Forum: Wirtschaft
Bayer, Merck und Co.: US-Abgeordnete nehmen Pharmakonzerne wegen Arzneipreisen ins Vi
AP

Die Preise für Medikamente gegen Multiple Sklerose sollen sich seit 2004 verfünffacht haben: US-Demokraten haben nun Ermittlungen gegen mehrere Pharmakonzerne angestoßen - auch gegen deutsche Firmen.

rjb26 18.08.2017, 22:22
1. Achtung Mutti

die Kolonialherren machen es vor

Beitrag melden Antworten / Zitieren
power.piefke 19.08.2017, 09:06
2. wo ist das Problem?

das Verhalten der pharmabetriebe ist doch genau das, was die USA wollen! Kapitalismus pur. Angebot und Nachfrage. Wer nicht zahlen kann, stirbt. Pech gehabt! die Kritik der Abgeordneten geht an die falsche Adresse.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Knossos 19.08.2017, 15:22
3. Endlich!!

Profitmargen können aus ethischen Gründen nicht grenzenlos sein. Doch stellt der Kaptalismus diesen Sachverhalt ins Abseits / erklärt Erörterungen dazu zum Sakrileg und ausgerechnet zur Freiheitsbeschneidung (, denn wen interessiert auf der anderen Seite der Medaille Freiheit und Verbleib von Geschröpften).

Spätestens Grundversorgung aber hat von Preistreiberei ausgenommen zu sein, statt die Endlosspirale soweit zu drehen, daß Existenzen inzwischen an bloßen Strom- & Heizungskosten zugrunde gehen und in Deutschland z.B. Hundertausende Haushalte winters im Kalten und Dunklen bleiben.

Die Pharmazeutik ist aber nicht allein aus hippokratischem Anlaß groteskester Tänzer im Ringelpiez der Perversion, sonder zugleich Anführer der Maßlosigkeit und Menschenverachtung.

Wehe jenen, die um Gesundheit und Leben zu bangen haben. Sie werden sprichwörtlich ausgequetscht wie Zitronen, während sich das inhumane Gewerbe mit Fragmenten seines Schlaraffenlandes Tarnkappe schweigender Öffentlichkeit erkauft (bis hin zu Maulaffen feilhaltendem, medizinischen Personals, daß ob abgezogenen Budgets / seiner Hungerlöhne und Wochenschichten nicht einmal mehr weiß, wie ihm geschieht). Und wenn ausnahmsweise doch einmal angesprochen, um dreistestes Seemansgarn wie vorgeblichen Forschungskosten auf NASA-Manier nicht verlegen ist.

Solch Münchhauseniade braucht aber auch erst zuletzt angeführt zu werden. Läßt die Lobby doch gemeinhin schon mit kontextueller Wirrnis wie obigem Zitat abwedeln.
Auf Preiserhöhung angesprochen, wird angeführt, daß andere Mittel ja immer noch teurer seien.

Das ist so, wie wenn man bei Tempokontrolle im Straßenverkehr darauf verweist, Anderer gewahr zu sein, die noch schneller gefahren seien. Bislang "plausibel" genug für Herrschaften mit solch dicken Briefumschlägen. In USA nun hoffentlich einmal nicht.

Schäm Dich, durch und durch korrumpiertes Brüssel, daß so ein eklatant überfälliger Schritt im Kernland gesegneten Abräumens möglich wurde, Euch aber nicht in die Tüte kam.

Tatsächlicher Job der EU ist, ein Verbot von Nitrosaminen (und alle sonstig Profite schmälernde Maßnahme) seit den Siebziger Jahren zu verhindern. Wer ihren Türschildern glaubt, der schreibt Dr. Brinkmann um medizinischen Rat an.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spiegelleser987 21.08.2017, 11:20
4. teuer ist billig und billig ist teuer

Seit einigen Jahren, weiß ich, wie man das schafft.

