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Autoindustrie: VW will bis zu 7000 Stellen streichen
DPA

Der Volkswagen-Konzern baut künftig offenbar in größerem Stil Arbeitsplätze ab. Betroffen sind angeblich die Werke in Emden und Hannover. Schuld soll der Umstieg auf Elektrofahrzeuge sein.

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zoltan.ribli 21.12.2018, 11:08
1.

Bei einem Vortrag von Prof. Lesch hörte ich zum ersten Mal, dass der Lithiumabbau für die Umwelt eine Katastrophe sei und das Grundwasser verseucht wird.
- So sieht das saubere Elektroauto aus: null Emission, alles super.

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Kuckuckskind 21.12.2018, 11:09
2. Verschlafen und vergeigt

VW hat sich darauf verlassen dass die Politik alle Widerstände beim Beharren auf der IKE Technologie beiseite räumt. Einen Plan B hat man nicht.
Power to Gas, Wasserstoffantrieb oder gar ein frühes Konzept für ein E-Fzg - Fehlanzeige. Nun sollen für unternehmerische Fehlentscheidungen die Beschäftigten mit Verlust ihres Arbeitsplatzes oder Umzug zahlen.
Ich warte noch auf den Ruf nach staatlichen Hilfen.

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herrschläfer 21.12.2018, 11:21
3. Mal sehen

... wann die Ersten um die Ecke kommen und der Umwelthilfe eine Mitschuld andichten.
Hier wird nur eiskalt die Stimmung ausgenutzt, um auf prekäre Beschäftigung umzusatteln und im nächsten Schritt mit größeren Kontingenten ins Ausland auszulagern. Irgendjemand muss schließlich den ganzen Beschiss zahlen. Willkommen im Kapitalismus VW-Mitarbeiter

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stefan7777 21.12.2018, 11:25
4. Weder weiter so noch P2G sind eine Alternative

Es handelt sich bei der Umstellung auf E-Mobilität um eine distruptive Innovation. Verstärkt wird dies noch durch die konkurrenzfähigen Erneuerbare Energien. Das geht sehr schnell vonstatten. Denkt an die Umstellung auf Digitale Fotografie. Das hat 2003 begonnen und 2007 waren analoge Kameras Ladenhüter. Liebe Autobauer, schaut, dass ihr einen Job in einem der neuen Werke bekommt!
Man kann nur hoffen, dass es Diess mittlerweile ernst ist mit der Umstellung, dann kann das auch viele Arbeitsplätze bringen.

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benmartin70 21.12.2018, 11:26
5.

Zitat von zoltan.ribli
Bei einem Vortrag von Prof. Lesch hörte ich zum ersten Mal, dass der Lithiumabbau für die Umwelt eine Katastrophe sei und das Grundwasser verseucht wird. - So sieht das saubere Elektroauto aus: null Emission, alles super.
Wie gut dass das ja mit der Erdölförderung soviel besser klappt.
Also wie bisher nur anders.
Dafür weniger Krach und weniger Abgase. Und nebenbei- das öl hält nicht ewig.

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fettdeckel 21.12.2018, 11:36
6. Elektroauto

"Hier wird nur eiskalt die Stimmung ausgenutzt, um auf prekäre Beschäftigung umzusatteln und im nächsten Schritt mit größeren Kontingenten ins Ausland auszulagern."

Nicht alles ist eine hinterhältige Verschwörung der bösen Kapitalisten.
Es ist eher so, dass man für den Bau eines Elektroautos weniger Leute braucht. Keine Aggregate wie Ölpumpe, Wasserpumpe, Benzinpumpe, etc. Einen Kühlkreislauf gibt es nicht, Bremsen funktionieren elektrisch, alles ist simpler. Der Motor hat nur ein bewegliches Teil und nicht tausende und ist viel schneller eingebaut und muss auch weniger getestet werden. Hydrauliksysteme o.Ä. sind auch nicht vorhanden. Alles kann als simples Stecksystem konstruiert werden.
Das ist übrigens alles prinzipiell ein Vorteil von E-Fahrzeugen. Aber eben nicht für den Arbeitsmarkt, sondern nur für den Hersteller und den Kunden.

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götzvonberlichingen_2 21.12.2018, 11:38
7. Gegenfrage

Zitat von zoltan.ribli
Bei einem Vortrag von Prof. Lesch hörte ich zum ersten Mal, dass der Lithiumabbau für die Umwelt eine Katastrophe sei und das Grundwasser verseucht wird. - So sieht das saubere Elektroauto aus: null Emission, alles super.
Kurz gefragt - meinen Sie bei der Erdölförderung und Verarbeitung läuft es besser?

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syt 21.12.2018, 11:39
8. Eine der grössten Fehlentscheidungen sind,

ohne wirklich durchdachte Konzepte für Europa,Fahrzeuge mit Verbrenner Motor einstellen zu wollen ,ohne das es wirklich eine Alternativen gibt . Und warum ? Um einen Wert ein zu halten,der frei erfunden ist.Klar,jedes Abgas ist nicht gesund. Nur wird es eben nicht einfach sein, um zu stellen sein. Das braucht Zeit ! und viel Geld .

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hans-rai 21.12.2018, 11:41
9. Jetzt kommt die Arbeitsplatz-Karte...

..mal wieder und soll der Joker sein, um die Politik zu erpressen. Die Autoindustrie saß zu lange auf ihrem hohen Ross und die Politik hat alle Augen zugedrückt. Ich habe nie verstanden, warum man bei den SUV´s nicht die ursprünglich mal angedachte Sondersteuer für Geländewagen umgesetzt hat. Autos mit Motoren von zig 100 PS wurden ebenfalls gefördert durch die freie Fahrt ohne Geschwindigkeitsbegrenzung z.B. auf 120 km/h auf Autobahnen. Wie hilflos ist die Autoindustrie eigentlich, dass sie nicht gegen den Irrsinn Elektro-Mobilität vorgeht und sich den willkürlich festgelegten Grenzwerten unterordnet. Ist denn wirklich durch keine anderen Maßnahmen eine bessere Luft- und Klimabilanz zu erreichen? Kleinere Autos mit weniger PS-Motoren und Geschwindigkeitsbegrenzungen. Wir brauchen Zeit, um eine echte Alternative zu den Verbrennungsmotoren zu entwickeln. Das Elektro-Auto ist es nachweislich nicht, wie auch hier schon häufig dargelegt wurde.

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