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Auswertung: Verbraucherschützer kritisieren Kosten bei Riesterrente
DPA

Riestern ist fast immer zu teuer - zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Die Organisation hatte mehrere Riester-Produkte getestet.

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SanchosPanza 03.01.2018, 11:37
1. Typisch sozialstaatsdeutsch

Man erinnert sich, bis zu einer Klage vor dem EuGH sollte Riester nur bei einem Wohnsitz im Inland ausgeschüttet werden. Dieser damals geforderte Verzicht auf einen ausländischen Wohnsitzwechsel im Alter war für mich damals das Killerkriterium für das Riestern, neben der nur schwer verständlichen und kundenunfreundlichen Komplexität dieses Produkts. Wie sich jetzt zeigt, nutzen die Finanzdienstleister die staatlich geförderte, langjährige Kundenbindung auch zum unverschämten Melken ihrer Kunden.
In den USA hatte ich einen steuerlich geförderten Sparplan. Voraussetzung war nur Fälligkeit erst mit dem Renteneintritt. Alles andere stand mir frei.
So hätte das auch in Deutschland sein sollen, leider haben sich unsere Sozialstaatsbürokraten ein finanzindustriefreundliches, hochkompliziertes Monster ausgedacht.
Ich spare jetzt fürs Alter mit breit gestreuten ETF, hohe Rendite und minimale Gebühren. So muß das sein.

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Abel Frühstück 03.01.2018, 11:44
2.

Ist zum Thema "Riestern" nicht schon alles längst gesagt? Die, die soviel verdienen, dass sie davon profitieren, können mit dem Geld auch was anderes machen, und für die, die es nötig hätten, ist es zu teuer und ineffektiv. Das System sichert natürlich Arbeitsplätze in der Versicherungswirtschaft. Das immerhin ist ein Effekt.

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bs2509 03.01.2018, 12:07
3. Ein "Geschenk" von Gerhard Schöder

an seine "Duz-Freund Maschmeyer" und Konsorten.
"And the winner is . . . nicht der Kunde, sondern die Versicherungsgesellschaften.

Und da wundert sich der "Mann aus Würselen", warum niemand mehr, der noch einigermaßen bei Trost ist und diesen doppelten Beschiss durchschaut hat, die SPD wählt.

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C-Hochwald 03.01.2018, 12:21
4. Man kann noch einiges dazu sagen

Zitat von Abel Frühstück
Ist zum Thema "Riestern" nicht schon alles längst gesagt? Die, die soviel verdienen, dass sie davon profitieren, können mit dem Geld auch was anderes machen, und für die, die es nötig hätten, ist es zu teuer und ineffektiv. Das System sichert natürlich Arbeitsplätze in der Versicherungswirtschaft. Das immerhin ist ein Effekt.
Außerdem ist der gesetzlich festgelegte Garantiezins seit 2007 im Sinkflug. Leider ist die Riesterrente ein Beweis dafür, daß die Gesetzgeber zu kurzfristig denken; in den meisten Fällen oft nur an möglichst positive Öffentlichkeitswirkung ihres Handeln, in der Hoffnung auf Wiederwahl. Mögliche Langzeiteffekte auf die Prozesse, welche durch die Gesetze in Gang gesetzt werden können, scheinen nicht berücksichtigt zu werden, in jedem Falle nicht bei der Riesterrente.
Daher ist es mir auch Angst und Bange bei der Vorstellung, was auf uns Bürger evtl. zukommt, sollte sich die Politik in Richtung Bürger-Krankenversicherung begeben.
Handwerkliches Geschick bei der Gesetzesbildung sehe ich leider nicht als besondere Kompetenz der Noch- und vielleicht Wieder Mitregierungspartei SPD, die ja auch Riester zu verantworten hat.

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michionline 03.01.2018, 12:21
5. Riester mit Kindern ist die beste Vorsorge

Wer Kinder hat und keinen Riestervertrag hat, verschenkt jedes Jahr hunderte von Euros. Gerade Kinder ab 2008 bringen pro Jahr 300 Euro Zulage.

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tatsache2011 03.01.2018, 12:56
6. Rentenkürzung durch Riesterfaktor

Zitat von SanchosPanza
... So hätte das auch in Deutschland sein sollen, leider haben sich unsere Sozialstaatsbürokraten ein finanzindustriefreundliches, hochkompliziertes Monster ausgedacht. Ich spare jetzt fürs Alter mit breit gestreuten ETF, hohe Rendite und minimale Gebühren. So muß das sein.
Das Gesetz wurde von Lobbyisten eingeflüstert.
Leider wurde die gesetzliche Rente (auch der heutigen Beitragszahler) durch den Riesterfaktor 4% gekürzt.

Durch private Vorsorge wird die gesetzliche Rente z.B. 1000 Euro monatlich 40 Euro gesenkt.
Gegen die Kürzung der gesetzlichen Rente muss erst mal mit privaten Beiträgen "angeriestert" werden, um gleich gestellt zu sein.
siehe http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/altersvorsorge-sparen/nachgerechnet-ein-riester-faktor-rechnet-die-gesetzliche-rente-kuenstlich-klein/7346524-2.html

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spon-facebook-1293013983 03.01.2018, 13:06
7. Lieber gleich gesetzlich

Wie soll eine System, dass noch Vertriebler und Firmengewinne mit finanzieren muss, effizienter sein, als unser bisheriges System, das zudem idiotensicher ist und gleich vom Lohn abgezogen wird? Rieser, Rürup, Betrieblich - da blickt doch kaum einer durch und weiß z.B. welche Gebühren und Abgaben im Alter (Steuer, Krankenkasse + Arbeitgeberanteil) noch abgezogen werden?

Mag sein, dass dadurch der Rentenbeitrag optisch klein bleibt, aber das Geld, dass ich für die Private Vorsorge ausgebe ist ja auch erst einmal weg - dann kann ich auch gleich in die Gesetzliche einzahlen.

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2008Data 03.01.2018, 13:21
8. Stiftung testet: Riesterrente ist teuer

Ja, welcher Tarif von welcher Gesellschaft? Am Besten Stiftung Warentest/Finanztest bietet die Rente gleich selber an. Natürlich zu Null Komma Null Kosten und 100 % Zinsen.

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M.Rabe 03.01.2018, 13:24
9. Viele vergessen die nachgelagerte Besteuerung

So gut wie keiner der Anbieter rechnet bei der Rentabilitätsberechnung die nachgelagerte Besteuerung im Alter ein.
Da bleibt eher keine Rendite, da ist es, was die Vorredner bereits festgestellt haben, ein Versicherungs - Subventionsprogramm.

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