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Automobilzulieferer: Continental verbietet WhatsApp und Snapchat auf Diensthandys
DPA

Etwa 36.000 Mitarbeitern weltweit sind betroffen, ihnen untersagt der Autozulieferer Continental den Einsatz von beliebten Messenger-Apps. Der Grund: die neue Datenschutzverordnung.

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flytogether 05.06.2018, 09:10
20. Und Facebook?

Die wohl größte Datenkrake die man sich vorstellen kann. Entweder der Artikel wurde schlecht recherchiert oder bei Continental hat man nicht alle Sinne beinander.

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dagegen! 05.06.2018, 09:16
21.

Zitat von TS_Alien
Auf einem Diensthandy sollte man nichts Privates installieren. Und geschäftliche Kontakte werden sicherlich nicht über solche Apps ablaufen. Was die neue Datenschutzverordnung damit zu tun hat, erschließt sich mir nicht. Der Datenschutz hat mit dieser sinnvollen Anordnung nichts zu tun.
Kommt auf die Firmenpolicy an.
Es gibt Unternehmen, die erlauben die priv. Nutzung des Diensthandys. Alles schön mit dem BR und per Betriebsvereinbarung geregelt und per MDM System gemanaged. Kein Problem und besser als mit 2 Handys andauernd rumzulaufen!

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dirkhs 05.06.2018, 09:28
22. Ich weiß nicht

In unser Firma ist Whatsapp für Kommunikation schon seit über einem Jahr untersagt schon wegen der ziemlich unsicheren Datenhandhabung. Und Snapchat,... ? Ich frage mich welchen Wert sowas wie Snapchat für ein dienstliches Mobiltelefon hat ?

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Referendumm 05.06.2018, 09:34
23.

Zitat von Benjowi
Dieses weltfremde Machwerk DSGVO, das auf dem Mist der deutschen Grünen entstanden ist, entpuppt sich langsam aber sicher zu dem was es ist: Eine ausgefeilte Sabotageanleitung zur Vermeidung des Internetgebrauchs. Ein durchaus richtiger Gedanke wurde zu einem bürokratischen Supermonster verunziert. Nachdem konkurrierende Staaten nicht ansatzweise auf ähnliche dämliche Ideen kommen, wird in Zukunft in Deutschland alles noch langsamer ablaufen und statt fünf mal so viel Zeit wird zehn mal so viel Zeit vergehen, bis man ähnliche Vorhaben wie z.b. China fertiggestellt hat.
Bei Ihnen ist es sicherlich zwecklos - aber für andere Foristen sicherlich interessant:

Drei Gründe, warum wir die DSGVO lieben sollten
Liebesgrund Nr. 1: Was intim ist bleibt künftig intim
Liebesgrund Nr. 2: Schluss mit lustig, Mark
Liebesgrund 3: Selbstbestimmung ist etwas Wundervolles

http://www.manager-magazin.de/politik/europa/datenschutz-drei-gruende-warum-sie-die-dsgvo-lieben-sollten-a-1209288.html

Ach ja, vor allem der letzte "Liebesgrund" ist selbstverständlich für Deutsche gemäß Untertan 2.0 ein Greuel.

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larswinkelspecht 05.06.2018, 09:45
24. Na eigentlich...

...verbieten ja die Nutzungsbedingungen von Whatsapp die Nutzung zum Dienstgebrauch... Daher sollte diese App auch vor der DSGVO schon nicht dienstlich verwendet werden...

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Referendumm 05.06.2018, 09:46
25.

Zitat von Plasmabruzzler
Wie wäre es, wenn Firmen ihre Dienstgeräte (Smartphones, Laptops, PCs, Tablets usw.) vernünftig administrieren, so dass eine Installation von nicht genehmigter Software erst gar nicht möglich ist? Dann bräuchte man Apps nicht verbieten, sondern bietet sie erst gar nicht zur Installation an. Bei uns ist dies Gang und Gäbe und hat den Vorteil, dass sich der Admin nicht erst mit dem Endgerät selbst befassen muss, sondern direkt problemorientiert arbeiten kann. Bei einem bunten Strauß an verschiedenartigen Smartphones stehen doch jedem Administrator die Schweißperlen auf der Stirn, wenn ein Fehler auftaucht. Natürlich ist damit kein BYOD möglich, aber der Vorteil ist, dass Privat- und Geschäftsdaten jederzeit getrennt sind und damit ein Unternehmen der Integrität nachkommt.
Das und noch vieles mehr wundert mich an (selbst großen) Firmen immer wieder.

Darüber hinaus: Wie dumm muss ein Unternehmen sein, Dienst-Smartphones zuzulassen, auf denen irgendein kleiner Mitarbeiter WhatsApp installieren kann. Ein unsäglicher Messenger, der u.a. nachfragt: "Darf ich ihr komplettes Handy scannen" und der dumme Mitarbeiter drückt freudig drauf: Na klar und schwuppdiwupp gehen viele Unternehmensgeheimnisse, Kontaktdaten etc. munter fröhlich in die Cloud von irgendeiner dumme Bude wie facebook.

Ja, facebook gehört der Messenger WhatsApp (die hatten dafür Milliarden US-Dollar gezahlt - warum wohl!) und was facebook mit den Daten macht (nämlich an JEDEN verkaufen / verscherbeln und missbrauchen), sollte inzwischen JEDER mitbekommen haben:

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/facebook-nutzerdaten-fuer-apple-samsung-und-andere-geraetehersteller-a-1211012.html

http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/facebook-fuer-android-apps-sollen-telefondaten-gesammelt-haben-a-1199831.html

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/facebook-kartellamt-geht-von-machtmissbrauch-aus-a-1201511.html

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/cambridge-analytica-der-eigentliche-skandal-liegt-im-system-facebook-kolumne-a-1199122.html

Und jetzt erst reagiert Conti - angeblich - wegen der DSGVO? Was für ne erbärmliche Bude! Jou, die passt schon sehr gut zu facebook. Da haben sich zwei richtige gefunden!

