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Autokartell: US-Kunden erheben Sammelklage gegen deutsche Autobauer
DPA

Der Kartellskandal trifft die deutschen Autobauer nun auch in den USA: Drei Kunden klagen dort gegen Volkwagen, Daimler und BMW - unter anderem wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht.

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moistvonlipwik 27.07.2017, 16:46
70.

Zitat von Teile1977
Diese US Klageanwälte sind eine Plage. Kaum wittern sie irgendewas gegen das man Klagen könnte legen sie los. Immer das Ziel vor Augen (immense Schadenseratzzahlungen) wird alles und jeder verklagt. Vermutlich wissen die nicht einmal um was es geht und haben nur die Zeitungsüberschrift gelesen.
Man kann Kontakt mit ihnen leicht vermeiden: indem man sich streng an die Gesetze hält und auch die Grauzone meidet.

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realplayer 27.07.2017, 16:47
71.

Zitat von alter_nativlos
Dort müssen sich die Kunden nicht straflos betrügen lassen (jedenaflls nicht von dutschen Herstellern!) Und dort scheinen die Vorstände großer Untermehmen auch keine diplomatische bzw politische Immunität zu genießen....wie aber faktisch in Deutschland!
Ich hätte VW auf 5 Milliarden verklagt.

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wahrscheinlichwahr3 27.07.2017, 16:48
72. Was ist los

Ich hoffe, dass diese ganzen Skandale letztlich nicht der deutschen Wirtschaft einen großen Schaden zufügen, wo doch so viel ab der Autoindustrie hängt, Zulieferer oder direkt. Hoffentlich steckt nicht das Schlimmste dahinter und hoffentlich kostet es am Ende vielen Arbeitnehmern nicht den Job. Was ist los mit der Aufsicht? Gibts keine Kontrolle? Was wusste wer? Entweder es steckt nicht viel dahinter und wird aufgebauscht oder das Gegenteil.

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rudi_ralala 27.07.2017, 16:48
73.

Zitat von kuac
Es gibt 3 Bundesministerien, die das hätte wissen müssen. Verkehr, Umweltschutz und Verbraucherschutz. Alle haben nicht gewusst oder Augen zugedrückt! Weiss Merkel überhaupt, was da vor sich geht? Wenn die US Amerikaner klagen, dann wird es teuer. Wer soll nun die Deutsche Autobauer retten? Nach der Wahl werden wir es wissen!
Natürlich weiß Merkel was vor sich geht. Sie hat doch die Verschärfung der EU Gesetze zum Schutz der Umwelt hintertrieben, bzw. geschafft, die um ein Jahr hinauszuzögern.
Es wäre auch ein Wunder, wenn Sie es nicht wüsste, im Bundestag und bei den Parlamentariern geben sie die Autolobbyisten doch die Türklinken in die Hand.

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Septic 27.07.2017, 16:48
74. Vom Regen in die Traufe

"Selbst der schlauste Fuchs endet irgendwann beim Kürschner" heißt es und hier sehen wir, dass das Sprichwort stimmt. Über zwanzig Jahre krumme Touren werden nun aufgedeckt und die Rechnung dafür wird sehr teuer. Obendrauf die elektrische Auto Revolution die auch ganz ohne Skandale eine teure Umstrukturierung benötigt. Wir können nur hoffen, dass beides zusammen nicht ein paar der Branche das Genick bricht. Das selbst Marktführer sehr schnell in die Bedeutungslosigkeit fallen können hat man bei IBM PCs und Nokia Handys gesehen. Nur weil VW aktuell noch die #2 in Autoverkäufen ist, garantiert nicht, dass die Marke in 10 Jahren weiter relevant ist. Sehr dunkle Wolken am Horizont welche sich die Etablierten Autohersteller aber selber zuzuschreiben haben. Es tut mir um jeden 7. deutschen Arbeitsplatz leid der wegen dieser Manager nun gefährdet ist.

