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Bahn-Chef Richard Lutz: Mehr Züge und weniger Berater
DPA

Mit einem 170 Seiten dicken Plan will der Vorstand der Bahn das Unternehmen wieder zum Laufen bringen. Doch die Berateraffäre könnte das nun vereiteln.

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Tatsächlich 07.06.2019, 10:26
50. Vollkommen richtig

Zitat von BassErstaunt
Im Regionalverkehr also mal eben so 12% mehr Sitzplätze. Kennt man ja aus dem Fernverkehr, wo der ICE 4 schon als Viehtransporter konzipiert wurde. Ich denke, auch da könnte man die älteren ICE doch noch um 20% steigern. Oder nur Stehplätze anbieten. Mal bei O'Leary von Ryanair nachfragen. Die Manager werden das schon schaukeln. Am Kunden vorbei.
Wie bei Airlines werden sicherlich die Sitzreihen verkürzt, d.h. die Kniefreiheit eingeschränkt. Der arme Kunde.
Außerdem sind auch bei den neuen ICEs keine Stellplätze für Fahrräder vorgesehen, und das bei dem ganzen Greta-Hype - die Bahn ist in schwerem Fahrwasser...

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sieman 07.06.2019, 10:27
51. hahahaha

Ich war jahrelang Berater bei / fuer DB International. Na wenn da der Bundesrechnungshof nichts findet dann wollen Sie nichts finden.

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Remy9999 07.06.2019, 10:29
52. Geldmangel

Für mich stellt sich die Frage, warum die Bahn einer der größten Spediteure in D ist und mit Ihren Schenker-LKW‘s nicht nur die Autobahnen verstopft sondern auch im ureigensten Geschäft wildert. Schlussfolgerung: Ebenso verkaufen wie die ausländischen Beteiligungen. Konzentration auf das Kerngeschäft!!
Es sollte eine gesetzliche Vorgabe geben, dass alle nicht verderblichen Güter die mehr als 50km transportiert werden müssen von der Strasse auf die Schiene verlagert werden müssen. Und wenn dann die großen Konzerne Ihre ‚just in time‘ Lagerhaltung von der Strasse auf die toppünktliche Bahn verlagern müssen - dann hätten wir eine Win-Win Situation: Weniger Staus und Baustellen auf der Strasse, mehr Schiene (und dadurch mehr Geld).

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VCG 07.06.2019, 10:38
53. 170 Seiten hat der Hr.Lutz geschrieben?!

Da fängt es doch schon wieder an, hat die 170 Seiten Hr.Lutz in einer Nacht und Nebelaktion geschrieben?! - Sicherlich nicht....das waren doch wieder Berater, dafür sind Berater auch da und haben ihre Berechtigung!!! Aber ich finde es sollten wirklich eine Seite mit Bullet-Points sein, was gemacht werden soll und auf 170 oder meinetwegen 1700 Seiten können dann Details stehen, die aber die Öffentlichkeit eh nicht liest.
Und dann einfach machen!!!!

Ich konnte hier irgendwie nicht zitieren, aber Beitrag 27. hat für die Bahn schon die richtigen Bullet-Points aufgeschrieben - bitte machen und erfolgreich sein! Ein Bullte-Point möchte ich noch hinzufügen:
4a.) In keinem Bahnhof mehr durchfahren, wenn ein Halt vorgesehen war!!!

[Zitat:]
badscooter Heute, 08:36
27. liebe deutsche bahn,
ich berate euch kostenlos: 1.) tickets billiger machen. 2.) mehr züge. 3.) bahnhöfe nicht schließen, sondern erhalten. 4.) züge nicht streichen, sondern erhalten. 5.) züge und gleise ordentlich warten. 6.) auch mal pünktlich sein. 7.) pünktlichkeit nich künstlich schön rechnen (5 min verspätung ist NICHT pünktlich!). 8.) funktionierende klimaanlagen. 9.) funktionierendes bordrestaurant. 10.) projekte wie stuttgart21 einfach lassen. 11.) ehrlichkeit. 12.) kompetente mitarbeiter dort einsetzen, wo man sie braucht (ticketschalter). 13.) kompliziertes preissystem vereinfachen. liebe bahn, eigentlich wäre jetzt der zeitpunkt, wo viele auf die bahn umsteigen würden (klimadiskussion) - wenn sie denn führe oder bezahlbar wäre. ich helfe doch gerne.

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AndreasKurtz 07.06.2019, 10:39
54.

