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Ausnahmen für Unternehmer: Staat entgehen Milliarden bei der Erbschaftsteuer
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Durch Ausnahmen bei der Erbschaftsteuer sind dem Fiskus innerhalb von vier Jahren 19,1 Milliarden Euro entgangen. Das Bundesverfassungsgericht prüft derzeit das Gesetz, Unternehmer verteidigen die Privilegien.

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CONTRAST 04.07.2014, 13:08
10. Und das ist auch gut so! Denn der Staat hat schon vorher abkassiert!

Zitat von sysop
Durch Ausnahmen bei der Erbschaftsteuer sind dem Fiskus innerhalb von vier Jahren 19,1 Milliarden Euro entgangen. Das Bundesverfassungsgericht prüft derzeit das Gesetz, Unternehmer verteidigen die Privilegien.
Würde dieser Staat haushalten, wie der Steuerzahler es tun muss, müsste man nicht über Erbschaftssteuer Verluste diskutieren, die gar keine sind, weil schon längst versteuert! Aber die Staatsabzocker begreifen das nicht, weil das Problem eine Frage der Intelligenz ist!
In vielen Staaten kennt man die sogenannte Erbschaftssteuer nicht. Würde diese Regierung "endlich" eine Steuerreform in Angriff nehmen, so wie es sich gehört, gäbe es viele derartige Probleme nicht.

Nur diese Regierung wälzt sich gerne in selbst verursachten Problemen. Eigenartig, oder!? Irgendeinen Arbeitsbeweis müssen die ja erbringen, auch wenn es nur Polit-Blähungen sind.

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Dirk Ahlbrecht 04.07.2014, 13:08
11.

Zitat von sysop
Durch Ausnahmen bei der Erbschaftsteuer sind dem Fiskus innerhalb von vier Jahren 19,1 Milliarden Euro entgangen. Das Bundesverfassungsgericht prüft derzeit das Gesetz, Unternehmer verteidigen die Privilegien.
Nach dem Lesen des Beitrags hat es eine ganze Zeit gedauert, bis ich mich wieder gefasst hatte (Tempo sei dank!).
Es ist aber auch nicht zu glauben: Diesem Staat, der in der Vergangenheit so häufig bewiesen hat, daß er, der Staat, mit dem Geld der Bürger in verantwortlicher Weise hauszuhalten versteht, wird dieses Bürgergeld in Form einer ordentlichen Erbschaftssteuer vorenthalten! Unfassbar!

Wolfgang Schäuble, der arme Mann, weiß doch schon heute nicht mehr, wo er denn das ganze Geld hernehmen soll, um damit dann verantwortlich umgehen zu können. Da wäre es doch gut, wenn eine weitere Einnahmequelle erschlossen würde, um damit dann später Gutes tun zu können.

Beispielweise es denn Ländern im Süden der EU zu geben, die damit dann unsere Produkte kaufen können! Aber nein, das Geld ist nicht im Zugriff des Staates. Und dies gilt es zu ändern.
Aber wie? Nun, die erste Maßnahme, und dies gilt immer in solchen Fällen, gilt es zunächst jene aufzuhetzen, die von dieser Steuer nicht betroffen sind. "Erbschaftssteuer? Zahle ich nicht! Also, soll der Staat doch jene Abzocken, die was zu erben haben! Ich bin ja nicht gemeint!"

"Denn ich rege mich erst wieder auf, wenn eine Steuer kommt, von der ich betroffen bin!"

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LebensKunst 04.07.2014, 13:09
12. Geld gibt es in Hülle und Fülle,

nur ungerecht verteilt.

Zur Korrektur dieser Schieflage (u.a. Vermögens- oder Erbschaftssteuer bei Großverdienern) fehlt den Politikverantwortlichen der Mut!

