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Ausnahmen für Unternehmer: Staat entgehen Milliarden bei der Erbschaftsteuer
DPA

Durch Ausnahmen bei der Erbschaftsteuer sind dem Fiskus innerhalb von vier Jahren 19,1 Milliarden Euro entgangen. Das Bundesverfassungsgericht prüft derzeit das Gesetz, Unternehmer verteidigen die Privilegien.

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der:thomas 04.07.2014, 12:51
1. Aja toll

Wwer noch kine Vemögensverwaltungs GmbH mit seinen Immobielien hat, dem ist dann wohl nicht mehr zu helfen

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wcente 04.07.2014, 12:56
2. Hau rein Staat

Hau rein Staat, zerschlag endlich letzten guten die Familienunternehmen. Hinweg mit Haribo, Miele, Oetker.

Die Konzerne, wo nicht mehr ge- und vererbt wird, werden sich freuen.

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The Hippy 04.07.2014, 12:59
3. Cannabissteuer

Einfach mal Hanf legalisieren und Steuern drauf ! Dann ist Deutschland bald richtig reich so wie Colorado !

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meischer 04.07.2014, 13:00
4. Klar

Es geht immer um den Erhalt von Arbeitsplätzen. Unvorstellbar, dass das ausgenutzt wird.

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Inuk 04.07.2014, 13:01
5. Politik

Wenn unsere Abgeordneten keine vernünftige Politik mehr zustande bringen, weil sie durch ihre Nebenverdienste zu beschäftigt sind, sollten sie wenigstens über unsere Landesgrenzen schauen, um zu sehen, wie richtig Politik gemacht wird. Nur drei Beispiele: Niederlande, Dänemark und Schweiz.

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maggi1947 04.07.2014, 13:05
6. arme Unternehmer

Nicht nur, dass sie jetzt mit dem Mindestlohn belästigt werden, nun sollen sie sogar noch Erbschaftssteuer zahlen. Kein Wunder, dass sie unzufrieden sind. Dabei bedaure ich nicht so sehr den Handwerker oder den kleinen Kaufmann, die ihren Betrieb vererben wollen, sondern mein Mitgefühl gilt den großen Unternehmen, die ja auch viel mehr Steuern zahlen müssten als die kleinen Familienbetriebe. Das ist aber ungerecht.

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Berufskritiker 04.07.2014, 13:05
7. Nein, sowas, wer hätte das in unserem

Zitat von sysop
Durch Ausnahmen bei der Erbschaftsteuer sind dem Fiskus innerhalb von vier Jahren 19,1 Milliarden Euro entgangen. Das Bundesverfassungsgericht prüft derzeit das Gesetz, Unternehmer verteidigen die Privilegien.
Rechtstaat bloß gedacht? Irgendwie kommt mir da der Verdacht, dass die Wirtschaftsnähe der derzeitigen und vergangener Regierungen nicht ganz unschukdig daran ist, dass das Steuerschlupflocj (Betrug am Normalosteuerzahler!) immer noch nicht geschlossen ist.
Aber wer für politische und kulturelle oder auch nur den Nationalfeiertag Sponsorengelder aus der freien Wirtschaft erfolgreich einwerben will, muss im Gegenzug auch das eine oder andere Zugeständnis machen, oder? Was bekomme ich als fleißiger Zwangssteuerzahler eigentlich dafür, dass ich keine Schlupflöcher in der Größenordnung nutze?
Naja, ich darf trotz meiner Steuern ein Schweinegeld für meinen Reisepass, Personalausweis, Führerschein, Personenstandsurkunden und sonstige Dienstleistungen zahlen. Und Erbschaftssteuer wird von mir auch immer gerne genommen!

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Boandlgramer 04.07.2014, 13:05
8.

Ein fortwährendes Milliardengeschenk an die 1%. Und was fällt denen dazu ein: "Damit können Unternehmen mehr Investitionen tätigen!" Das ist eine dreiste Lüge.

Die Erbschaftssteuer nicht erst seit 2009 ein Witz - aber Deutschlands Investitionsquote ist die schlechteste in der ganzen OECD. Seit den 90ern...
Selbst die Schweiz investiert jährlich absolut mehr in ihr Schienennetz als Deutschland - das 10 mal mehr Einwohner hat. Nicht pro Kopf mehr, sondern absolut mehr.

Würde der Staat ernsthafte Vermögens- und Erbschaftssteuern erheben, könnten damit Straßen, Schulen, Schienenwege erneuert; Forschung an Hochschulen bezahlt oder einfach mal ausreichend Lehrer und Erzieher zu vernünftigen Gehältern eingestellt werden. Das wären Investitionen...
Aber sowas will ja keiner...

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Blindleistungsträger 04.07.2014, 13:07
9. Vorschlag

Vielleicht zählt mal jemand die Firmen-Erbschaftsfälle. Eventuell kommt dabei heraus, dass rein rechnerisch jedes Jahr mehr Firmen "vererbt" werden, als es überhaupt Firmen in Deutschland gibt. Bei der Abzockermentalität in der "freien Wirtschaft" würde mich so eine Erkenntnis nicht überraschen.

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