Forum: Wirtschaft
Ayn-Rand-Verfilmung: Kapitalisten-Porno floppt in US-Kinos

"Atlas wirft die Welt ab" - das ideologische Hauptwerk der*US-Autorin Ayn Rand gilt als Bibel der Konservativen. Nach*fünf Jahrzehnten*wurde der 1368-Seiten-Schmöker*nun endlich verfilmt. Doch niemand will den Streifen sehen -*trotz massiver Unterstützung durch die Tea Party.

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anteater 05.05.2011, 14:52
50. If, then

Zitat von Zinswucherimperium
Deswegen loben auch ultralinke Medien wie der SPIEGEL den Kommunisten Obama bis in den Himmel.
Wenn Obama ein Kommunist ist, dann bin ich der Papst (und ich bin noch nicht einmal getauft). Schöne Grüße ins Taka-Tuka-Land!

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Sleeper_in_Metropolis 05.05.2011, 14:52
51. Titel

Zitat von Tom Bastian
Die Vorstellung weltbeherrschender Eisenbahn- und Stahlmonopole ist eher 19. Jahrhundert - die des alles kontrollierenden Staates und der Einschränkung des Kreativen nicht.
Gerade die Kreativen (im kulturellen Sinne) müßten doch aus der Erfahrung wissen, das ungezügelter Kapitalismus sicherlich nichts erstrebenswertes ist. Gibt doch selbst in der sozialen Marktwirtschat genügend fast am Bettelstab existierende Künstler, Geisteswissenschaftler, etc. Ohne einen Sozialstaat, der deren Schaffen oftmals subventioniert würde es noch übler aussehen.

Zitat von Datenscheich
Die wichtigste Person des Buches ist John Galt - der nicht einmal beiläufig erwähnt wird. Warum? Weil er für etwas eintritt, das heute als absolutes Tabu gilt - im Westen und Osten: Selbstbestimmung und weitgehende Autarkie durch sogenannte 'freie Energie'.
John Galt vertritt wie Ayn Rand im Kern das radikale Prinzip : "Nur ich, der Rest ist mir egal". Das ist genau das, was Kapitalisten in reinform dem Rest der Welt wahlweise als "Freiheit", als "Selbstbestimmung" oder als "Autarkie" verkaufen wollen. Und auf diese Form der Freiheit kann ich gerne verzichten.Auf Kommunismus und Sozialismus übrigens auch.

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Uban 05.05.2011, 14:55
52. Trailers, damit Ihr wisst vovon die Rede ist

Trailer:
http://youtu.be/6W07bFa4TzM ; HD: http://youtu.be/6W07bFa4TzM?hd=1

"ReasonTV":
http://youtu.be/Sq-P5Oqr6s0

"Documentary" ;-)
http://youtu.be/Tv29SXnd2dk

befremdliche, typisch amerikanische Weltanschauung. Kann kaum erwarten wann die endlich ganz unten aufschlagen und kapieren dass diese beklemmende Philosophie nicht weiter hilft...

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Rockker 05.05.2011, 14:56
53. viel Lärm um nichts

Kann sein dass SPON in seiner Bessessenheit, die US-Konservativen stets lächerlich zu machen, etwas überbewertet? den Film nämlich?

Also, ich habe von der Dame noch nie gehört und von ihren Büchern, dazu kann ich nichts sagen.
Aber da ich mich im Film einigermasse auskenne, dazu kann ich was sagen.
Wenn ein Film 20 Mio gekostet hat, dann ist er für die Hollywood-Verhältnisse ein billiges Werk, besser gesagt ein einfacher B-Movie. Bei einem A-Film mit einem großen Budget, kriegt alleine der Hauptdarsteller 20 Mio..So Leute wie Tom Hanks, die Caprio, Matt Damon und Co..

Ich habe auf imdb die Darsteller-Liste des Films gesehen. Ich kenne mich da wirklich gut aus und kenne unzählige US Schauspieler auch viele B-Schauspieler, die das breite Publikum nicht kennt.
Aber bei dem Film, von den 44 aufgelisteten Namen, kenne ich einen einzigen...Michael Lerner, der bullige Charakterdarsteller, hat schon in vielen Filmen mitgespielt. Alle andere 43 sind völlige Nobodys...
Ein B-Film wäre es gewesen wenn da etwa da Paar B-Stars gespielt hätten, aber die gibt es auch nicht. Also das ist ein C-Film der niederigsten Klasse...
Fazit: Der Film kann gar nicht so bedutend für die Konservativen und Rechten sein, wie SPON behauptet.
Wenn das wirklich so gewesen wäre, hätte er mindestens 100 Mio aufwärts gekostet und da hätten ein Paar namhaften Stars die Hauptrollen gespielt. Und dann hätten die Reps auch Werbung dafür bezahlt. Das alles ist hier nicht der Fall.
Also da wird ein Flop eines unbedutenden, billigen C-Films bejubelt...und somit wird ihm mehr Wert gegeben als er ihn tatsächlich hat.

