Forum: Wirtschaft
Bayer-HV nach Monsanto Übernahme: Großinvestor spricht von "Scherbenhaufen"
Getty Images

"Eine Schande", "ein Scherbenhaufen", die Rechtsrisiken seien "offenbar völlig unterschätzt" worden - die Bayer-Führungsriege mussten sich auf der Hauptversammlung harsche Worte von den Aktionären anhören.

Seite 1 von 2
biesi61 26.04.2019, 19:47
1. "Wir halten die Monsanto-Akquisition nach wie vor für werthaltig und

strategisch richtig." Angesichts von so viel Ignoranz fehlen einem die Worte! (Und dabei meine ich noch nicht einmal die von Monsantos Profitgier weltweit ausgerotteten Insekten-Populationen.) Die Aktionäre habe es in der Hand, den Konzern von so einem Minderleister in der Vorstandsetage zu befreien!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
telarien 26.04.2019, 20:10
2. Aufsichtsrat

Da fragt man sich schon, was hat der gemacht? War Schnittchen futtern und das fette Geld kassieren zu anstrengend für etwas echte Kontrolle?
Wer kauft sich denn eine Bude ein, gegen die im teuren US-Recht Milliarden Strafen drohen? Von Moral mal ganz zu schweigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
anark 26.04.2019, 20:33
3.

In endlicher Zeit wird der Abbaumann seinen gutbezahlten Abschied erhalten - in der Gewißheit, dass die nächste Knallerbude schon bereit steht, seine unterirdischen Leistungen für viel Kohle in Anspruch zu nehmen. Wenn es darum geht, sich gegenseitig Zaster bis zum Abwinken in den Arsch zu schieben kennt man sich schließlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wilam 26.04.2019, 20:39
4. Glyphosat vermehrt die Umweltbelastung

egal wie es eingesetzt wird. Das hat die Herrschaften überhaupt nicht interessiert, weil noch nicht justiziabel. So könnte man die Folgen nur gerecht finden, wenn sie nicht die Belegschaft tragen müsste.
Wenigstens nett, dass sogar ein Aktionär über die "Giftbude" geschimpft hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ddcoe 26.04.2019, 21:07
5. Zum Kursverlust

der Aktien kommt der Imageverlust von Bayer. Und um Glyphosan für ungefâhrlich zu halten. muss man schon der geborene Optimist sein, oder Klöckner hei?en. Bekanntlich sehen das Viele deutlich anders und das sind nicht alle Spinner.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
biggoldensun 26.04.2019, 22:13
6. Hintergrundgeräusch

Im Hintergrund hört man kakophonisch das Knallen der Sektkorken zusammen mit dem hysterischen Gelächter der ehemaligen Monsanto Shareholder.....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hansriedl 26.04.2019, 22:56
7. Ausgeträumt

Der deutsche Pharma- und Chemiekonzern Bayer und der US-Saatgutriese Monsanto werben in den USA mit dem Versprechen von Milliardeninvestitionen und neuen Jobs für ihre geplante Fusion. In den kommenden sechs Jahren sollten etwa 16 Milliarden Dollar (15,10 Milliarden Euro) in die Forschung und Entwicklung im Agrarbereich fließen, davon mindestens acht Milliarden Dollar in den USA.
Bayer würde mit der Übernahme des Konzerns aus St. Louis der weltgrößte Anbieter von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut mit einem Marktanteil von rund 28 Prozent.

Schon vor Jahren wollten geschädigte US Bürger gegen Monsanto Klagen, wurden von der Regierung Clinton
nicht zugelassen. Plötzlich, wo der Konzern Monsanto in den Bayer Konzern integiert wurde sind Klagen plötzlich möglich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hps 26.04.2019, 23:05
8. Darüber, wie selbst Schundfilme fürs Leben lehrreich sind

Leider erinnern Aktionen wie dieser Merger von Bayer zu schmerzhaft an die ähnlichen Fälle der letzten Jahre, wo unsere deutschen Partner sich in vier brisanten Fällen mit Milliarden Verlust und eingezogenem Schwanz wieder vom Acker machen musste. Hat man als Vorstand in seiner Jugend doch zu wenig Western Filme gesehen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
j.e.r. 26.04.2019, 23:06
9. Der noch grössere Hammer kommt bestimmt

Zitat von wilam
egal wie es eingesetzt wird. Das hat die Herrschaften überhaupt nicht interessiert, weil noch nicht justiziabel. So könnte man die Folgen nur gerecht finden, wenn sie nicht die Belegschaft tragen müsste. Wenigstens nett, dass sogar ein Aktionär über die "Giftbude" geschimpft hat.
sobald sich die ersten Anwaltsgruppen in den USA Aussichten für erfolgreiche Klagen gegen Bayer für die verheerenden Umweltschäden durch den massiven Einsatz von Glyphosat ausrechnen können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2