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Autobosse treffen Trump: Kurse von BMW, VW und Daimler schnellen in die Höhe
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Die Entspannung im Handelsstreit zwischen China und den USA lässt den Aktienindex Dax steigen. Vor allem gefragt: Aktien von BMW, VW und Daimler - deren Chefs zu Trump reisen.

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curiosus_ 03.12.2018, 12:23
10. Kein Mandat?

Zitat von rst2010
1. die autobosse haben kein mandat, weder von der bundesregierung, noch von der eu. 2. sie können rein gar nichts erreichen, was sie nicht in konflikt mit unserere regierung bringen würde. 3. die regierung so zu hintergehen, könnte dazu führen, dass die autoindustrie auf einmal nicht mehr des scheuers liebstes kond sin - obwohl, das steht sicher nicht zu befürchten. was sich trump davon verspricht, ist klar: keile reintreiben, wie der seher in aterix: alles im chaos und streit hinterlassen. teile und herrrsche, also jeglliche mögliche front gegen trump zerschlagen..
Wozu ein Mandat? Um für sich selbst zu sprechen braucht's kein Mandat. Selbst Sie können problemlos mit Trump über irgendwelche Punkte reden (sofern er Sie empfängt), was soll da ein Mandat? Und wenn Trump anschließend zusagen würde die Sonderzölle nicht weiter zu verfolgen wäre das absolut kein Konflikt für unsere Regierung. Sofern das für die ganze EU-Automobilindustrie gelten würde.

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kuhndi 03.12.2018, 13:02
11. Man sollte diesen Kussprung nicht überwerten

Nachdem z.B. Daimler innerhalb eines Jahres von rund 75 auf unter 50 Euro gefallen sind, ist diese Mini Erholung auf 52 Euro marginal, vor allem da sie diesen Gewinn beim nächsten Husten von Trump sofort wieder verlieren. An dieser Stelle sei erwähnt wie seltsam das ist, dass man in Deutschland so stolz auf diese Industrie ist, selber aber nicht bereit in Aktien zu investieren. (Beachte die Reaktionen auf den Vorschlag vom Merz, das Aktiensparen als zusätzliche Altersvorsorge zu fördern!) Sollte jemand doch in Aktien investieren wollen: Es gibt bedeutend bessere und sicherer, auch dividensichere als Automobilaktien!

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jk1! 03.12.2018, 13:25
12. Echt jetzt?

Zitat von darthmax
Im Gegensatz zuz unseren Politikern müssen sich die Automanagern nach der Realität richten. Es wurde gerade bekannt, dass die EU sich nicht einmal gemeinsam auf eine gültige Neue Winter oder Sommer oder Gleitzeit einigen kann... welcher Geschäftsinhaber kann sich leisten auf solche gemeinsamen Beschlüsse bei echten Problemen zu warten. General Motors hat Produktprobleme also hat der Wettbewerb Möglichkeiten seinen Umsatz zu erhöhen. Wer der Inhaber von internationalen Firmen ist, wenn man die überhaupt kennt, ist dabei uninteressant, auch Stammsitze lassen sich kurzfristig verlegen, wie geade bei Thyssen /Krupp dieses passiert. Der Manager ist nicht mehr dem Land sondern seinem Aktionär verpflichtet.
Sie glauben wirklich, das sich die Automobilbranche nach Realitäten richtet?
Dieselbetrug, falsche völlig realitätsferne Verbrauchsangaben, Preise, die nur durch massive öffentliche Subventionen ( Dienstfahrzeuge ) erzielbar sind fallen mir da gerade so spontan als Gegenargumente ein...

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supergrobi123 03.12.2018, 13:46
13. Aha?

Zitat von jk1!
Sie glauben wirklich, das sich die Automobilbranche nach Realitäten richtet? Dieselbetrug, falsche völlig realitätsferne Verbrauchsangaben, Preise, die nur durch massive öffentliche Subventionen ( Dienstfahrzeuge ) erzielbar sind fallen mir da gerade so spontan als Gegenargumente ein...
Und am Ende werden die Konzerne dann doch stinkereich, machen Milliardengewinne und werden für Vergehen kaum zur Rechenschaft gezogen.
Mir scheint, die Konzerne sind im Gegensatz zu ihnen ziemlich gut darin, die Realität einzuschätzen und nach ihren Wünschen auszunutzen.

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havit 03.12.2018, 14:27
14. Dies bedeudet im Sinne,

dass die Spritpreise ab sofort wieder sinken. Oder steigen?
Anfangs der Woche steigender Dax, am Freitag in den Spätnachrichten fallender Dax. Irgendwie komisch, oder.
Ironie aus.

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GMA 04.12.2018, 10:33
15. Kurse steigen, obwohl Gesprächsinhalt absolut unvorhersehbar ist

Vermutlich weiss nicht mal der engste Stab, was der POTUS heute nachmittag als richtig erachtet. Mandat haben Autobosse zwar nicht, aber ganz im Sinne von Divide and Conquer wird davon ausgegangen, dass der Lobby-Einfluss der Gäste groß ist...und genau das ist ja leider Realität.

Gefühlsmäßig sind die "guten" Entscheidungen des POTUS nur noch mit der Lupe zu finden. Wie man da an der Börse vor dem Gespräch optimistisch sein kann, ist mir ein Rätsel. Vermutlich sollen (mehr) Werke bebaut werden ODER die Zölle gehen hoch. Die faktische Quersubventionierung der amerikanischen Autopreise durch deutsche Kunden könnte man ja auch mal aufgreifen...das wäre sogar ein Punkt, wo man dem POTUS recht geben könnte.

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