Forum: Wirtschaft
Aussagen über Schäuble: Varoufakis fühlt sich mal wieder falsch verstanden
AP/dpa

Griechenland hat eigentlich genug Sorgen. Das Land muss sich dringend mit seinen Geldgebern einigen. Finanzminister Varoufakis schlägt sich allerdings mit den Folgen seiner Aussagen über Wolfgang Schäuble herum.

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karend 20.05.2015, 19:59
20. .

"Und er erkennt nicht, wie hilfreich es für die Mainstream- Nordeuropäer wäre, eine Übereinkunft mit einer Bewegung wie Syriza in Griechenland zu erzielen."

Und die wäre: Alle EU-Bürger zahlen regelmäßig Steuern - ausgenommen die Mehrheit der Griechen? Und alle EU-Länder haben für die Ausgaben und Schulden Griechenlands zu haften? Sorry, dieses Schmierentheater ist unerträglich. Austreten werden sie nicht, warum auch? Läuft ja gut.

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drent 20.05.2015, 19:59
21. Nicht so ungeduldig!

Anfang 2016 wird uns sicher eine Liste mit gaaanz konkreten Reformen präsentiert.

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PerIngwar 20.05.2015, 20:00
22. Wäre...

Zitat von revirement
Unvorstellbar, dass in den Verhandlungen zwischen EU und Griechenland Machtpositionen ausgespielt werden. Wer sowas annimmt, muss ein irrer Kommunist sein, der unser sauer Erspartes will. Die wievielte Woche ist das eigentlich, in der mit persönlichen Angriffen auf Varoufakis Stimmung gemacht wird? Und wäre diese Woche nicht eigentlich wieder Weselsky dran? Hat der sich nicht neulich im Supermarkt _mal wieder_ vorgedrängelt?
Tja, Weselsky wäre dran, wenn V. zur Abwechslung mal seinen - nein, ohne Verlaub - dummen Rand gehalten und stattdessen gearbeitet hätte.

Gegen den Hütchenspieler muss niemand Stimmung machen, dafür sorgt er beinahe täglich selbst.

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rainerson 20.05.2015, 20:01
23. Ich kann mich da nur anschließen

Zitat von bapon1
Varoufakis' Aussage ist nicht falsch nicht skandalös nicht überraschend. Dass Politik nur zu einem Teil mit sachlichen Argumenten zu tun hat, ist eine Binsenweisheit. Dabei ist der nichtsachliche Teil teils - Populismus - Ideologie - Persönliche Kränkungen oder Hybris. Auch und gerade bei Herrn Schäuble werden alle Faktoren angesichts des gespannten Verhältnisses eine Rolle gespielt haben.
Schließlich waren es die Gesinnungsgenossen des Herrn
Schäuble, die die damaligen griechischen Machtinhaber,
die bekanntermaßen eine "Speziwirtschaft betrieben"
mit Geld zugesch----n haben,weil sie sich ein Geschäft
versprochen haben. Wohlwissend, daß man zur -Not-
dem Steuerzahler in die Tasche greifen kann.

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fahrgast07 20.05.2015, 20:06
25. Spieltheoretiker - aber kein Diplomat

So sehr ich Varoufakis inhaltlich recht gebe: Wachstum würgt man durch Sparen nur ab, die Lektion sollten wir seit Weimar doch gelernt haben. Schäuble irrt tatsächlich.

Doch diplomatisch irrt Varoufakis. Er müsste jetzt mit ruhigen, sachlichen Argumenten kommen. Das wäre seine Stärke als Theoretiker, dem könnte sich weder EZB noch IWF entziehen. Leider schießt er zu viele Eigentore.

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Leto13 20.05.2015, 20:07
26. hm

Hier der Link zu Varoufakis' Blog, wo die Fragen und Antworten stehen: http://yanisvaroufakis.eu/2015/05/20/die-zeits-qa-on-dr-wolfgang-schauble/#more-7624

SPON hat nur teilweise daraus zitiert. Schade.

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whitemouse 20.05.2015, 20:08
27. Raus

Es ist keinem normalen Bürger mehr zu vermitteln, wenn nur 1 Cent mehr noch an den griechischen Staat fließt. Wenn Griechenland zahlungsunfähig ist, gibt es kein Geld mehr für die Gläubiger - na und? Die Gelder für Zahlungen werden doch ohnehin nur wieder geliehen.

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PerIngwar 20.05.2015, 20:10
28. Unfug

Zitat von rainerson
Schließlich waren es die Gesinnungsgenossen des Herrn Schäuble, die die damaligen griechischen Machtinhaber, die bekanntermaßen eine "Speziwirtschaft betrieben" mit Geld zugesch----n haben,weil sie sich ein Geschäft versprochen haben. Wohlwissend, daß man zur -Not- dem Steuerzahler in die Tasche greifen kann.
Das waren nicht die "Gesinnungsgenossen des Herrn Schäuble", dabei handelt es sich um Beschlüsse der Eurogruppe, in der Deutschland genau eine (1) Stimme hat - der Rest ist inhaltslose Stimmungsmache.

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Leto13 20.05.2015, 20:13
29. hm

Zitat von fahrgast07
So sehr ich Varoufakis inhaltlich recht gebe: Wachstum würgt man durch Sparen nur ab, die Lektion sollten wir seit Weimar doch gelernt haben. Schäuble irrt tatsächlich. Doch diplomatisch irrt Varoufakis. Er müsste jetzt mit ruhigen, sachlichen Argumenten kommen. Das wäre seine Stärke als Theoretiker, dem könnte sich weder EZB noch IWF entziehen. Leider schießt er zu viele Eigentore.
Er ist Akademiker und weiss, wovon er spricht. Er sprichtdaher immer ruhig, sachlich und mit Argumenten und anschaulichen Beispielen und Vergleichen. Von den deutschen Medien wird er dann als fordernder, aggressiver, provokativ auftretender Narziss dargestellt.

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