grummelchen321 04.08.2018, 22:46
7. Nordkoreaner

sind auch unter den Angeworbenen.Polen tut dabei auch alles um die Herkunft dieser Arbeitskräfte zu verschleiern.
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/missachtung-des-arbeitsrechts-so-leben-die-nordkoreanischen-arbeiter-in-polen-15189868.html

https://www.zeit.de/2016/13/nordkorea-zwangsarbeiter-ausland-polen

Beitrag melden
Gutschi-Kuckuck 04.08.2018, 22:50
8. Die Polen haben ein fach den absoluten Durchblick !

Deshalb habe angefangen diese schwere Sprache zu erlernen und werde hoffentlich nächstes Jahr in Krakau arbeiten. Wer es "schaffen" mag, kann dies dann gerne tun, aber ohne mich und besonders ohne meine bisher ungeborenen Kinder, denen sich dann hoffentlich ein Leben ohne religiösem Wahn, Gewalt und sexueller Belästigung bieten kann..

Beitrag melden
kohlon 04.08.2018, 22:53
9. Und wo ist das Problem der Polen?

Immigranten nach Qualifikation UND kultureller Akzeptanz auszuwählen und zuzulassen kann doch so falsch nicht sein - oder?

Beitrag melden
Seite 1 von 11
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!