Eien Schachtel mit 100 Tabletten kostet 140 Euro. Das ist doch extrem teuer, also will es die KV nicht bezahlen und schlug eine Alternative vor. Die kostet nur knapp 40 Euro. Da habe ich KV angerufen und gesagt, dass dort nur 20 Tabeltten drin sind und ich muss über viele Jahre täglich eine schlucken. Die für 140 Euro kann man nach 4 Wochen auch halbieren, macht also 200 Tabletten für 0,7 Euro pro Stück. Die billigen kosten dagegen 2,00 Euro pro Stück und haben noch mehr negative Nebeneffekte.

Ich rief die KV an und die sagte mir, dass nicht der Preis pro Tablette sondern der pro Verpackung entscheidend ist. Warum das so festgelegt ist, konnten die mir nicht erklären. Aber auf diese Weise kann man immer gegen die Pharmaindustrie kämpfen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spiegelleser987 21.08.2017, 11:31
5.

Zitat von Knossos
... Tatsächlicher Job der EU ist, ein Verbot von Nitrosaminen (und alle sonstig Profite schmälernde Maßnahme) seit den Siebziger Jahren zu verhindern.
Krebserregende Nitrosamine kann man doch nicht verbeiten. Plastikabfälle mit Nitrosaminen verteilen die Grünen immer wieder in der Umwelt von Berlin und lassen sie dort viele Wochen liegen. Und Kleine Kinder müssen sie auch anlecken.

Nitrosamine entstehen durch natürliche Prozesse bei der Herstellung von Luftballons. Ohne Nitrosamine wären die steinhart und nicht aufblasbar. Fast jede Woche machen die Grünen hier in Berlin eine Veranstaltung und schenken den Kindern Luftballons. Auf denen steht "Straßen sind zum Singen und Tanzen und nicht für Autos". Seit 2009 gibt es auch ein Gesetz, wo gewarnt wird, die Luftballons mit dem Muind aufzublasen. Wenn kleine Kinder sie anlecken, stört das die Grünen auch nicht. Die Ballons sind doch grün gefärbt.

Danach liegen kaputte Luftballons auf den Fußwegen rum und Spatzen, Tauben und Krähen kommen, um mal nachzusehen, ob sie das fressen können.
Das habe ich seit einigen Jahren mehrfach erlebt. Ich habe dann viele Tage danach auch immer auf die Fußwege geguckt und die kaputten Luftballons beobachtet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Knossos 21.08.2017, 16:37
6.

Zitat von spiegelleser987
Krebserregende Nitrosamine kann man doch nicht verbeiten. Plastikabfälle mit Nitrosaminen verteilen die Grünen immer wieder in der Umwelt von Berlin und lassen sie dort viele Wochen liegen. Und Kleine Kinder müssen sie auch anlecken. Nitrosamine entstehen durch natürliche Prozesse bei der Herstellung von Luftballons. Ohne Nitrosamine wären die steinhart und nicht aufblasbar. Fast ......
Die Anwendung, auf die ich abzielte, ist das Einspritzen von Nitraten in Fleischprodukte und vor allem in Schinken. Dies findet statt, weil die Ware davon neonfarbig rosa wird. Die Färbung läßt den Kunden zugreifen. (Denken Sie beim Einkauf daran, daß normaler Schinken immer auch einen Braunton hat / nicht leuchtend rosa daherkommt.)

Seit Jahrzehnten verwehrt sich die EU dagegen, diese Darmkrebs verursachende Prozedur zu untersagen. In der Regel reichen Abstimmungsberechtigte dazu lediglich Ammenmärchen und Unterschlagung von Untersuchungen auf vervielfältigten Argumentationsblättern ein, welche ihnen Vertreter der fleischverarbeitenden Industrie ausgehändigt haben. - Anschließend wird noch ein Arm gehoben und dann geht´s auch schon auf zum Geschäfts- und "Arbeits"essen ins Nobelrestaurant mit nitratfreien Delikatessen.
Diese eine Form der Verseuchung von Nahrungsmitteln ist lediglich eines von zahllosen Arbeitsbeispielen der EU als Katalysator zur Aufbereitung von Markt und Geldfluß zum Nachteil angeblich vertretener Völker.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spiegelleser987 21.08.2017, 21:00
7.

