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Ausschreitungen in Chemnitz: Wirtschaft sorgt sich um Deutschlands Ruf
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Die Krawalle in Chemnitz alarmieren auch die deutsche Wirtschaft. DIHK-Präsident Schweitzer befürchtet negative Folgen für den Wirtschaftsstandort - und warnt vor "demokratiegefährdenden Entwicklungen".

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Leser161 13.09.2018, 08:09
1. Jeder kann was tun

Jeder kann was tun, für ein lebenswertes Deutschland. Auch die Wirtschaft. Wenn sie nicht möchte das die Menschen sich schlecht fühlen und Sündenböcke für ihre Misere suchen soll sie halt ihren Teil tun für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

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schlauchschelle 13.09.2018, 08:11
2. Mein Fazit:

Es muss weiter so gehen wie bisher, nichts darf sich ändern, sonst sind wir dem Untergang geweiht. Wirtschaft, Wirtschaft über alles und jeden. BTW: Demokratiegefährdend ist es auch, Teile der Bevölkerung mundtot zu machen, zu übergehen und nur noch Aussitzpolitik für Lobbygruppen zu betreiben. Ebenso ist es Demokratiegefährdend, Menschen per Hartz 4 nach jahrzehnten Maloche bei Jobverlust, weshalb auch immer, als Bittsteller und Schmarotzer abzuqualifizieren, nicht wahr, liebe SPD?

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chk_23 13.09.2018, 08:21
3.

Die Entwicklung ist doch schon in vollem Gange.
In einigen Nachbarländern wird zu Vorsicht bei Reisen nach Sachsen gewarnt, bei Tencent wurde vor Investitionen in Sachsen gewarnt - die Lage sein zu gefährlich.

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wiseman21 13.09.2018, 08:23
4. Nehmen wir doch einfach mal....

...den kleinen... hmm.... nennen wir ih Mitbürger... der auf dem Einstiegsbild des Videos mit kurzer Hose und weißem Shirt so keck den rechten Arm zum Hitlergruß erhebt. Wer möchte diesen Menschen bei sich in seiner Firma als Kollegen haben? Wer möchte ihn als Mitarbeiter mit verantwortungsvoller Position haben? Wer möchte ihn vielleicht sogar einstellen? Jetzt mal die ganzen restlichen AfDoofe Anhänger und sonstige Nazis aussen vor, nehme ich doch einfach mal an, das kein halbwegs gebildeter und aufgeklärter Mensch den Umgang mit solchen Typen haben will. Auch werden sich Unternehmen, die auch nur ein wenig auf ihre Aussenwirkung bedacht sind es sich 3 mal überlegen, ob sie auch nur einen Cent in so ein dunkelbraunes Bundesland investieren. Also Nazis: hört endlich auf, andere für eure echten und eingebildeten Probleme verantworlich zu machen! Denn Ihr selbst seid das Problem! Wegen Euch will niemand in Sachsen investieren und Arbeitsplätze schaffen. Und ehrlich gesagt bin ich es auch langsam leid, dass Teile meiner Steuern und Sozialabgaben dafür verwendet werden, dass diese Verfassungsfeinde Transferzahlungen bekommen und gepampert werden. Ebenso dass über nunmer fast 30 Jahre Milliarden an Infrastruktursubventionen nach Sachsen fließen. Sollen doch alle Nazis und AfDoofler nach Sachsen auswandern. Dann trennen wir diesen Teil des Beitrittsgebietes wieder von Deutschland ab. Und als besonderen Bonus kann Sachsen dann auch aus der EU austreten. Und als Kleinsächsisches Reich eine Allianz mit Restbritanien schmieden und gemeinsam Handel mit der EU nach WTO Regeln führen. Aber hey: Sachsen wäre dann endlich Ausländerfrei...

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Spiegelleserin57 13.09.2018, 08:25
5. die Wirtschaft tut schon ....

Zitat von Leser161
Jeder kann was tun, für ein lebenswertes Deutschland. Auch die Wirtschaft. Wenn sie nicht möchte das die Menschen sich schlecht fühlen und Sündenböcke für ihre Misere suchen soll sie halt ihren Teil tun für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Deutschland ist Exportweltmeister was zeigt dass die Wirtschaft aktiv ist!
Es gibt immer Gründe weshalb sich Menschen schlecht fühlen. Man kann nicht alles an anderen festmachen sondern muss auch für sein eigenes Handeln Verantwortung tragen.
Ganz einfach am Beispiel gezeigt: wenn ich mich nicht bewerbe kann ich auch nicht sagen: es gibt keine Jobs für mich. Wenn dann in 100 km einer angeboten wird kann ich auch nicht sagen, ich will aber nur den 2 km vor meiner Haustüre entfernt. Man kann eben nicht die Wirtschaft für seine eigene Misere verantwortlich machen. Die Taube fliegt nicht in den Mund! Ich bin in meinem Leben 10 Mal umgezogen quer durch unser Land. Wer unflexibel ist braucht sich nicht zu wundern .
Randalen schrecken Investoren ab und welcher Tourist will schon Ausschreitungen in seinem Urlaub erleben. Das animiert keinen dorthin zu kommen.
Große Konzerne beschäftigen auch viele Ausländer und wollen keine Unruhen in ihren Betrieben . Da gehen sie lieber woandershin wo es diese Probleme eben nicht gibt.
Es ist schade um dieses Land da eben auch im Osten viele Menschen leben die friedlich sind und auch arbeiten möchten. Ich habe die Dresdener als aufgeschlossen und freundlich erlebt. Scheinbar sind das aber eben nicht alle.

