Forum: Wirtschaft
BDI-Präsident schimpft über die GroKo: "Die Regierungspolitik schadet Unternehmen"
Fabrizio Bensch / REUTERS

Die deutsche Industrie sieht die Große Koalition als Risiko für die Wirtschaft: "Die Regierungspolitik schadet den Unternehmen", sagte BDI-Präsident Dieter Kempf. Firmen würden gar vertrieben.

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ralfkoenig 04.06.2019, 10:58
10. Unglaublich

Arrogant und weltvergessen! Jahrzehntelang hat die deutsche Industrie auf Kosten von von Leiharbeit, Tarifflucht, Steuervergünstigungen und völlig vernachlässigter Klimafolgenabschätzung unglaublich viel Geld verdient! Das völlige Versagen der Finanzindustrie hat der Staat und damit die Algemeinheit bezahlt! Und jetzt wird gejammert! Unverfroren und dumm! Für soviel Schamlosigkeit gehört dieser Verband gehört aufgelöst!

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geradsteller 04.06.2019, 10:59
11. Da hat er in einem Punkt recht:

Klimaschutz internationalisieren. Kein billiges Ökogeplapper wie „einer muss anfangen“, es heißt Weltklima. Und entweder alle, oder : Sich ineffektiv ins Abseits schießen.

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Alm Öhi 04.06.2019, 11:01
12. Steuersenkung?

Herr Kempf ich bitte Sie , ich bin Arbeitnehmer und habe eine Steuerlast von 50%.
Die deutsche Industrie kauft die meisten Rohstoffe in Irland ein und hat eine Steuerlast von 10%.
Das Handwerksbetriebe natürlich ebenso wie ich nicht die Möglichkeit haben in Irland zu versteuern heißt noch lange nicht das Betriebe auf amerikanische Steuerhöhen kommen müssen.
Das Amerika mit 20 Trillionen verschuldet ist und dies nie zurückzahlen wird , darüber reden Sie nicht.
Herr Kempf ich verdiene ziemlich gut, aber ich weiß schon heute das ich in der Rente 60% weniger bekomme! Ist dies fair, für all meine harte Arbeit?
Als Gesellschaft können wir es uns nicht länger erlauben von der Industrie in Geiselhaft genommen zu werden.

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herrin 04.06.2019, 11:02
13. Und die Bevölkerung verlangt....

neben der Senkung der Einkommenssteuer und der Abgaben, die Abschaffung des Soli's. Was fällt der Industrie eigentlich ein?! Sie sollten erst einmal vor der eigenen Tür kehren. Bosch, VW, Mercedes, Audi, BMW, etc. - versprechen den Leuten klimafreundliche und CO2-sparende Autos. Und wir werden von Anfang bis Ende betrogen. Solange die Industrie hier keine Ethik an den Tag legt, hat sie überhaupt nichts zu fordern. Solange die Leute keinen Schadensersatz gezahlt bekommen, die Verantwortlichen nicht hinter Gittern sind, die Lobby-Arbeit nicht in Grenzen gehalten wird, sollte sich die Industrie bedeckt halten. Sehr bedeckt!

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hardy.stiefel 04.06.2019, 11:05
14. Auch wenn jetzt viele aufschreinen

