Forum: Wirtschaft
Autoindustrie: Fiat Chrysler zieht Fusionsangebot an Renault zurück
Rebecca Cook/ REUTERS

Der Zusammenschluss der beiden Autobauer Renault und Fiat Chrysler schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Nun haben die Franzosen allerdings überraschend ihr Angebot zur Fusion zurückgenommen.

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SirWolfALot 06.06.2019, 01:25
1. Was stimmt nun?

"Fiat Chrysler zieht Fusionsangebot an Renault zurück"
"Nun haben die Franzosen allerdings überraschend ihr Angebot zur Fusion zurückgenommen"

Hat jetzt Fiat Chrysler oder Renault das Angebot zurückgekommen?

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BöwaM 06.06.2019, 06:34
2. Steht doch im Artikel

Zitat von SirWolfALot
"Fiat Chrysler zieht Fusionsangebot an Renault zurück" "Nun haben die Franzosen allerdings überraschend ihr Angebot zur Fusion zurückgenommen" Hat jetzt Fiat Chrysler oder Renault das Angebot zurückgekommen?
Erst hat Renault die Gespräche verschoben, dann hat FCA das Angebot zurück gezogen. Was ist nun daran so schwer?

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marinero7 06.06.2019, 06:55
3. Übernahme

Wenn es einen Zusammenschluß mit einem französischen Unternehmen gibt, dann muß das fusionierte Unternehmen unter französischer Führung sein wie bei Airbus, Sanofi/Hoechst usw.

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iasi 06.06.2019, 07:11
4. Dem Größenwahn der Konzernlenker einen Riegel vorgeschoben

Mal eben einen Konzern einverleiben und ein größeres Reich regieren - das scheint Mode zu sein, in den Führungsetagen. Fragt sich nur, ob es auch sinnvoll ist. Anschließend wird dann mit beherztem Federstrich der Konzern aufgeteilt und stückchenweise an die Börse gebracht. Hier lässt dann wenigstens ein Sinn erkennen, denn die großen Lenker können anschließend behaupten, neue Werte geschaffen zu haben - es werde Geld! Auch wenn es nur Börsenwerte sind.

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totalausfall 06.06.2019, 07:44
5. Ach wirklich?

"Der Zusammenschluss der beiden Autobauer schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein"

Nein, der Zusammenschluss schien nicht nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Der Zusammenschluss war nie realistisch, die Vorteile sollten vor allem über Kostensenkungen und "Synergien" kommen. Sprich Abbau von Arbeitsplätzen.

Dass sich die Politik in Frankreich und Italien das bei der momentanen Lage gefallen lässt, war so gut wie ausgeschlossen.
Macron war halt etwas schneller als die funktionsuntüchtige italienische Regierung.

Kann Macron natürlich nicht machen, das steckt hinter den "politischen Vorrausetzungen". Die Italiener könnens übrigens auch politisch nicht machen, FCA hat aber Glück dass die Italienische Regierung praktisch funktionsuntüchtig ist und Macron schneller war.
Jetzt kann FCA halt auf die Franzosen zeigen.

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flixlux 06.06.2019, 07:51
6. Fusion

Seit Jahren arbeitet Renault mit Daimler erfolgreich zusammen, die neuen Renault haben in den Jahren einen Qualitätssprung nach oben vollzogen, können auf die hervorragenden Motoren vom Benz zugreifen usw. Wieso soll diese Partnerschaft wegen FIAT weggeschmissen werden?

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totalausfall 06.06.2019, 08:10
7. Ist wohl doch schwer...

Zitat von BöwaM
Erst hat Renault die Gespräche verschoben, dann hat FCA das Angebot zurück gezogen. Was ist nun daran so schwer?
Schließlich haben Sie es nicht verstanden!

FCA sind Italiener/Amis, Renault sind Franzosen!

Wenn in der Überschrift steht, dass FCA das Angebot zurück zieht und es dann einen Satz später heißt " die Franzosen...", dann stimmts nicht. Es müsste heißen " die Italiener".

Darauf wollte der Mitforist hinaus.

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pepe83 06.06.2019, 08:34
8. Wahrscheinlich die richtige Entscheidung

Fusionen mit französischen Unternehmen führen aufgrund der aktiven französischen Industriepolitik meist zu einem Kontrollverlust der Alteigentümer und zu einer Konzentration der Macht in Frankreich. Deutschland hat so die Kontrolle über wichtige Teile der heimischen Chemie-, Pharma-, und Luftfahrtindustrie verloren. Da spielt es dann kaum eine Rolle, ob die Fusion wirtschaftlich Sinn macht.

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unpolit 06.06.2019, 08:52
9. Gut für Renault

denn für FCA sehe ich eine schwierige Zukunft: Veraltete Technik, veraltete Modelle, zuviel CO2-Ausstoß.
Das aufzuholen kostet Zeit und Geld und braucht vor allem die richtigen Mitarbeiter! Ich sehe bei allen drei Stellgrößen Defizite. Und die "Ausgleichszahlungen" an Tesla sind nichts anderes als eine Strafgebühr für eigene Schlafmützigkeit und Unfähigkeit im Management.
Natürlich kann mann versuchen, über die schiere Größe Gewicht für politische Verhandlungen (Subventionen, Steuernachlässe etc.) zu bekommen. Und da sehe ich das Ziel von FCA

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