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rosenblum 13.09.2018, 08:28
6. Total scheinheilig...

Die Wirtschaft hat in den letzten Jahren alles dafür getan Probleme und Risiken auf Individuen abzuwälzen, wirtschaftliche Einheiten zu verkleinern und erpressbar zu machen. Die Wirtschaft hat aktiv an der Zerschlagung der Solidarität der Arbeiterschaft gearbeitet - und war damit verdammt erfolgreich. 20 Prozent der Arbeitsverhältnisse sind inzwischen prekär, viele heute Selbstständige oder Freischaffende hatten feste und sichere Jobs, bevor sie "outgesourced" wurden, überall herrscht Unsicherheit und Abstiegsangst, weil die Wirtschaft darauf gedrängt hat den Arbeitsmarkt "flexibler" zu gestalten. Und jetzt wundert sich die deutsche Wirtschaft, dass die Leute tatsächlich Angst haben und sich von rechten Schwachköpfen verführen lassen? Jetzt hat die deutsche Wirtschaft Angst um ihren guten Ruf, weil Hitlergrüße auf der Welt schlechter ankommen als die Schwächung von Gewerkschaften, die Ausbeutung von Arbeitern und die Existenzangst von Freischaffenden? Mann, in welcher Zeit leben wir eigentlich?

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isi-dor 13.09.2018, 08:33
7.

Zitat von Leser161
Jeder kann was tun, für ein lebenswertes Deutschland. Auch die Wirtschaft. Wenn sie nicht möchte das die Menschen sich schlecht fühlen und Sündenböcke für ihre Misere suchen soll sie halt ihren Teil tun für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Was schlagen Sie vor, was "die Wirtschaft", wer auch immer das sein soll, für den Standort Deutschland tun sollte?
Ich vermute, dass sich Betriebe, die auf internationale Fachkräfte angewiesen sind und auf internationalen Märkten agieren, sich nach weiteren solchen Vorfällen aus Ostdeutschland zurückziehen werden. Und - auch wenn man niemals allen Ostdeutschen die Nähe zu den Hassern und Hetzern unterstellen sollte - ist es doch dummerweise Fakt, dass ein einziger falscher Ton in einem Konzert die Harmonie versaut. Die Braunen graben damit Deutschland das Wasser ab, nicht die Flüchtlinge oder die ausländischen Mitbürger.

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mgrevenstein 13.09.2018, 08:34
8. Jetzt erst?

Die Entwicklung war selbst für Minderbemittelte abzusehen. Entscheidungen zu treffen ohne sich über die Konsequenzen im Klaren zu sein ist fahrlässig. Das sollten sich die Entscheider mal in der freien Wirtschaft erlauben. Keine Ahnung wie die Bürger auf solche Entscheidungen reagieren würden muss die Annahme rechtfertigen das man die Bedürfnisse dieser nicht mal im Ansatz kennt.
Europa ist in der Migrationsfrage komplett gescheitert....Deutschland sowieso.

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rizzorat 13.09.2018, 08:35
9. Auch die Wirtschaft muss ihren Beitrag leisten......

Diese Menschen mit diffusen Ängsten haben teilweise auch reale Ängste.
Befristete Verträge, Leiharbeitsverträge, ein Gehalt von dem sie sich in der Stadt keine Wohnung mehr leisten können.
Die ganze Immobilienindustrie darf sich auch mal an die Nase fassen, wer hier diffuse Ängste schnürrt.

Ich bin 35Jahre alt, Diplom Elektroingenieur. Meine Frau ist promovierte Chemikerin. Ich habe 18!! Monate gebraucht um einen neuen Job zu finden um aus einer Ausbeuterfirma herauszukommen. Meine Frau hat 10! Monate gesucht um eine 2 Jahresstelle zu bekommen, die dann nicht verlängert wurde und dann wieder 10 Monate um eine Festanstellung zu bekommen. Bildung hilft einem heutzutage auch nicht mehr so viel weiter wie früher.
Die Wirtschaft trägt her genauso die Verantwortung wie die Politik. Wenn man nur getreten wird ist es mit der eignen Toleranz irgendwann zu Ende.

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