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Banksparpläne: Wie die Regierung gute Riester-Verträge zur Strecke brachte
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Banksparpläne sind die am wenigsten umstrittene Form des Riester-Sparens: Sicher, berechenbar, günstig. Doch sie werden kaum noch angeboten - auch wegen neuer Regeln der schwarz-roten Regierung.

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smartphone 04.02.2017, 12:44
1. Hochfragwürdige Denkmodelle

EIn RV ist schon interessant ,wenn der Verdiener ( Ehemann) zB 20Jahre einzahlt , und sobald er stirbt, die Frau dann nix merh bekommt ...... Oder dies. Wenn über 85% der R verträge nicht mehr bedient werden könnt es auch daran liegen , Daß den Leuten schlicht das Geld dazu fehlt ( Dank Lohnzurückhaltung usw ) Und im Sinne Grundrente ja erst mal alles Vermögen "versilbert" werden muß , also net mal ein Auto ist erlaubt ..... Das heißt es ist nicht nur die Fliesenleger(!) Riesterrente ein Murks . dito Agenda2010 .... Da VOlk wartet auf einen Trumpartigen Politker , der per Dekret all diesen Murks hin zu einem tragfähigen überlebensfäheigem BGe mutiert ( also z Zt 1500€ pro Erw +Krankenkasse(!) )

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Robert Redlich 04.02.2017, 13:00
2. ohne mich

Ich vertraue den Banken kein Bisschen. Eher lege ich mein Geld in's Schließfach, kaufe Acker, Kupfer oder Aktien, als dass ich irgendwelche Verträge für irgendwelche "Modelle" und "Pläne" abschließe.

Wer glaubt, dass diese in 30 Jahren mehr als das Papier wert sind, auf dem sie stehen, ist reichlich naiv. Profitieren werden ausschließlich die, deren Provision für den Verkauf von "Finanzprodukten" gleich am Anfang geflossen ist.

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t.h.wolff 04.02.2017, 13:17
3.

Dieser Riester-Betrug ist tot und jeder weiß es. Riester selbst hat Rot/Grün anlässlich der Einführung dieses Abzockmodells erklärt, daß die Versicherungsindustrie dieses Produkt nur dann flächendeckend anbieten werde, wenn die Gewinnmargen für die Industrie im Verleich zu eigenen "Produkten" lukrativ genug wären. Damit war der Kunde per se der Gelackmeierte. Oder Gemaschmeyerte.

Noch Fragen?

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distar99 04.02.2017, 13:26
4. wann einsteigen...

Zitat von Robert Redlich
Ich vertraue den Banken kein Bisschen. Eher lege ich mein Geld in's Schließfach, kaufe Acker, Kupfer oder Aktien, als dass ich irgendwelche Verträge für irgendwelche "Modelle" und "Pläne" abschließe. Wer glaubt, dass diese in 30 Jahren mehr als das Papier wert sind, auf dem sie stehen, ist reichlich naiv. Profitieren werden ausschließlich die, deren Provision für den Verkauf von "Finanzprodukten" gleich am Anfang geflossen ist.
Ich denke ähnlich wie Sie, aber der DAX ist mir zu hoch.

Ich würde mir ein Mehrheit der Linken mit Sahra Wagenknecht als Kanzlerin wünschen, am Tag ihrer Wahl, würde ich mit Aktien eindecken. Tiefer werden sie nicht mehr fallen. ;-)

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StromkundeHH 04.02.2017, 13:34
5. Was ist schlecht...

... an einem geförderten Fondssparplan? Die Aussicht auf hohe Renditen bei langen Laufzeiten. Trotz Provision lukrativer als ein Sparplan bei den niedrigen Zinsen.
Robert Redlich kauft Aktien? Stark. Hoffentlich nicht Deutsche Bank, Volkswagen usw. Das ist nicht so renditestark für die Rentenvorsorge. Bargeld ist übrigens auch nur Papier, an das wir glauben....

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dakkie 04.02.2017, 13:40
6. Man darf den Vertriebler . . .

. . . ruhig beim Namen nennen: Schröder hat damals mit Maschmeyer gekuschelt. Dessen AWD-Drückerkolonne machte mit Riester-Verträgen jahrelang riesige Gewinne zu Lasten der Kunden, die zu Abertausenden den heilsbringenden Schwärmereien der "Finanzberater" erlagen und von den unglaublichen "Kosten" in Form von satten Provisionen nichts wußten oder wissen wollten.
Größter Riester-Schwachpunkt war aber von Anfang an die Doppelbesteuerung: Beiträge aus versteuertem Einkommen sind bei Auszahlung erneut zu versteuern. Das derzeitige Zinsniveau ist nur der Sargnagel für derartige Verträge; keine (steuerfinanzierte) Förderung kann die Verluste kompensieren. PIB ist da nicht mehr als ein i-Tüpfelchen.

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SarahMue 04.02.2017, 13:45
7. Riester lohnt nicht

Für die meisten Riester-Einzahler wird es sich nicht rentieren. Das kann man bereits jetzt mit absoluter Sicherheit sagen. Besonders die Wenigverdiener werden sich wundern, dass ihre Beiträge der letzten Jahrzehnten mit den Sozialleistungen verrechnet werden. Durch die Automatisierung & Digitalisierung wird die Erzielung eines "normalen" Einkommens in Zukunft massiv erschwert. Eine große Anzahl von Menschen wird also feststellen müssen, dass die tausende Euro Einzahlung zu keinem einzigen Cent mehr im Alter führen werden. Außerdem sollte man sich nicht der Illusion hingeben, dass Riester "sicher" sei. Letztendlich beruht Riester auf Papieren auf dem Kapitalmarkt. Dieser Markt ist inhärent instabil und immer wieder von Crashs heimgesucht. Wer glaubt denn ernsthaft, dass eine Investment ausgezahlt wird wenn die zugrundeliegenden Papiere stark entwertet wurden? Hinzu kommt, dass sehr viele Millionen Verträge gleichzeitig zur Auszahlung fällig werden. Die Institute werden nicht in der Lage diese Summe zeitgleich auszuzahlen. Es ist also sogar fraglich ob man sein Geld überhaupt wiedersieht. Siehe dazu auch das Interview von Tilo Jung mit Precht auf youtube.

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derderalleshinterfragt 04.02.2017, 13:49
8. Eine von mehreren Möglichkeiten

Bedenkt man, dass mit jedem € , der in eine Versicherungsriesterlösung fließt, der Staat 19% Versicherungssteuer als Bundessteuer erhält und der Staat dazu noch das Risiko der Langlebigkeit durch die Versicherungsgesellschaften abgenommen bekommt, passt das doch für den einen oder anderen....Ob BAV,Fondsriester oder nach eigenem Gusto...Das ist individuell zu entscheiden

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Muttimörkel 04.02.2017, 13:56
9. Banksparplan als Tilgungsinstrument

Ein Riester Banksparplan ist ein perfektes Tilgungsinstrument für Eigenheimbesitzer! Das angesparte Kapital kann zur Tilgung von selbstgenutztem Wohneigentum entnommen werden. Mit drei Kindern bekommen wir jährlich über 1200€ Zulage von Staat geschenkt. Das ganze fliest mit dem Eigenanteil alle 3 Jahre als Sondertilgung in unser Haus. Das hat zwar nicht mehr viel mit Altersvorsorge zu tun, macht aber hochgradig Sinn! Schade, daß es den Banksparplan nicht mehr gibt...aber wir haben ja Gott sei dank noch einen!

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