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chrome_koran 05.05.2011, 14:59
54. Typisch

Zitat von Koda
über die Ideologie oder Theologie eines gewissen L.Ron Hubbard, dem Begründer der Scientology Church. Floppte aber trotzdem.
Wenn Sie "Battlefield Earth" meinen, so war es kein Film über L. Ron Hubbard, sondern Verfilmug eines Romans des Scientology-Gründers. Der Roman war übrigens gar nicht schlecht, Hubbard konnte recht amüsant schreiben. Der Film ist kein Meisterwerk der Filmkunst, sondern halbwegs solide Sci-Fi-Hausmannskost. Die meisten Leute haben ihn überhaupt nicht gesehen und trampeln nur drauf herum.

Und nein, ich bin kein Scientologe ;)

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DarkCrow 05.05.2011, 15:02
55. Sehr guter Hinweis

Zitat von specialsymbol
Indem sie sie über Bord warf sobald es um sie selbst ging.
Das ist mal wieder typisch. Die Reichen schaffen es mit Anwälten und unter Decknamen Gelder einzuheimsen die Ihnen nicht zu stehen, die Armen müssen vor die Hunde gehen.

"Laut Pryor waren die Arztrechnungen so hoch, dass Rand, die den Krebs noch viele Jahre überlebte, ohne Hilfe aus den beiden Programmen der finanzielle Exitus gedroht hätte."

Wenigstens konnte Sie mit dem Geld Ihr leiden verlängern. Schade das Sie Ihr Vermögen weiter vererben konnte. Es ist unglaublich wie auch noch versucht wird Mitleid für diese abscheuliche Sozialschmarotzerin zu erzeugen. "ohne Hilfe aus den beiden Programmen der finanzielle Exitus gedroht hätte." Ah deshalb darf Sie sich einer Hilfe für bedürftige Bereichern die Ihr nicht zusteht?

Wo ist den der Unterschied zu einem Crackdealer der behauptet er hätte das Gift an Schulhöfen verkaufen müssen, da seine teure Sucht sonst sein "finanzieller Exitus" gewesen wäre?

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hoppeditz2 05.05.2011, 15:03
56. Autor ertappt :-)

Zitat von Suppenkoch
Mit Überzeichnungen und Schwarz-Weiss-Bildern kann man Standpunkte auch so verdeutlichen, dass es jeder begreift.
... was ja ein bezeichnendes Licht auf die hohe Meinung wirft, die der Autor anscheinend von seiner linkslastigen, treuen Leserschaft hat. Da muss schon so dick gemalt werden, dass auch der Dümmste begreift:

Film = Ayn Rand = Tea Party = 2/3 von USA = Pöhse, pöhse, pöhse
In diesem Zusammenhang: Der Titel "Kapitalisten-Porno" klingt zwar wirklich reißerisch und Aufmerksamkeit erregend, aber sein Zusammenhang zu dem Artikel hat sich zumindest mir nicht erschlossen. Vielleicht kann mir jemand aushelfen?

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Der_Alex 05.05.2011, 15:10
57. jo

Zitat von debreczen
Die hundert Millionen Toten hätte es nicht gegeben, wenn die Salonintellektuellen aus Nordamerika Herrn Stalin nicht ab 1919 das Geld reingeschoben hätten. Spätestens Ende der......
Ehm, nicht 1919 sonder 1933. Von 1917 bis 1921 war Bürgerkrieg und dann Lenin, dann Stalin und übrigens, die Deutschen haben zuerst Lenin schön finanziert.
Naja, wenn man den Teufel herbei schwört, so muss man sich nicht wundern, wenn er anfängt die eigenen Kinder zu essen.
Und Ayn Rand gehört woll zu der Gruppe von Leuten in Russland, die gerne mal andere ausbeuteten und wunderbar die Korruption förderten.

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Tengoinfo 05.05.2011, 15:14
58. Zur Kritik am "linken" Spiegel

Wenn eine Filmlobpreisung über miefigen Sozialismus in die Kinos kommen würde, würde der Spiegel sicher nicht weniger kritisch darüber schreiben. Es gibt übrigens neben Turbokapitalismus und Sozialismus auch noch die soziale Marktwirtschaft, die in meinen Augen weitaus erfolgreicher ist als die beiden extrem Pole.

Deswegen lohnt es sich auch diese gegen beide zu schützen

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Volksgeigerzähler 05.05.2011, 15:19
59. Kapitalistenporno

Zitat von hoppeditz2
In diesem Zusammenhang: Der Titel "Kapitalisten-Porno" klingt zwar wirklich reißerisch und Aufmerksamkeit erregend, aber sein Zusammenhang zu dem Artikel hat sich zumindest mir nicht erschlossen. Vielleicht kann mir jemand aushelfen?
Da es in dem Artikel um die Verfilmung eines in den USA sehr populären Buches ging, kann Ihnen vielleicht "USA erklärt" weiterhelfen:
Was in den USA alles so unter Pornografie läuft

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