Dann essen sie niemals Spinat. Dort steckt immer viel Nitrat drin. Und beim Kochen entstehen daraus Nitrosamine.

Nitrat braucht der Mensch für seine Gesundheit. Der Blutdruck sinkt und man verkraftet mehr Sport. Wenn der Mensch es gegessen hat entstehen im Magen auch Nitrosamine.

Heute dürfeb wir nichts mehr essen. Oder wie soll das gehen. Dioxin dürfen wir wohl auch nicht mehr essen. Die Umweltforscher haben darauf schon mal hingewiesen, dass man nur 0,1g pro Tag essen dürfte. Die Natur erzeugt in Brokkolie so viel Dioxin, dass die EU-Grenzwerte schnell überschritten sind.

Sollen wir nun die Natur abschaffen, um die Menschheit zu retten?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spiegelleser987 21.08.2017, 21:16
8.

Zitat von Knossos
Die Anwendung, auf die ich abzielte, ist das Einspritzen von Nitraten in Fleischprodukte und vor allem in Schinken. Dies findet statt, weil die Ware davon neonfarbig rosa wird. Die Färbung läßt den Kunden zugreifen. (Denken Sie beim Einkauf daran, daß normaler Schinken immer auch einen Braunton hat / nicht leuchtend rosa daherkommt.)....
Noch etwas: Warum spritzt man seit mehren tausend Jahren Nitrate in Fleisch? Damit die auf den Schiffen damals etwas zu essen hatten, wollte man die Bakterien im Fleisch vernichten. Bakterien wollte niemand essen, Schinken dagegen schon. Da steckt Eiweiß drin. Das wäre ohne Nitrate schief gegangen. Auf den Schiffen gab es damals keine Kühlschränke.

In einer Bibliothek, die sie besuchen können, werden Sie die alten handgeschriebenen Kochbücher aus dem 1. Jahrhunder v.Chr. nicht mehr finden. Besuchen Sie ein Museum. Vielelicht finden Sie das dort.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Knossos 23.08.2017, 16:03
9.

Zitat von spiegelleser987
Noch etwas: Warum spritzt man seit mehren tausend Jahren Nitrate in Fleisch? Damit die auf den Schiffen damals etwas zu essen hatten, wollte man die Bakterien im Fleisch vernichten. Bakterien wollte niemand essen, Schinken dagegen schon. Da steckt Eiweiß drin. Das wäre ohne Nitrate schief gegangen. Auf den Schiffen gab es damals keine Kühlschränke. In einer Bibliothek, die sie besuchen können, werden Sie die alten handgeschriebenen Kochbücher aus dem 1. Jahrhunder v.Chr. nicht mehr finden. Besuchen Sie ein Museum. Vielelicht finden Sie das dort.
Pökeln und Einkochen ist altbekannte Methode und das Produkt daraus (oben von mir in seiner natürlichen Färbung angedeutet) steht hier nicht in Frage. Dafür aber besagte Einspritzung (die übrigens moderne industrielle Methode / mitnichten altertümlich ist), welche karzinogenes und nebenbei schleimig schlecht schmeckendes Fleisch zur Folge hat.
Der gesundheitliche Hintergrund ist ausgiebig untersucht und das Vorgehen in der EU dazu desto fragwürdiger.
Ihr Kommentar machte Sinn, wenn ich z.B. im Hinweis auf 100-150 gr als tödlicher Dosis vorgetragen hätte, auf Salz sei gänzlich zu verzichten. Das lag nicht vor.

Beitrag melden Antworten / Zitieren