Forum: Wirtschaft
Bahn-Chef Richard Lutz: Mehr Züge und weniger Berater
DPA

Mit einem 170 Seiten dicken Plan will der Vorstand der Bahn das Unternehmen wieder zum Laufen bringen. Doch die Berateraffäre könnte das nun vereiteln.

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Thorongil 07.06.2019, 10:01
40. Umgekehrte Wagenreihung

Sehr geehrte Leute von der Bahn.

Schon mal dran gedacht, dass man Züge und Wagen auch einfach _punktsymmetrisch_ bauen könnte? Die Platznummernanzeigen sind sowieso schon digital.

Dann könnte man in den Wagen oder Einheiten einen Schalter haben "linksrum" oder "rechtsrum". Fertig.

Diese Idee liefere ich absolut kostenfrei.

:-)

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HanzWachner 07.06.2019, 10:04
41.

...Berater braucht ist für den Job ungeeignet, denn das ist seine Aufgabe, Strukturen und Abläufe zu verbessern bzw. zu erneuern, dafür wird er als Führungskraft sehr gut bezahlt. Riesige Summen in Berater zu investieren ist m.E. ein Entlassungsgrund wg. Unfähigkeit. Es wäre sicher effizienter für die Führungsriege, wenn sie mehr die Kritiken der Bahnbenutzer, sowie Erfahrungen ausländischer Bahnbetreiber wie China, Japan, Schweiz, in ihre Entscheidungen einbeziehen würden.

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MartinHa 07.06.2019, 10:05
42. Berater können sinnvoll sein...

Berater können sinnvoll sein, wenn sie genutzt werden, um spezielle Aufgaben, die nicht im Normalbetrieb vorkommen, durchführen zu lassen. Beispielsweise IT-Berater für die Umstellung eines Computersystems. Oder Unternehmensberater für das Ein- oder Ausgliedern von ge- oder verkauften Tochterunternehmen. Für das alltägliche Geschäft sollte man sie aber nicht verwenden, außer vielleicht gelegentlich für ein Seminar oder Fortbildung für das Management. Bei der Berateraffäre ging es ja aber eher um Korruption (habe mich noch nicht genau damit beschäftigt, aber Millionenzahlungen an frühere Vorstände scheint mir keine effiziente Verwendung von Mitteln).

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sandiro 07.06.2019, 10:07
43. Gnadenfrist

Scheuer gibt eine Gnadenfrist! Da kann man ja nur lachen. Er ist doch mit verantwortlich das immer mehr Güterverkehr auf der Straße stattfindet. Wie kann ein Mensch so arrogant reagieren, oder ist es nur eine Interpretation von SPON? Man kann nicht ständig fordern mehr und nicht die Möglichkeit geben auch schneller zu investieren in die Schiene. 15 Jahre nichts machen lassen sich bei Schienenprojekten nicht einfach aufholen. Dazu sind zu viele stillgelegte Strecken einfach überteert worden oder Schienen raus gerissen worden.

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klaus21 07.06.2019, 10:07
44. was für ein reporting

Die UK norther rail ist besitz von der ariva der deutschen bahn und der burgermeister von Birmingham und und adere burgermeister haben verlangt das die northern line wieder verstadlicht werden Wegen noch groesseren Problemen wie hier. Die Rueckverstatlichung der UK Bahnen ist ein ergebnis der verfehlten Privatisierung. Was ich mich frage ist warum war das thema im BBC und wurde nicht in deutschland reportet in den Unternehmerischen Zeitungen.

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lg73 07.06.2019, 10:11
45. Peinlich für Deutschland

Die Bahn in ihrer jetzigen Form ist einfach nur peinlich für dieses Land. Die Züge sind verdreckt, sogar in der 1. Klasse, und keine Verbindung klappt pünktlich. Wir sollten alle Bahnverantwortlichen erst einmal zur Zwangsschulung in die Schweiz schicken, alle diese nutzlosen Business-School-Absolventen rausschmeißen.

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gigi76 07.06.2019, 10:18
46. Doktorarbeit

Wer als Strategiepapier eine Doktorarbeit von 170 Seiten vorlegt, hat entweder zu viel Zeit oder Ressourcen, ein echter Manager weiß, so was muß auf ein A4 Blatt passen.
Mein Vorschlag wäre, das Kerngeschäft der Bahn an die österreichische oder Schweizer Bahngesellschaft zu verkaufen.