und sagen, dass die Industrie doch nur jammert um Geld zu verdienen. Nein, eine Industrie denke in vielen Jahren voraus. Gerade weil es längere Zeit in Anspruch nimmt, sich für die Zukunft einzustellen. Ich kenne 2 Betriebe aus unserer Stadt in BaWü, welche in Elsass umgezogen sind. Weitere werden wohl noch folgen. Klima, Energiepreise, CO2 Steuer, Staatsquote usw. sind Kosten, die auch die Produkte umgelegt werden. Und wenn die Kosten nicht gedeckt werden, wird schon Jahre vorher nach alternativen Standorten gesucht. Übrigens, Bulgarien und Rumänien ist derzeit stark im Trend.
Kürzlich in Tschechien Grenzgebiet zu Sachsen. Dort war im Ort auf einer Anhöhe ein starker Geruch nach Braunkohleverfeuerung - aus Privathäusern! Gerade mal 50km von Dresden entfernt, welche wohl über Fahrverbote sich Gedanken (DUH) machen muss! Irrwitziger geht es nicht mehr. Ist aber auch ein Bild dafür, weshalb Klimaschutz nicht bundes- sondern weltweite Sache ist. Diesen Gestank in diesem Ort habe ich jetzt noch nach 3 Wochen "in der Nase", 50Minuten Fahrzeit entfernt von Dresden!!!

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mother_sky 04.06.2019, 11:06
15. Kempf kritisiert zu Recht den Stillstand

Völlig zu Recht fordert der BDI-Präsident die Internationalisierung des Klimaschutzes, kann doch Deutschland im Alleingang den Klimawandel nicht stoppen. Darüber sollten sich vor allem die im Steilflug befindlichen Grünen Gedanken machen. Ich stimme Kempf auch zu, wenn er sagt: "Die Regierung hat einen großen Teil des in sie gesetzten Vertrauens verspielt." Und: "Die Wähler durchschauen das Feilschen wie auf dem Basar und wenden sich ab von einer Politik nach dem Motto: 'Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung gegen Soli-Abbau für alle'." Jedoch geht es nicht nur darum, ausschließlich die Unternehmen steuerlich und durch andere Maßnahmen zu entlasten, damit sie wettbewerbsfähig bleiben und Arbeitsplätze nicht verlorengehen. Auch die Mittelschicht ist zu entlasten. - Desaströs für den Standort Deutschland und die Investitionsbereitschaft von Unternehmen sind die immer wieder neu angestoßenen und nicht enden wollenden Gerechtigkeits- und Umverteilungsdebatten. Damit konnte und kann keine Partei punkten, zumal sich in unserer modernen, schnelllebigen Zeit die Prioritäten des Wählers dank florierender Wirtschaft und allgemeinen Wohlstands verschoben haben.

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mpost 04.06.2019, 11:12
16. Hohe Steuerlast für deutsche Konzerne?

BASF hat im vergangenen Geschäftsjahr 0,0352% Steuern auf seine Gewinne bezahlt. Das sind nun wirklich erdrückende Belastungen für ein Unternehmen stellvertretend für alle, die in Deutschland produzieren Ihren Sitz hier haben, die Infrastruktur und unser Bildungssystem nutzen und noch die Umwelt verbessern.
Aber irgendwo kann man sicher noch bessere Rahmenbedingungen finden, um endlich die Personalkosten senken und die Dividenden steigern zu können. Bravo deutsche Politik!

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em_den 04.06.2019, 11:12
17. Die Frage ist ja

Die Frage ist ja schadet die Politik den Unternehmen oder schaden solche Unternehmer (-vertreter) wie Kempf der Demokratie? Letzteres dürfte in jedem Fall unbestritten bleiben.

Für mich als Unternehmer (seit 25 Jahren) gilt ohnehin: Politik ist wie das Wetter, wer darüber schimpft ist bestenfalls schlecht vorbereitet oder falsch angezogen.

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sven2016 04.06.2019, 11:12
18. Danke für die Erleuchtung, BdI.

Soll das bedeuten, eure Lobby war noch nicht erfolgreich genug? Dann müsst ihr mehr ausgeben.

Solches Jammern hören wir seit Jahrzehnten: Für Unternehmen könnte Alles besser sein ..,

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Emil Peisker 04.06.2019, 11:12
19. Industrieverband fordert Steuersenkungen...und weniger Soziales...

Die Spiegelradaktion bringt dies ohne einen Namen der Redaktion als Agenturmeldung.
Bammel vor den Kommentaren...?

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