Forum: Wirtschaft
Auto der Zukunft: Habeck kritisiert VWs Elektro-Strategie
DPA

Der Elektro-Volkswagen zu erschwinglichen Preisen kommt - aber zunächst wird der Konzern die Technologie in teure Autos einbauen. Für Grünenchef Habeck Anlass zu einer Breitseite gegen die Wolfsburger.

Seite 14 von 20
neurobi 07.05.2019, 14:04
130.

Zitat von christian.kalvelage
Tesla verkauft bereits jetzt in nennenswerten Stückzahlen E-Autos - und die Verkaufszahlen werden weiter deutlich steigen. Der Konzern wird folglich in den kommenden 5 Jahren die Kosten-Degressionseffekte, die mit einer steigenden Produktion einhergehen, um die Marktpreise für E-Autos in den kommenden Jahren deutlich nach unten drücken zu können. Wenn VW erst nach 2025 ernsthaft in eine Massenproduktion eintritt - dann werden die gegen die Preise von Tesla kaum konkurrieren können! Zudem hat Tesla dann einen sehr großen Wissensvorspruch gegenüber VW - vor allem bei der Batterietechnik. Alternative Anbieter von Hybridtechnologie (z.B. Toyota) hinkt VW im übrigen auch schon um Jahre hinterher. Wir sollten froh sein, wenn Politiker wie Habeck sehen, dass VW eher einem eingeschränkt nanövierfähigen Tanker gleicht, der zwar noch reichlich Wasser unter dem Kiel hat, aber strikt Kurs auf die 3 km entfernte Küste hält - und das bei einem Bremsweg von 7 km.
Welchen Vorsprung hat Tesla?
Die viel interesantere Frage ist, ob es Tesla 2025 noch gibt und wenn ja, ob die dann selbst noch Fahrzeuge bauen.
Gut möglich, dass VW schon 2020 mehr E-Fahrzeuge baut als Tesla und günstiger ohnehin.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tempus fugit 07.05.2019, 14:04
131. Passt doch,...

...zuerst müssen die grössten und teuersten Beschiss-Verbrenner wieder marktfähig gemacht werden - absolut logisch bei einem Betrugskonzern.

Kleinere Autos? Muss kein VW sein, es gibt immer mehr und mit immer mehr Reichweite E-Autos.

Wer kauft denn heute noch einen 2-Sitzer Stinker-Smart
für ab 16.000 Euro wenn man für ab 12.000 Euro einen 4-Sitzer e-GO kaufen kann?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frankcrx 07.05.2019, 14:06
132.

Zitat von stumpen89
Wenn Sie durch Ihr Verhalten anderen Schaden (zum Beispiel durch einen unverhältnismäßig hohen CO2-Ausstoß, viel zu viel Flächenverbrauch in den Städten, Ausstoß von Stickoxiden und Feinstaub, etc.), bestimmen nicht mehr nur Sie und Ihr heiliger Geldbeutel, was Sie sich kaufen und was nicht. Dann redet die Gesellschaft auf einmal mit, und schwuppdiwupp gibt es bald keine SUVs mehr. Wer von sich aus kein Maß halten kann, muss eben zu seinem Glück gezwungen werden. Es tut mir Leid für Sie, aber die Zeit der enthemmten Egoisten neigt sich langsam dem Ende zu. Immer mehr Menschen merken, dass wir als Gesellschaft durch unseren grenzenlosen, blinden und unreflektierten Konsum nicht weiterkommen. Wir brauchen mehr gesellschaftliche Regeln, weniger Konsum, weniger Beschleunigung, kein neoliberales Höherschnellerweiter mehr. Deshalb gehört Habeck und Kühnert auch die Zukunft der deutschen Politik, ob Sie das nun gut finden oder nicht.
Der Verbraucher entscheidet. Und wenn der Verbraucher entscheidet das E-Autos nichts taugen werden sie eben auch keine kaufen. Und wenn die Politik das Volk zwingen will wählt sich das Volk eben eine andere Politik.
Also wenn das E-Auto eine Mindestreichweite von mindestens 500 km hat und zwar auch im Winter wenn die Heizung und das Radio an ist und auch bei Geschwindigkeiten über 130 km/h, wenn man es an einer Ladestelle in 5 Minuten aufladen kann (schließlich will man ja bei einer Fahrt von München nach Hamburg nicht Stunden an Ladesäule verbringen), es das gleiche Ladevolumen wie ein Benziner hat und das gleiche Geld kostet - dann kaufe ich so ein Fahrzeug. Ansonsten halte ich es wie Millionen anderer, wenn es nichts taugt wirds auch nicht gekauft. Egal was ein grüner Heilsbringer verkündet. BASTA