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Tatsächlich 07.06.2019, 10:18
47. Lücken im Konzept

"Unternehmensberater sollen im Zuge dessen weitgehend aus dem Unternehmen vertrieben werden"
Das mag für Strategie- oder Management-Beratungen gelten, sogar zurecht, aber die Bahn kommt wie auch jeder andere größere Konzern niemals um externe Hilfe bei der IT herum. Früher schon nicht und für die Zukunft ist das völlig ausgeschlossen. Die Bahn ist wie viele andere schwerfällige Unternehmen alles andere als ein Magnet für gute IT-Fachkräfte, daher ist sie zwingend auf Externe angewiesen.

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presstituierte 07.06.2019, 10:21
48. Bisher noch nichts von gelesen

aber ein Herr Pofalla, einer der kompetentesten und elitärsten Politiker im Lande hatte doch einen solchen Berater "Posten" in diesem Unternehmen, oder? Weil er ja dummerweise ein wenig auf seinen Spitzenposten warten musste nachdem er im Verkehrsministerium den Weg geebnet hatte, nicht wahr???? Wird der die Untersuchungen für "beendet" erklären!? Dieses Genie? Das sind dann wohl diese "christlichen Werte" von denen diese moralische Elite permantent faselt. Ratten ins Licht zerren!!!!! #NieWiederCDU!!!

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Tatsächlich 07.06.2019, 10:24
49. Jein

Zitat von ronald1952
Berater, wer das Ausspricht sollte schon einen schalen Geschmack im Munde haben. Eine Firma die vernünftig geleitet wird braucht keine sogenannten Berater die sich eh nur die Brieftaschen und hier bei der Bahn mit viel Steuergeldern füllen. Für mich als ehemaligen Firmenchef der Heute in Rente ist heißt das ganz klar, die gesamte Firmenleitung der Bahn taugt absolut nichts. Wenn eine Firma welcher Art auch immer in die Schieflage gerät ist es nie die Schuld der Angestellten und Arbeiter sondern der Firmenleitung, oft Aufgebläht und völlig Inkompetent. Studiert zu haben einen Titel zu führe oder sich Manager zu nennen zeigt noch lange nicht die Qualifikation die man mitbringen muss eine Firma zu führen egal wie klein oder groß diese ist. Den Fehler der Heute so gemacht wird ist die Einstellung oder Berufung von Vorständen und Chefs die keine Ahnung vom Geschäft haben, die älteren unter uns sind alle den gleichen Weg gegangen nämlich den von unter her. Früher musste man von der Basis her anfangen ganz unten und alles über den Betrieb lernen, selbst wenn man der Sohn vom Chef war war das so. Und hat niemand geschadet im Gegenteil. Wer Berater für sein eigenes Geschäft braucht, hat keine Ahnung von seinen Geschäften und bei der Deutschen Bahn geht das seit Jahrzehnten so,leider denn das kostet den Deutschen Steuerzahler einen Haufen Geld das man auch anders wo gebrauchen könnte denn die Bahn ist ein Milliardengrab geworden. schönen Tag noch,
Das ist nur teilweise richtig.
Man muss nicht jeden Hype aus Silicon Valley mitmachen, aber grundlegende, weltbewegende Trends sollte auch eine Bahn kennen. Heißt: Bunte Strategiepapiere von Externen braucht sie sicher nur selten, aber an IT-Beratungsunternehmen kommt sie nicht vorbei, wie jede andere größere Firma auch.
Alleine schon Data Analytics, Datenforensik und Sicherheit - niemals nie nicht kann ein - nur bedingt - attraktiver Arbeitgeber wie die Bahn dafür ausreichend Fachleute, geschweige denn Talente vom Markt gewinnen. Und auf Dauer beschäftigen schon gar nicht. Unternehmensberater holt man sich daher ja auch nur temporär für Projekte und wird sie dann wieder los - bei Geldknappheit früher, wenn genug Geld da ist, dann eben nach sauberer Beendigung eines Projekts.

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