Forum: Wirtschaft
Autobauer in der Krise: Opel-Arbeiter sollen auf Gehaltsplus verzichten

Eigentlich sollten ihre Löhne in diesem Jahr um fast elf Prozent steigen.*Doch weil Opel weiter Milliardenverluste macht, fordert die US-Mutterfirma General Motors von den Beschäftigten Verzicht. Die IG Metall will davon nichts wissen.

MütterchenMüh 04.01.2012, 16:54
1. ganz simpel

Zitat von sysop
Eigentlich sollten ihre Löhne in diesem Jahr um fast elf Prozent steigen.*Doch weil Opel weiter Milliardenverluste macht, fordert die US-Mutterfirma General Motors von den Beschäftigten Verzicht. Die IG Metall will davon nichts wissen.
Eine simple Geschichte.

Der Arbeitgeber macht Miese.
Da kann sich der Malocher die Taschen nicht vollmachen.
Oder die Summe muss anderweitig eingespart werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
paul2032 04.01.2012, 16:58
2. Zu hohe Autoproduktion

Im Zuge der Finanz-/Weltwirtschaftskrise seit 2008 wurde eine etwa 30% ige Überkapazität der weltweiten Autoproduktion geschätzt.
Die ist ja immer noch da.
Und eine "Marktbereinigung" steht immer noch aus.
Die schwächsten Glieder der Kette trifft es normalerweise zuerst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
warlock2 04.01.2012, 18:34
3. Opel Arbeiter sollen auf Gehaltsplus verzichten

Immer auf den kleinen Arbeiter! Und wenn es Gewinne gibt, gehen die zum größten Teil an die Manager oder die dummen Amis!
Warum sollen die Arbeiter auf das Gehaltsplus verzichten? Damit am ende doch der Laden dicht gemacht wird??? Entweder ist genug Geld im Betrieb oder zu wenig. Wer jetzt auf die Gehaltserhöhung verzichtet, bekommt später weniger Arbeitslosengeld und weniger Rente!!!
Sollen doch die Manager auf ihr Gehalt verzichten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kadett 04.01.2012, 20:02
4. Klagen auf höchstem Gehaltsniveau

Zitat von sysop
Eigentlich sollten ihre Löhne in diesem Jahr um fast elf Prozent steigen.*Doch weil Opel weiter Milliardenverluste macht, fordert die US-Mutterfirma General Motors von den Beschäftigten Verzicht. Die IG Metall will davon nichts wissen.
Bei der Größenordnung von 1 Milliarde Euro Gehaltserhöhung bei 40.000 Mitarbeitern wären das ja durchschnittlich 25.000 EUR Jahres-Gehaltserhöhung je Mitarbeiter.

Wenn dies eine Erhöhung um ca. 10% bedeutet, würde heute jeder Opel-Mitarbeiter durchschnittlich 250.000 EUR brutto im Jahr verdienen.

Das wäre eine Entlohnung, die heute schon mehr als fürstlich ist, selbst wenn in der Summe wahrscheinlich auch die Sozialabgaben des Arbeitgebers enthalten sind, also nicht brutto ausgezahlt wird.

Trotzdem braucht es da wohl keine weitere Erhöhung mehr.

Es soll Unternehmen und Branchen geben, da ist allein die angedachte Erhöhungssumme von 25.000 EUR höher als das durchschnittliche Jahresgehalt.

Kein Wunder, dass Opel bei solch fürstlichen Gehaltssummen keinen Gewinn macht - eine Kürzung wäre hier eher angebracht.

Opel-Mitarbeiter bzw. die IG Metall sollten mal in die gesellschaftliche Realität sehen und nicht auf hohem Niveau klagen, sondern sich glücklich schätzen, dass sie schon derzeit (im Durchschnitt) offenbar weitaus mehr verdienen als die allermeisten anderen Arbeitnehmer in Deutschland.

Beitrag melden Antworten / Zitieren