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schwaebischehausfrau 07.05.2019, 14:09
133. @JohnSnwo: Dream on

Zitat von johnsnow
wie man über E-Mobilität in Deutschland denkt. "Teufelswerk" Armes Deutschland Ich hoffe VW geht in den nächsten 20 jahren Pleite!
Es ist eben nun mal so, dass sich E-Autos im Kleinwagen-Segment und mit entsprechenden Kleinwagen-Preisen (also deutlich unter 30.000€) und gleichzeitig mit alltagstauglicher Reichweite (also 300 KM und zwar nicht "WLTP-Normreichweite", sondern bei 130 km/h Autobahn-Richtgeschwindigkeit und Winter-Temperaturen), so dass es das "einzige Auto" von Familien ersetzen kann und nicht nur als Zweitwagen-Tauglichkeit für den Einkauf beim Bäcker hat, aufgrund der hohen Batteriekosten immer noch nicht wirtschaftlich herstellen lassen. Sonst würden, wenn VW oder BMW "bremsen", doch einfach die anderen Hersteller diesen Markt besetzen. Selbst der billigste Nissan Leaf kostet meines Wissens mit kleiner 40 kwh Batterie noch 37.000€. Vermute mal, dass VW mit seinem E-Golf ("nackt" mit kleiner Batterie ebenfalls bei 36.000€ Startpreis, auch eher Geld verbrennt. Tesla hat in seinem 1. Quartal 63.000 reine Elektro-Autos verkauft und damit erneut ca. 700 Millionen Dollar Verlust gemacht. Und der wäre ohne Subventionen (quasi E-Auto-"Umweltzertifikate, die andere Hersteller Tesla abkaufen) noch viel höher ausgefallen. Und das bei einem Durchschnitts-Verkaufspreis/Auto von ca. 55.000 Euro, den Tesla im 1. Quartal hatte.. Was glauben Sie, warum Tesla bisher das versprochene "Model 3 für 35.000 Dollar" immer noch nicht geliefert hat - fast 2 Jahre, nach dem Lieferstart? Jetzt kann man seit einigen Wochen wohl zumindest in den USA dieses "Einstiegsmodell" bestellen (offenbar, weil Tesla die Nachfrage für die 50.000-65.000 teuren Varianten dramatisch einbricht), aber nicht wie alle anderen Tesla-Modell "online" - sondern nur per Telefon oder im Store. Damit man die Kunden dort überzeugen kann, doch bitteschön eine teurere Variante zu kaufen.
Und staatliche Subventionen, die am Ende ja auch der Steuerzahler berappt, kann man sich vielleicht als Anschubfinanzierung leisten, aber nicht für den flächenmässigen Ersatz der ca. 47 Millionen Verbrenner-PKW in Deutschland. Rechnen Sie einfach mal aus, welcher Betrag dabei rauskommt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ulli Dahm 07.05.2019, 14:17
134. traumtänzerischen Wünsche

Früher war das Schizophrenie und man kam in die Klapse, heute ist jegliche Realität für die ewigen Politikstudenten „konstruiert“.
Wir dürfen gespannt sein, wie die Autobauer und Pendler bei der nächsten Wahl reagieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
qijansha 07.05.2019, 14:21
135. Ups