Die 'Berateraffäre' ist kein Grund die Pläne zu torpedieren und scheinen genau dafür jetzt öffentlich zu werden - dass die Zeitgleichheit Zufall ist, wäre möglich ist aber unwahrscheinlich. Dass der Spiegel beides, Zukunftspläne und Berateraffäre hier vermengt hat was schaales an sich. Ich jedenfall fände die Pläne, wenn sie so kommen, Wert stark vom Bund unterstützt zu werden.
Anders bei der Bundeswehr. Hier haben die diversen Affären, auch berateraffären nur dazu geführt, noch mehr Geld reinzustecken. Das jedenfalls, finde ich rückwärtsgewandt und gefährlich. Vielmehr sollte das Geld in friedensinitiativen und die Stärkung von nichtmilitäricschen Konfliktlösungsmechanismen gesteckt werden, statt diese weiter zu unterhöhlen.

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REGULISSI 07.06.2019, 10:51
55. Teil des Problems

Wer zufällig am vergangenen Sonntagnachmittag mit der DB von Berlin nach Köln fahren wollte, musste überrascht feststellen, dass ab ca. 13:00 wegen zu starker Nachfrage keine Tickets für Züge vor 18:00 mehr ausgegeben wurden.
Nun gut, wer hätte schon wissen können, dass es ein langes Wochenende war, aber in jeder anderen Firma würde man bei solcher Nachfrage die Korken knallen lassen.

Dieses Missmanagement hat System und die Berater sind Teil davon.

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echoanswer 07.06.2019, 10:56
56. Es wird Zeit ...

dass sich die deutsche Staatsanwaltschaft das Thema organisierter Kriminalität in Form von Korruption annimmt. Falls sie nicht auch schon gekauft ist, was nahe liegt.
Das Beraterunwesen kosten den deutschen Steuerzahler wahrscheinlich mittlerweile dreistellige Milliardensummen und zeigt, dass die leitenden Posten dieses Landes mit ausgemachten Pfeifen besetzt sind, deren einzige Bildung das Parteibuch ist. Anders ist nicht zu erklären, dass jeder diese Manager und Minister nichts kann ohne ein Heer von Beratern. Diese wiederum sind ebenfalls eine einzige Bildungslücke, eine schwarzes Loch der Fachkompetenz, aber skrupellose Geschäftemacher. Diese Leute strafen den Denkansatz, dass Bildung das Wichtigste für das Berufsleben ist, lügen. Dumm, dreist und skrupellos ist das einzige was in D noch Wert hat, denn Bildung wird weder belohnt, noch gewürdigt, noch respektiert und überhaupt nicht vergütet. Das beste ist, man überlässt D den Dummen. Dann bleibt alles wie jetzt und man selbst sucht sich eine Heimat in der Bildung und Moral noch Wertschätzung genießen.

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oldsiamsir 07.06.2019, 11:01
57. Was soll mit Beratern passieren?

Ist sich SPON sicher, dass eine Wortwahl wie "vertrieben" in Ordnung ist und nicht vielmehr eine geschmacklose Entgleisung des Redakteurs? Genauso empfinde ich es jedenfalls. Womöglich sollte SPON sich mal mit dem Begriff der Vertreibung vertraut machen.

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Dirtyharry 07.06.2019, 11:13
58. Berater

Entschuldigung, aber für mich sind ?Berater? nichts anderes als Zecken im Pelz der Firmen.
Überflüssig und ungesund.

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bs2509 07.06.2019, 11:18
59. Berater ?

Eigentlich sind sie neoliberale "Abzocker" in Unternehmen und Firmen, die diesen Namen nicht verdienen.
Umgekehrt müssen wir uns fragen, von welchen "Polit - Trotteln" wir da regiert oder nicht regiert werden.
Politiker, die sich in ihren Ministerien tummeln, aber von dem Ressort/Amt keinen blassen Schimmer haben.
Um sie herum schwirren persönliche Referenten, Ministerialbeamte, die sich über ihre jeweiligen Minister/innen hinter vorgehaltener Hand amüsieren, ob der Naivität und Manipulierbarkeit.
Und dies ist meist die Stunde von Beraterfirmen.
Wie aus dem NICHTS tauchen dann Vorschläge für Gesetze oder Verordnungen auf, die der Gesellschaft auf die Füße fallen und nicht den wirklich Verantwortlichen.
Die werden zwar gefeuert, aber verdienen sich eine "Goldene Nase "an ihrer Abfindungen.

So wird es nicht nur bei der DB der Fall sein. Ein neuer Chef wird dann gewählt, der wahrscheinlich wieder aus der Politik kommt oder durch sie ins Amt gelangt.
Das Ende vom Lied . . . viel Geld wurde unnütz ausgegeben, aber die "Freunde der Freunde" waren mit "Begeisterung" bei der Sache.

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