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Bayern teuer, Osten günstig: So viel müssen Versicherte im Schnitt für Zahnersatz zuz
Julian Stratenschulte/dpa

Zahnersatz ist für gesetzlich Versicherte ohnehin kostspielig - doch in manchen Bundesländern sind Kronen und Brücken besonders teuer. Die Übersicht.

so-long 11.07.2019, 14:46
1. Wieder Statistik

Im Osten kann es günstiger sein, weil mehr Zähne entfernt werden; diese müssen dann oft nicht aufwändig versorgt werden. (Die günstige Lösung ist zB ein Vollgebiss). Ferner werden dort evtl. oft einfache Versorgungen durchgeführt.
Günstiger (kann, nicht muss) wird es in den früheren Ostblockländern. Das gilt zB auch für Wohnungsmieten.

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isar56 11.07.2019, 16:17
2. Die größten Differenzen

bei den Zuzahlungen für Patienten dürften die zwischen Kassen- und Privatpatienten sein. Ein Kollege und ich verglichen vor Jahren unsere Rechnungen. Die Beträge waren fast identisch. Seine Private übernahm rund 12 500,— von 13 200,— Bei mir verhielt es sich umgekehrt. Ich hatte in etwa 12 500,— selbst zu tragen.

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jutta_weise 11.07.2019, 17:42
3. nicht logisch

für mich wurden 2 Kostenvoranschläge von hiesigen Zahnärzten gemacht. Identische Vorgaben. 4 Implantate oben vier unten. Der eine KV belief sich auf knapp 30T€ der 2. auf knapp 15T€. Gleiche Vorgehensweise und angeblich gleiches Material. Da ich familiäre Bindungen zu einem nahen, außereuropäischen Land habe, mein Sohn sich dort Implantate machen ließ, sah ich mich veranlaßt ihm zu folgen. Resultat: KV von knapp 5T€, super Praxis, sogar besseres Material. Danach reichte ich alle 3 KV an die DAK weiter, mit der Bitte um Überprüfung zwecks gesetzlichem mir zustehendem Zuschuss. Der 1. Bescheid der KK war negativ, so dass ich Widerspruch einlegte. Ich hatte mich zuvor bei der obersten Bundesstelle der Krankenkassen gewandt, die mir bestätigten, dass es tatsächlich ein Sozialabkommen mit besagtem Land gibt, die KK sich auch anteilig an den Kosten beteiligen könnte. Allerdings läge dies im Ermessen der KK.

In meinem Widerspruch stellte ich die Frage, warum sich die KK quer stellt, überhaupt in Erwägung zu ziehen, mir wenigstens das, was gesetzlich vorgeschrieben ist, zu erstatten. Auf diese Frage versteckt sich die DAK hinter dem Gesetz. Was bitte für ein Gesetz? Ich verlange ja nicht, dass sie die Gesamtkosten für meine Behandlung übernimmt, sondern nur das, was das Gesetz vorschreibt. Ich finde es dahingehend einfach unbegreiflich, dass man als mündiger Bürger, der seine Beiträge, und nicht zu knapp, brav bezahlt, nicht die Wahl hat z.B. zwischen losen, mit Klebstoff haftbarmachenden Brücken oder Prothesen vs Implantaten zu wählen. Obwohl wir die Finanziers dieser Institutionen sind, wird es uns nicht freigestellt, das zu wählen, was man als gewonnene Lebensqualität empfindet. Und da liegen Implantate ganz weit vorne.

Nun liegt mein Widerspruch vor einer gesonderten Widerspruchsstelle und ich bin gespannt, wie die sich entscheiden.

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