Forum: Wirtschaft
Banken und Immobilienkredite: Top-Ökonomen warnen vor neuer Finanzkrise
DPA

Deutschland und andere EU-Staaten wehren sich gegen schärfere Regeln für Banken. Doch nun schlagen die wissenschaftlichen Berater von Wirtschaftsminister Gabriel Alarm: Sie fürchten die Folgen einer Immobilienkrise.

Seite 1 von 13
shmubu 21.12.2016, 09:19
1. Wie jetzt?

Ich dachte alles ist rosarot in Wolkenkuckucksheim.
Heisst das etwa, da draussen gibt es noch so etwas wie Risiken?

Bis der Grossteil der Banken aus dem kollektiven Tiefschlaf aufgewacht, dürfte es wieder einmal zu spät sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
troy-mc-lure 21.12.2016, 09:19
2.

"Es ist zu befürchten, dass in absehbarer Zeit erhebliche neue Lasten auf das Finanzsystem bzw. den Steuerzahler zukommen."

Versteh' nicht was daran so dramatisch ist, sind wir doch gewohnt, business as usual. Verluste zu sozialisieren gehört doch Markenkern der Groko-Politik.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
paula_f 21.12.2016, 09:20
3. Schlaumeier - diese Top - Professoren

zumindest in Deutschland sind Immobilienkredite eher übersichert als untersichert - insoweit droht hier keine Gefahr. Die Immobilien sind Aufgrund bestehender und angewandter Bauvorschriften wertstabil und langlebig, ganz anders als schnell verrottende amerikanische Häuser aus Spanplatten mit dicken Teppichboden. Das ist eine reale Beobachtung und kein Vorurteil. Die wachsende Bevölkerung in Deutschland trägt zu einer höheren Nachfrage und schon deshalb zu stabilen Preisen bei. Schon jetzt werden junge Bundesbürger und ältere gar nicht mehr mit Baukrediten versorgt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
grain 21.12.2016, 09:22
4. Merkwürdiges Argument

"Sollten die Marktzinsen wieder steigen, könne es zu Krisen wie Anfang der Neunzigerjahre kommen, als der Einbruch des Immobilienmarktes auch große deutsche Banken in Schwierigkeiten gebracht habe."

Wo da der Bruch sein soll, kann ich nicht verstehen. Die meisten Immobilien dürften doch seit langer Zeit (wie in Deutschland üblich) mit langlaufenden Krediten abgesichert sein. Und wer sein Häuschen nicht mit einem Zinssatz von 1 - 2 % bei 25 /30 Jahre Laufzeit abgesichert hat, ist doch selber schuld. Zudem werden bei der Kreditvergabe relativ strenge Regeln heute angelegt, die ja immerhin dazu geführt haben, dass es nun zu Protesten kommt,dass gewisse Gruppen eben keinen Kredit bekommen.
In Deutschland kann ich die Gefährdung durch steigende Zinsen nicht erkennen, es sei denn, man muss sein Haus mit Verlust verkaufen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gekreuzigt 21.12.2016, 09:25
5.

Sind das eigentlich die gleichen Wissenschaftler, die schon die vergangenen Finanzkrisen stets so treffsicher vorhersagten?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
demokratie-troll 21.12.2016, 09:30
6. Triebtäter-Kapitalismus

Die nächste Finanzkrise kommt mit Sicherheit. Der Kapitalismus verhält sich da wie ein Triebtäter. Er muss unbelehrbar seine Untaten wiederholen bis zum Exzess. Der Kapitalist kann dabei optimistisch in die Zukunft schauen - mit der Gewissheit, dass stets die anderen für sein Versagen bezahlen werden, während er seinen verdienten Lohn daran einsacken darf. Das gute Leben führt er auf Kosten der anderen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Nachdenkender 21.12.2016, 09:31
7. Und jetzt?

Selbst wenn jedem Normalbürger die Warnungen der Wissenschaftler einleuchten wird sich garantiert nichts ändern. Politiker halten sich selbst für die Krönung der Evolution und sind somit Naturgebunden intelligenter als alle studierten oder unstudierten Einwohner eines Landes. Natürlich werden die Regeln für die Banken nicht verschärft, wo kämen wir denn da hin? Die Gläubiger dieser Abzockhütten sind per Dekret der Politiker die Steuerzahler und nicht etwa die Milliardäre und Millionäre unseres Landes. Kann doch schließlich nicht sein dass etwa die Verursacher eines Crashs für ihre Zockereien haften. Das Vorgehen der Unternehmen und die Reaktion der Politiker ist immer die gleiche: Die Bürger werden abgezockt (z.b. durch Banken, Versicherungen), betrogen (siehe VW) oder die Folgekosten für den Abfall (Beispiel Atommüll) werden der sog. "Allgemeinheit" aufgelastet. Wobei das süße Wort "Allgemeinheit" nur ein weiterer Betrug ist, denn Allgemeinheit ist nicht gleichbedeutend mit Steuerzahler. Und bekanntlich sind die reichsten fünf Prozent unserer Bevölkerung die steuerlich ärmsten..... Und was macht die Politik? In keinem einzigen Fall schützt sie die Interessen der Steuerzahler. In keinem einzigen Fall schützt sie die Interessen der Verbraucher oder auch nur Ansatzweise die Gesundheit der Bevölkerung. Immer und überall sind ausschließlich die Interessen der Industrie und Großkonzerne der Maßstab ihres Handels. Deswegen: die Banken haben schon nichts zu befürchten. Wir Steuerzahler dagegen umso mehr....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dreg2 21.12.2016, 09:31
8. Finanzsystem

" Es ist zu befürchten, dass in absehbarer Zeit erhebliche neue Lasten auf das Finanzsystem bzw. den Steuerzahler zukommen."

Das wäre neu das die Lasten vom Finanzsystem / Banken getragen werden

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Beetulli 21.12.2016, 09:37
9. In diesem Zusammenhang:

In Kürze jährt sich der 150. Jahrestag der Herausgabe des "Kapital". Wen es interessiert, der kann dort nachlesen, warum "Top-Ökonomen" weiterhin in kurzen Abständen vor Krisen warnen werden und warum sich die Zeiträume zwischen den Krisen immer mehr verkürzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 13