Bevor solche Vorderungen gestellt werden sollten diese Traeumer erstmal klar Stellen wo der Strom dafuer herkommt.
Und bitte nicht Sonne und Wind nennen, das ist Tagtraeumerei.
Und bitte nicht Strom im Ausland Belgien, Polen oder Frankreich kaufen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
BurgRitter 07.05.2019, 14:26
136. Wenn Herr Habeck

VW & Co., als promovierter Philosoph (oder?), die Welt erklärt, insbesondere wann welche Auto`s am Markt abzusetzen sind, sollte er Nietzsche lesen, der war vor rund 150 Jahren der aktuellen Realität näher.
Der Normal-Bürger benötigt einen gebrauchten Diesel für 6.000 €. Dem nützt erst mal auch kein E-Auto für 19.500 €. Ob ein Oberklasse-PKW 100.000 oder 110.000 € E-Ausführungen ist völlig egal. Sollte ein Philosoph nicht auf mehren Ebenen denken?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Schartin Mulz 07.05.2019, 14:33
137. Nichts

Zitat von till_wollheim
Der elektrische Motor hat einen wesentlich höheren Wirkungsgrad als ein Verbrennungsmotor. Und nicht zuletzt ist er geräuschlos - das alleine ist ein Grund die Verbrennungstechnik endgültig abzuschaffen! Und dann wird immer wieder vergessen, daß Peak-Oil schon länger vorbei ist. Es ist verrückt noch länger diesen Wertvollen Rohstoff einfach zu verbrennen, wenn es anders geht. In 5 Jahren werden die Batterien nur noch halb so viel kosten und wesentlich resourcenschonender hergestellt werden - dann hat der Verbrenner endgültig verloren!
ist "alternativlos".
Und das E-Auto ist weder emissionsfrei noch verbraucht es keine Rohstoffe.
Und wenn es in 5 Jahren bei den Batterien den Durchbruch gibt, wie Sie behaupten, dann wäe man ja bescheuert, in diesem Jahr eine doppelt so teure Batterie zu kaufen, die auch noch mehr Ressourcen verbraucht.
Das E-Auto hat aktuell nur da eine Chance, wo der Staat massiv fördert, durch Kaufprämien, Sonderrechte etc. Oder wenn ein Hersteller die anbiete, der nicht auf Gewinne angewiesen ist wie Tesla.
Und über die Folgen sollte man sich vielleicht ausnahmsweise mal vorher Gedanken machen. Der Abbau der Rohstoffe für die Akkus, Recycling bzw. Entsorgung der Akkus, die Produktion der Unmengen zusätzlichen Stromes für die E-Autos, wo wir hier doch mit der Enrgiewende nicht weiterkommen.
Solange wir einen Großteil des Stromes aus Kohle- und Gaskraftwerken beziehen, ist eine E.-Auto eben nicht emissionsfrei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Klimagas 07.05.2019, 14:40
138. Haben Sie nicht kürzlich

Zitat von tempus fugit
...zuerst müssen die grössten und teuersten Beschiss-Verbrenner wieder marktfähig gemacht werden - absolut logisch bei einem Betrugskonzern.
Tesla, die Marke Ihres Idols, dafür verteidigt, dass er erst die teureren Varianten auf den Markt bringt? Da war das noch genial, bei anderen Marken ist es dann Betrug?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pragmatiker 307 07.05.2019, 14:54
139.

Zitat von Ulli Dahm
Früher war das Schizophrenie und man kam in die Klapse, heute ist jegliche Realität für die ewigen Politikstudenten „konstruiert“. Wir dürfen gespannt sein, wie die Autobauer und Pendler bei der nächsten Wahl reagieren.
Vermutlich bei einer Partei, die nur ein einziges Thema und für alle anderen nicht die geringste Idee hat, u. a. Mobilität. Da fühlen sich Millionen richtig gut aufgehoben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 14 von 20