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neinsagen 04.07.2014, 13:11
13. hört hört

grade eben noch die Meldung Mehreinnahmen in Mrd.Höhe durch Mindestlohn, jetzt Verlust durch Erbschaftsteuer, Schäuble hat mal 10 Mrd. im Haushalt "gefunden"; Mensch der Schäuble weiss doch gar nicht wo sein Ministerium ist. Und die Presse diese Volldeepen schreiben Blödsinn vom Hörensagen. Geht Fussballanschauen. Brot und Spiele und haltet euer Maul

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yonsito 04.07.2014, 13:12
14. Und der Fortbestand der Firmen

spült im Gegenzug Milliarden in die Kassen. Die Tatsache, dass "unternehmenerfreundlich" beim Fiskus anscheinend ein Schimpfwort ist, ließe tief blicken.

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envoye 04.07.2014, 13:13
15. Eine überflüssige Diskussion,

die wieder die typische deutsche Neiddebatte anheizt. Solange das Geld im Betrieb bleibt und damit die Unabhängigkeit von den Banken ist doch alles gut. Und mit einer Feinjustierung der Gesetze kann man immer noch Mißbrauch sanktionieren. Die Steuerausfälle durch Zerschlagung der Betriebe, weil ihnen die Eigenkapitaldecke entzogen wird, sind auf jeden Fall mittelfristig deutlich höher oder es werden noch mehr Firmensitze auf dem Papier ins Ausland verlagert.

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Dr.Fuzzi 04.07.2014, 13:16
16. .

Die Intention dieses Artikel, enstammt wohl dem Hirn eines Angestellten!

Es kann und darf nicht sein, das familiär geführte Unternehmen nach dem Ableben des oder der Gründer qua Erbschaftssteuer derart finanziell geschwächt werden, das ein Verkauf praktisch unumgänglich scheint. Dies mag allerhöchstens für diejenigen angedacht werden können, deren Existenz sich im wesentlichen auf massive Unterstützung von der Kfw o.ä. begründet - mithin der geringste Teil der Unternehmen!

Der Staat sollte froh sein, noch einen halbwegs funktionierenden Mittelstand und das Kleinunternehmertum zu haben, statt dies permanent zu bedrohen. Immerhin stellen diese bei weitem Abstand die relevante Masse der abgabenpflichtigen Arbeitsplätze in Deutschland!
Es ist schon glasklar, den Großkonzernen, Investmentheuschrecken und deren Lobby wäre es ein Hosianna, wenn der zumeist qualiätsbewußte kleinere Mitbewerber bequem via Gesetz eliminiert werden könnte.

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onlinematter 04.07.2014, 13:18
17. die Erbschaftssteuer...

Zitat von sysop
... ist die unerträglichste aller Steuern und überhaupt nicht einzusehen. Erst müht man sich, dass überhaupt Knete reinkommt. Dann löhnt man reichlich Steuern darauf und kämpft gegen die Inflation und anders begründete Wertverlustrisiken. Ein eher schaler Rest bleibt am Ende übrig und darauf noch Erbschaftssteuer?

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the_rover 04.07.2014, 13:18
18. Falsche Überschrift

Könnte es nicht auch heißen "Schlechterstellung von Nichtunternehmern: Staat kassiert zusätzlich 4 Milliarden von benachteiligten Erben!"
Es ist kein Naturgesetz, dass der Staat beim Vererben von (bereits versteuertem!) Vermögen abkassiert!

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gazettenberg 04.07.2014, 13:20
19.

Zitat von sysop
Firmeninhaber könnten laut BFH dank weiterer Schlupflöcher auch noch privates Vermögen in unbegrenzter Höhe zu Betriebsvermögen umwidmen und es steuerfrei oder nur gering versteuert ihren Erben überlassen.
Wo genau sieht der BFH hier ein Schlupfloch? Bei der Entnahme aus dem Betriebsvermögen muss das Geld doch erstmal wieder versteuert werden. Die Versteuerung verschiebt sich also lediglich nach hinten.

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