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moistvonlipwik 27.07.2017, 16:49
75.

Zitat von marcaurel1957
Das ist jetzt ein Witz, oder? In den USA ist ja fats jeder Blödsinn möglich, aber das deutsche Hersteller aufgrund eins Zeitungsartikel in den USA verklagt werden kann nur Satire sein. Erstens geht es die USA einen Dreck an, wenn auf deutschem Territorium gegen deutsches Recht verstoßen würde und zweitens gibt es bislang nur wolkige Spekulationen einer Zeitung aber keine Substanz.
Kartelle sind auch in den U.S.A. verboten (Sherman-Antitrust-Act). Und ob man unter das Gesetz fällt, hängt nicht vom Firmensitz ab, sondern von der Teilnahme am Markt. Ist hier auch so, wie die Verfahren gegen Microsoft oder Google zeigen.
Und ob die Substanz fehlt, wird sich erweisen: anders als hierzulande hat der Kläger das Recht, den Beklagten zur Aussage zu zwingen.

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spaceagency 27.07.2017, 16:50
76. marcaurel sie sind definitiv nicht Jurist

wenn die deutschen Auobauer Kartellabsprachen technischer Art machten betrifft das JEDEN Exportmarkt und geht die USA sehr wohl an.....entlarvt

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Tante_Frieda 27.07.2017, 16:51
77. Naiv

Zitat von marina24
Gäbe es die US-Justiz nicht,wäre der deutsche Auto- Lobbyisten-Sumpf zwischen Wirtschaft, Politikern und Behörden nie aufgedeckt worden (...)
Einerseits,da haben Sie durchaus recht,ist die US-Justiz schon recht agil,besonders wenn es sich um nichtamerikanische Firmen handelt.Andererseits fallen auch Sie auf die selbsternannte Robin-Hood-Attitüde der US-Sammelklagen-Industrie rein.Diese Anwälte sind eben nicht die selbstlosen Ritter,die nur das Beste für die betrogenen Kunden möchten.Nein,diese Advokaten wirtschaften in erster Linie für den eigenen Reichtum.Bei einer Sammelklage kommen da schnell mal ein paar Millionen an Provisionen zusammen - allein für den Anwalt.Mal schnell in der Kanzlei die Zeitungen und Zeitschriften der reichen Industrieländer auswerten lassen und beratschlagen,wieviele Millionen man da herauspressen,äh,für die armen Mercedesfahrer herausholen könnte...Sammelklagen-Anwalt müsste man sein;dann hätte man ausgesorgt.Das ist wie Lottospielen mit Jackpot-Garantie!

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moistvonlipwik 27.07.2017, 16:51
78.

Zitat von sendungmitdermaus
von DER SPIEGEL wittern amerikanische Anwälte wieder ganz großes Geld. "Die Anwälte, die in den USA Kunden gegen VW vertreten haben, können sich jetzt über den Zahltag freuen. 300 Millionen Dollar insgesamt sprach ihnen ein Richter zu. Bezirksrichter Charles Breyer erklärte, die Juristen stellten durchschnittlich 462 Dollar pro Stunde für sämtliche Arbeiten rund um den Vergleich in Rechnung. Die Tarife reichten von 250 bis 1650 Dollar pro Stunde. Breyer betonte, die Anwälte hätten „außerordentliche Ergebnisse erzielt“. Von den damit insgesamt 300 Millionen Dollar gehen 288 Millionen auf Gebühren und zwölf Millionen auf Auslagenerstattungen zurück."
Derlei Stundensätze gibt es hier auch.

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mantrid 27.07.2017, 16:51
79. Es stand in der Zeitung...

Na, wenn jetzt schon Presseberichte als Klagegrund ausreichen, müsste Präsidente Trump ja sofort aus dem Amt entfernt werden. Als durch Pressebrechtige überführter russischer Agent, der an Demenz leidet (habe ich in der Presse gelesen), muss da sofort gehandelt werden. Die spinnen, die Amis!

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