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Bahnstreik: GDL lehnt zweiten Vergleichsvorschlag ab
DPA

Neuer Versuch, den Bahn-Streik zu beenden: Das Landesarbeitsgericht in Frankfurt hat dem Konzern und der GDL einen Vergleichsvorschlag unterbreitet. Doch die Gewerkschaft bleibt stur.

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takahe 07.11.2014, 14:27
1. Prinzip

Genau, weg mit allen Subunternehmen und Leiharbeitern bei der Bahn oder alle gleich entlohnen. Was für die Gewerkschaft gelten soll muss auch für das Unternehmen gelten!

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Stäffelesrutscher 07.11.2014, 14:30
2.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Will die EVG allen Bahnern soviel Geld verschaffen wie Norbert Hansen?

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Leser161 07.11.2014, 14:30
3. Kommt auf den Vorschlag an

Bzw. vielleicht könnte man einfach mal das Pressegetöse runterfahren. Wer jetzt welchen Vorschlag gemacht oder abgelehnt hat hat für mich als Laien Null Informationsgehalt, selbst wenn ich die Details wüsste.

Ansonsten wünsche ich Herrn Weselsky viel Erfolg.

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dieter-ploetze 07.11.2014, 14:31
4. GdL will für ihre Mitglieder Tarifverträge

und da ausser Lokführern noch Zugpersonal Mitglieder
sind will sie eben auch für diese einen Tarifvertrag.
so einfach ist das.und das wird von der bahn abgelehnt,
fuer Zugpersonal sei allein die EVG zuständig.das ist der
grundkonflikt und hätte bei Durchsetzung der bahnmeinung gravierende folgen für das Streikrecht.da
sucht sich dann ein unternehmen die Gewerkschaft aus mit der es verhandeln will.am ende gründen betriebe
vermehrt kleine handzahme Gewerkschaften und verhandeln nicht mit anderen.das wäre eine aushebelung des Streikrechtes.

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retterdernation 07.11.2014, 14:31
5. Einer gegen alle...

manche Leute haben nach der Wende nicht so ganz unser Wirtschaftssystem verstanden und spielen sich jetzt aus totalem Eigensinn, als Arbeiterführer auf. In den Augen der Betroffenen sieht das wie starrsinniger Terrorismus aus! Und es gibt viele Betroffene... die Null Verständnis für dieses kompromisslose Vorgehen der GdL haben.

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Wembley 07.11.2014, 14:32
6. Lokführerdasein

Die Lokführer in der BRD sind die Ärmsten der Armen. Da wurden sie in jungen Jahren gezwungen, diesen viehischen Beruf zu ergreifen (sonst wären sie und ihre Familien erschossen worden). Und dann müssen sie auch noch arbeiten, volle 40 Stunden (macht sonst Keiner). Und auch noch im Schichtdienst (wo das doch sonst überall abgeschafft ist). Wer da kein Mitleid hat, hat ein Herz aus Stein.

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gandhiforever 07.11.2014, 14:32
7.

hat denn die Bahn dem zweiten Vergleichsvorschlag zugestimmt?

Darueber kein Wort!

Es macht sich ja auch besser, weiterhin ueber die Gewerkschaft herzuziehen, nachdem das Gericht die Entscheidung zu streiken, fuer rechtens erklaert hat.

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Ex-Kölner 07.11.2014, 14:32
8. Kein Pardon mehr...

...für die GdL.

Weselsky fordert den Totalen Krieg! Hoffentlich fahren ihm die Richter dieser Instanz in die Parade. Ein viertägiger, deutschlandweiter Streit ist mitnichten verhältnismäßig - er ist Protzsucht auf dem Rücken der Bürger.

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apetri1 07.11.2014, 14:33
9. Tunnelblick

Eigentlich ist es kaum zu glauben, wie alle bis hinauf zu den Gerichten nur noch die vorgeschobenen Argumente der Koalitionsfreiheit und gewerkschaftlichen Grundrechte im Auge haben und darauh hineinfallen. Die Gewerkschaft nennt sich "Gewerkschaft der Lokführer", erklärt sich somit also im Unterschied zur Konkurrenzgewerkschaft nur für die Lokführer und nicht auch für andere Eisenbahner zuständig. Die Gewerkschaft Bau, Steine Erden ist doch auch nicht zustädig etwa für Nahrungs- und Genußmittel oder die Metallverarbeitung oder gar die Ärzte. Wieso also will sich die GDL anmaßen, auch fürs andere Zugpersonal zuständig zu sein, das sie mal im Widerspruch zur eigenen "Firmenbezeichznung" aufgenommen hat, und dafür dann auch noch die ganze Republik lahmlegen. Und wie kommen Gerichte dann noch dazu, das immer noch als verhältniosmäßig zu bezeichnen?
Irgendwie scheinen die Prioritäten völlig verrutscht zu sein.

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