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hoeffertobias 05.06.2018, 09:46
26. Nonsens!

Zitat von Leser161
Mich wundert nur das das jetzt erst kommt, schon aus Eigeninteresse würde ich es als Konzern mit vermeiden wollen das meine Mitarbeiter vertrauliche Interna über Server schicken über die ich keine Kontrolle habe (KI kann Wähler beeinflussen, interessante Infos über die Konkurrenz aus ein paar XByte Kommunikationsdaten fischen. Kinderspiel.) Vermutlich ist die DSGVO eine bequeme Ausrede, weil WhatsApp ja so bequem und cool war (Bequem und cool ist halt nie professionell und sicher). Was ich ärgerlich finde. So wird die DSGVO, die ein guter Anfang ist wie so viele gute Sache mal wieer als Ausrede verwandet.
Wer über WhatsApp vertrauliche Daten sendet, sollte gar nicht arbeiten, denn da lauern überall Gefahren, die man nur durch Einschalten des Gehirns meistern kann. In meinem Unternehmen wird WhatsApp genutzt, um Termine abzustimmen, Hilfe bei Problemen zu bekommen und - hauptsächlich - mehr oder wenig lustige Videoclips zu teilen. Dass WhatsApp auf die Kontakte zugreifen kann ist belanglos. Ich habe weder die Handynummer von Trump noch von Angela Merkel gespeichert. Und dem Rest ist es egal. Sie nutzen auch alle WhatsApp......

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sikasuu 05.06.2018, 09:51
27. Ich frag mich schon lange, wie Smartphones & Tabletts sicher....

Zitat von Leser161
Mich wundert nur das das jetzt erst kommt, schon aus Eigeninteresse würde ich es als Konzern mit vermeiden wollen das meine Mitarbeiter vertrauliche Interna über Server schicken über die ich keine Kontrolle habe (KI kann Wähler beeinflussen, interessante Infos über die Konkurrenz aus ein paar XByte Kommunikationsdaten fischen. Kinderspiel.) Vermutlich ist die DSGVO eine bequeme Ausrede, weil WhatsApp ja so bequem und cool war (Bequem und cool ist halt nie professionell und sicher). Was ich ärgerlich finde. So wird die DSGVO, die ein guter Anfang ist wie so viele gute Sache mal wieer als Ausrede verwandet.
... in einem Betrieb einsetzbar sind.
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Diese Geräte sind OHNE einen Account beim Hersteller usw. doch gar nicht nutzbar, und die da Datenschutz, von internen & externen Daten gewährleistet sein soll, ist mir noch immer schleierhaft!
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Ohne eigenen Server (im House) auf dem geprüfte, datensichere Apps/Up-dates für die Geräte der Firma liegen & auf dem man auch diese Teile sichern kann, sind mMn. solche Geräte in Sicherheitsloch.
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Ob das nach DSGVO nicht noch schlimmer&illegaler wird?....Abwarten!
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Dies gilt mMn. auch für den Einsatz von Tabletts/Smartphones in Schulen. Nicht das solche Geräte ins Netz gehen könne, sondern das die "qua OS" au Datensammlen ausgerichtet sind ins das Problem!

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AZ1 05.06.2018, 09:52
28. Das Internet gestalten

Zitat von Benjowi
Dieses weltfremde Machwerk DSGVO, das auf dem Mist der deutschen Grünen entstanden ist, entpuppt sich langsam aber sicher zu dem was es ist: Eine ausgefeilte Sabotageanleitung zur Vermeidung des Internetgebrauchs.
So wie es jetzt funktioniert, verwandelt Whatsapp seine Nutzer in digitale Denunziaten, die Daten *über andere* ohne deren Einverständnis an Facebook weitergeben. Das ist aber kein Muss für das Internet. Es ließe sich ja auch leicht abschalten, aber Facebook wird das ohne Druck nicht machen, und die Politik ist zu feige, es direkt zu erzwingen.

Daher Dank an Continental für diesen mutigen Schritt! Wenn genug andere nachziehen, kann die systematisch Überwachung vielleicht ein wenig eingedämmt werden.

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Sinderion 05.06.2018, 09:55
29. Stimmt nicht

Zitat von advocatus diaboĺi
Bei Anfragen von potentiellen Kunden enthält die E-Mail persönliche Daten dieser Person. Das Unternehmen darf diese Anfrage nur auf dem E-Mailserver belassen, etwa für die notwendige Zeit der Bearbeitung, wenn es unverzüglich den Absender auffordert eine qualifizierte Zustimmung zu erteilen, in der genau der Umfang, Zweck und Dauer der E-Mail-Speicherung auf dem Server genannt wird. Das ist auch ein wichtiger und notwendiger Schritt zu der Entdigitalisierung der Wirtschaft, der persönliche Kontakt muss wieder im Vordergrund stehen.
Ist anwältlich bereits geklärt, dass die Speicherung von Daten, welche relevant für Steuerprüfungen usw. sind und der Aufbewahrungspflicht unterliegen, die DSGVO aussticht.
Ein Unternehmen ist verpflichtet, geschäftsrelevante Emails revisionssicher zu archivieren. Das Löschen vor dieser Archivierung ist sogar nicht erlaubt.

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